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PANPSYCHOREALISMUS

Вторник, 15 Сентября 2026 г. 23:59 + в цитатник
В колонках играет - Yuppie Blues
  
  
  
  PANPSYCHOREALISMUS
  
  
  Der Panpsychorealismus ist eine zeitgenössische Kunstrichtung und philosophische Idee, die aus dem Panpsychismus entwickelt wurde. Panpsychorealismus hat sich in der Tat von einem nischenhaften, ästhetischen Begriff zu einem ernstzunehmenden Impulsgeber in aktuellen Diskursen über die Natur unserer Wirklichkeit entwickelt. Er schlägt eine Brücke zwischen der Philosophie des Geistes (insbesondere dem Panpsychismus) und der greifbaren Realität, wodurch er sowohl die Naturwissenschaften als auch die Kunst vor völlig neue Herausforderungen stellt. Für die zeitgenössische Kunst bedeutet Panpsychorealismus die Aufgabe, das Unsichtbare im Sichtbaren einzufangen.
  
  
  Grundlagen
  
  
  Definition: Der Panpsychorealismus verbindet Kunst mit der Idee, dass alle Dinge im Universum geistige Eigenschaften oder Bewusstsein besitzen.
  
  
  Ursprung: Entwickelt wurde die Strömung von dem Künstler und Philosophen Dr. Alexander Amelkin.
  
  
  PCP-Technik: Diese Methode stellt das kreative Schaffen und meditative Zeichnen oder Malen in den Mittelpunkt, um geistige Eigenschaften sichtbar zu machen.
  
  
  Der Begriff Panpsychorealismus beschreibt ein von dem zeitgenössischen Künstler und Philosophen Dr. Alexander Amelkin entwickeltes Kunst- und Denkkonzept. Es verbindet die philosophischen Ansätze des Panpsychismus mit der bildenden Kunst.
  
  
  Hier sind die wichtigsten Kernpunkte des Panpsychorealismus auf einen Blick:
  
  
  Das philosophische Fundament: Die dem Konzept zugrundeliegende Philosophie besagt, dass jedes System – bis hinunter zu den Elementarteilchen – über ein eigenes intra- und extrasomatisches Bewusstsein sowie ein Langzeitgedächtnis verfügt. Alles Existierende besitzt demnach eine geistige Komponente.
  
  
  Die „proto-mentale“ Kunst: Der Panpsychorealismus versteht sich als zeitgenössische Kunstform, welche versucht, genau diese geistigen Eigenschaften und die „Innenseite“ real existierender Objekte visuell und gestalterisch sichtbar zu machen.
  
  
  Die PCP-Technik: Dr. Amelkin entwickelte im Zuge dessen die sogenannte PCP-Technik. Diese stellt das kreative Schaffen mithilfe verschiedener Kunsttechniken in den Mittelpunkt und wird oft mit meditativen Zeichenkursen und musikalischen Darbietungen verknüpft.
  
  
  Zusammenfassend lässt sich der Panpsychorealismus als der Versuch beschreiben, die philosophische Idee, dass die gesamte Materie beseelt ist, in einer greifbaren, meditativen Kunstform auszudrücken. Panpsychorealism has evolved from a localized aesthetic concept into a full-fledged participant in contemporary debates regarding the nature of reality, compelling both science and art to seek new ways of capturing the "invisible", mental dimension of the material world.
  
  
  Панпсихореализм — это направление в философии и искусстве, предложенное художником и мыслителем Александром Амелькиным (в периоды 1979–1981 и 2006–2016 годов), которое базируется на идеях панпсихизма. Главная суть этого направления заключается в создании «прото-ментального» искусства. Оно стремится показать и зафиксировать скрытые ментальные свойства, долговременную память и так называемую экстрасоматическую (выходящую за рамки объекта и интегрированную в надсистему, частью которой является объект) структуру сознания окружающих нас объектов и пространств. Панпсихореализм прошёл путь от локальной эстетической концепции до полноценного участника современных дебатов о природе реальности, заставив науку и искусство искать новые способы фиксации «невидимой», ментальной стороны материального мира.
  
  
  Основные черты и концепция:
  
  
  Одушевление материи: В основе лежит идея о том, что весь мир — от камня до архитектурных сооружений — обладает элементами сознания или психической текстурой.
  
  
  Фиксация «памяти» объектов: Художник пытается изобразить не просто внешний вид предмета, а его внутреннюю ментальную жизнь. Примером такой работы является осмысление архитектурных памятников, таких как замок Блютенбург.
  
  
  Слияние философии и графики: Это попытка перевести сложные метафизические теории о всеобщей одушевленности природы на визуальный язык искусства.
  
  
  
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  Panpsy-Fish
  
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  Panpsy-Mito
  
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  Panpsy-Smile
  
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  Panpsy-Brain
  
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  Panpsy-Soul
  
  
  
  In seinem medienübergreifenden Projekt „Essenz“ – das als historische Science-Fiction konzipiert ist und Elemente eines Filmprojekts, literarischer Texte sowie eines Musikalbums vereint – nutzt Dr. Alexander Amelkin den von ihm begründeten Panpsychorealismus als philosophisches und narratives Fundament.
  
  
  Die Umsetzung des Panpsychorealismus in diesem Werk lässt sich durch folgende Kernaspekte beschreiben:
  
  
  Darstellung nicht-lokaler Realität: Basierend auf der Idee, dass jedes System (bis hin zu Elementarteilchen) ein eigenes Bewusstsein und ein Langzeitgedächtnis besitzt, verwebt Amelkin in „Essenz“ scheinbar unzusammenhängende historische Versatzstücke. Die Handlung verbindet mysteriöse Dokumente wie dasVoynich-Manuskript, ein römisches Manuskript aus der Eroberung Rätiens und die Autobiografie der Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen. Der Panpsychorealismus dient hier als Klammer, um zu zeigen, dass Information und Geist zeit- und raumunabhängig miteinander verbunden sind.
  
  
  Die „proto-mentale“ Inszenierung von Objekten: Im Sinne seiner Kunstphilosophie werden unbelebte Objekte oder historische Dokumente im Stück nicht bloß als Requisiten genutzt. Sie werden als Träger von geistigen Eigenschaften und Erinnerungen inszeniert, die aktiv auf die Realität und die Charaktere einwirken.
  
  
  Verschmelzung der Kunstformen (PCP-Technik): Amelkin bricht die klassische Trennung der Genres auf. „Essenz“ wird durch panpsychorealistische Bilder, meditative Zeichenelemente und musikalische Blues-Stücke (wie den „Yuppie-Blues“ oder „Schmerzen-Blues“) ergänzt. Dadurch soll das Publikum die im Stück beschriebene Allgegenwart des Geistes direkt sinnlich und emotional erfahren.
  
  
  Panpsychorealism is based entirely on the postulates of panpsychism and attempts to develop them. Panpsychismus ist eine philosophische Ansicht, die besagt, dass Geist, Bewusstsein oder ein mentaler Aspekt ein fundamentaler und allgegenwärtiger Bestandteil des Universums ist. Der Begriff leitet sich von den griechischen Wörtern pan (alles) und psyche (Seele/Geist) ab. Ausgehend von diesen Grundannahmen versucht der Panpsychorealismus (oft auch als konstitutiver oder realistischer Panpsychismus diskutiert), diese Postulate logisch weiterzuentwickeln. Er versucht vor allem, die Brücke zwischen der rein theoretischen Philosophie des Geistes und einer greifbaren, "realistischen" Metaphysik zu schlagen. Hier sind die Kernbereiche, in denen der Panpsychorealismus die klassischen Postulate des Panpsychismus weiterentwickelt: Vom abstrakten Prinzip zur realen Substanz: Während der klassische Panpsychismus oft rein abstrakt behauptet, dass "alles beseelt ist", versucht der Realismus zu klären, wie diese mentalen Eigenschaften konkret in der physischen Welt verankert sind. Bewusstsein wird hier als eine reale, intrinsische Eigenschaft von Materie (wie Masse oder Ladung) verstanden. Lösung des Kombinationsproblems: Das größte Problem des Panpsychismus ist das sogenannte Kombinationsproblem. Es fragt: Wie verbinden sich viele kleine, mikroskopische Bewusstseinseinheiten (z. B. in Atomen) zu einem großen, komplexen Bewusstsein (wie dem eines Menschen)? Der Panpsychorealismus versucht, hierfür präzise metaphysische oder gar physikalisch inspirierte Mechanismen zu formulieren. Kompatibilität mit den Naturwissenschaften: Der moderne Panpsychorealismus (stark geprägt durch Denker wie Philip Goff) argumentiert, dass die Physik die Welt nur von "außen" beschreibt (Verhalten und mathematische Beziehungen). Der Realismus postuliert, dass das Bewusstsein die "innere Natur" (die intrinsische Realität) eben dieser Materie ist.
  
  
  Важное замечание. Элементарная частица (например, электрон) есть корпускула, волна, время, пространство, энергия, нелокальность, информация и сознание (включая память, самосознание и жизненность) в одном. Понятие первичности чего-либо из перечисленного (восьми свойств) бессмысленно, так как эти свойства неразделимы. Из малых форм строятся подсистемы, системы, надсистемы и мега-системы. Каждая система (сома) обладает всеми этими восемью свойствами, разделяющимися на интрасоматическую часть (организованная совокупность или структура свойств входящих в систему подсистем) и экстрасоматическую часть (канал, которым структура связана с надструктурами). Этот канал связи обладает тоже всеми восемью свойствами и может развиваться в зависимости от активности системы. В случае человека его экстрасоматика строится на навыках, являющихся универсальным языком общения с надсистемами и мега-системами. Все наши навыки в основном хранятся в экстрасоме. Часть навыков формируем мы сами путём длительных тренировок. Чем больше навыков, тем мощнее канал связи, тем обширнее язык навыков. И наступает момент, когда посланный в канал сигнал в форме желания позволяет в качестве бонуса получить из надсистемы чужеродный навык, например, способность создавать портреты внутренней красоты или знание другого языка.
  
  
  Wichtiger Hinweis: Ein Elementarteilchen (z. B. ein Elektron) vereint Korpuskel, Welle, Zeit, Raum, Energie, Nichtlokalität, Information und Bewusstsein (einschließlich Gedächtnis, Selbstbewusstsein und Vitalität) in sich. Die Annahme, eine dieser acht Eigenschaften sei vorrangig, ist bedeutungslos, da sie untrennbar miteinander verbunden sind. Subsysteme, Systeme, Supersysteme und Megasysteme bestehen aus kleinsten Einheiten. Jedes System (Soma) besitzt alle acht dieser Eigenschaften, die sich in eine intrasomatische Komponente (eine organisierte Menge oder Struktur von Eigenschaften der das System bildenden Subsysteme) und eine extrasomatische Komponente (ein Kanal, über den die Struktur mit Superstrukturen verbunden ist) unterteilen lassen. Dieser Kommunikationskanal besitzt ebenfalls alle acht Eigenschaften und kann sich je nach Aktivität des Systems weiterentwickeln. Beim Menschen basiert die Extrasomatik auf Fähigkeiten (Fertigkeiten), die als universelle Kommunikationssprache mit Supersystemen und Megasystemen dienen. Alle unsere Fähigkeiten sind primär im extrasomatischen System gespeichert. Manche Fähigkeiten (Fertigkeiten) entwickeln sich durch intensives Training. Je mehr Fähigkeiten wir besitzen, desto leistungsfähiger ist der Kommunikationskanal, desto umfassender die Sprache der Fähigkeiten. Und es kommt der Punkt, an dem ein in diesen Kanal gesendetes Signal in Form eines Wunsches es uns ermöglicht, eine fremde Fähigkeit (Fertigkeit) aus dem übergeordneten System als Bonus zu erhalten, beispielsweise die Fähigkeit, Porträts innerer Schönheit zu erschaffen oder Kenntnisse einer anderen Sprache.
  
  
  An important note: an elementary particle (such as an electron) is simultaneously a corpuscle, a wave, time, space, energy, non-locality, information, and consciousness (including memory, self-awareness, and vitality). The concept of the primacy of any one of these eight properties is meaningless, as they are inseparable. Subsystems, systems, supersystems, and mega-systems are built from these small-scale forms. Each system (*soma*) possesses all eight of these properties, which are divided into an intrasomatic component (the organized aggregate or structure of the properties of the subsystems comprising the system) and an extrasomatic component (the channel through which the structure connects to higher-level structures). This communication channel also possesses all eight properties and can evolve depending on the system's activity. In the case of a human being, the extrasomatic component is built upon skills, which serve as a universal language for interacting with supersystems and mega-systems. All our skills are primarily stored in the extrasome. We develop some of these skills ourselves through prolonged training. The more skills we possess, the more powerful the communication channel becomes and the more extensive the language of skills grows. Eventually, a moment arrives when a signal sent into the channel — in the form of a desire (wish) — allows us to receive an external skill from the supersystem as a bonus; examples include the ability to create portraits of inner beauty or the knowledge of another language.
  
  
  Panpsychorealism represents a highly precise, contemporary synthesis in the philosophy of mind, blending the core tenets of panpsychism (the view that mentality or consciousness is a fundamental and ubiquitous feature of the physical world) with realism (the insistence that mental states and the physical universe are objectively real, non-reductive entities).
  
  
  Its uniqueness lies in its refusal to play by traditional philosophical rules, while its timeliness is directly driven by the cracks forming in modern materialism, the rise of artificial intelligence, and our shifting ecological crisis.
  
  
  The Uniqueness of Panpsychorealism
  
  
  Unlike standard theories of mind, panpsycherealism establishes a distinct middle path by rejecting both traditional dualism and reductive physicalism.
  
  
  A "Broad Physicalist" Realism: Traditional physicalism tries to reduce mind to matter, while idealism reduces matter to mind. Panpsychorealism utilizes what philosophers like David Chalmers call "Broad Physicalism" or Russellian Monism. It argues that physics only describes what matter does (its behavior and structural relationships), while consciousness or "proto-experiential" qualities constitute what matter is intrinsically. Mind and matter are two sides of the exact same coin.
  
  
  Rejection of "Radical Emergence": It solves the "magic trick" problem of materialism. Materialism claims that if you arrange completely dead, unconscious blocks of matter into a brain, consciousness magically switches on. Panpsychorealism uniquely avoids this by asserting that experience does not emerge from non-experience; it was there in a rudimentary, foundational form from the very beginning.
  
  
  Avoiding the Cartesian Trap: It sidesteps Cartesian dualism (which separates mind and body into two completely different substances that cannot logically interact). By giving physical reality an intrinsic mental layer, it allows for a continuous, seamless connection from basic particles up to human brains.
  
  
  The Timeliness of Panpsychorealism
  
  
  The sudden contemporary renaissance of this framework — led by modern thinkers like Philip Goff and Galen Strawson — is not an accident. It directly addresses the specific intellectual and existential anxieties of the 21st century:
  
  
  Crisis and How Panpsychorealism Responds
  
  
  The Impasse of Cognitive Science
  
  
  Decades of neuroscientific advancement have failed to solve the "Hard Problem of Consciousness" (how neural firing translates into subjective experience). Panpsychorealism offers a fresh, logically consistent way out of this scientific stalemate.
  
  
  The Rise of Artificial Intelligence
  
  
  As AI systems mimic complex human behavior, we face an immediate ethical puzzle regarding machine sentience. Panpsychorealism shifts the conversation from "how complex does a machine need to be to spark consciousness?" to understanding structural combination.
  
  
  The Ecological Crisis
  
  
  Treating nature as an inert, dead resource to be exploited has pushed planetary systems to the brink. A realist-panpsychist framework restores an intrinsic value and animistic respect to the natural world, establishing a profound philosophical foundation for modern environmental ethics.
  
  
  Quantum Physics Alignments
  
  
  As quantum mechanics and quantum gravity hint that spacetime is not fundamental but rather an emergent property, panpsychorealism elegantly positions foundational "events of experience" (similar to Alfred North Whitehead's process ontology) as the building blocks of reality.
  
  
  Panpsychorealism is a philosophical movement and artistic method developed by the artist and scientist Dr. Alexander Amelkin (often known as "Panpsy"). The approach combines classical panpsychism — the idea that everything in nature is ensouled and possesses consciousness — with a practical method for visualizing these mental states.
  
  
  The movement emerged in the late 1970s and early 1980s and was subsequently expanded (starting in 2006). It aims to provide a comprehensive representation of the interactions between visible reality and hidden levels of consciousness.
  
  
  The Core Philosophy: Extrasomatic Consciousness
  
  
  At the heart of panpsychorealism lies the assumption that every system — from the smallest elementary particle to complex objects — possesses both intra- and extrasomatic consciousness, as well as long-term memory mechanisms.
  
  
  Intrasomatic: Consciousness anchored within the body or the object itself.
  
  
  Extrasomatic: Structures of consciousness that extend beyond the physical boundaries of the object.
  
  
  According to Amelkin, these structures are capable of interacting with a so-called "living hyperspace." Panpsychorealism serves as a theoretical framework for accessing and harnessing these mechanisms in daily life and in art.
  
  
  Visual-Artistic Interpretation
  
  
  In the realm of art, the movement manifests as a form of "proto-mental" contemporary art. The goal is to make the hidden mental properties and non-local realities of existing objects visually tangible.
  
  
  Amelkin’s artistic practice encompasses a wide spectrum of media:
  
  
  The PCP Technique: A practice developed by Amelkin that combines various artistic techniques within a meditative drawing style. The aim is to enhance creative mental capacity. Visual motifs: His images often draw on graphic art, caricature, and abstract printmaking, using fine linear structures and abstract forms to depict the "invisible" extrasomatic fields surrounding individuals or historical sites (such as Blutenburg Castle in Munich).
  
  
  Interdisciplinary projects: In addition to exhibitions, Amelkin presents the concept through musical lectures — accompanied by acoustic guitar — or links it to science-fiction film projects like *Essenz*, which cinematically explore elements of this non-local reality.
  
  
  Panpsychorealismus ist eine philosophische Strömung und künstlerische Methode, die von dem Künstler und Wissenschaftler Dr. Alexander Amelkin (oft auch als „Panpsy“ bekannt) entwickelt wurde. Der Ansatz verbindet den klassischen Panpsychismus – die Vorstellung, dass alles in der Natur beseelt ist und ein Bewusstsein besitzt – mit einer praktischen Methode zur Verbildlichung dieser mentalen Zustände.
  
  
  Die Bewegung entstand in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren und wurde später (ab 2006) weiter ausgebaut. Sie erhebt den Anspruch, die Wechselwirkungen zwischen sichtbarer Realität und verborgenen Bewusstseinsebenen allumfassend darzustellen.
  
  
  Die Kernphilosophie: Das extrasomatische Bewusstsein
  
  
  Im Kern des Panpsychorealismus steht die Annahme, dass jedes System – von der kleinsten Elementarpartikel bis hin zu komplexen Objekten – über ein intra- und extrasomatisches Bewusstsein sowie über Langzeitgedächtnismechanismen verfügt.
  
  
  Intrasomatisch: Das im Körper bzw. im Objekt selbst verankerte Bewusstsein.
  
  
  Extrasomatisch: Strukturen des Bewusstseins, die über die physischen Grenzen des Objekts hinausreichen.
  
  
  Diese Strukturen sollen laut Amelkin in der Lage sein, mit einem sogenannten „lebenden Hyperraum“ (living hyperspace) zu interagieren. Der Panpsychorealismus dient hierbei als theoretisches System, um diese Mechanismen im täglichen Leben und in der Kunst abzurufen und nutzbar zu machen.
  
  
  Die visuell-künstlerische Interpretation
  
  
  In der Kunst manifestiert sich die Strömung als eine Form der „proto-mentalen“ zeitgenössischen Kunst. Das Ziel ist es, die verborgenen geistigen Eigenschaften und nicht-lokalen Realitäten existierender Objekte visuell greifbar zu machen.
  
  
  Amelkins künstlerische Umsetzung umfasst ein breites Spektrum von Medien:
  
  
  Die PCP-Technik: Eine von Amelkin entwickelte Praxis, bei der verschiedene Kunsttechniken im Rahmen eines meditativen Zeichenstils kombiniert werden. Ziel ist die Steigerung der kreativen geistigen Leistungsfähigkeit.
  
  
  Visuelle Motive: Seine Bilder bewegen sich oft im Bereich der Grafik, Karikatur und abstrakten Druckgrafik, bei denen feine Linienstrukturen und abstrakte Formen die "unsichtbaren" extrasomatischen Felder um Personen oder historische Orte (wie das Schloss Blutenburg in München) darstellen sollen.
  
  
  Interdisziplinäre Projekte: Neben Ausstellungen präsentiert Amelkin das Konzept in musikalischen Vorlesungen (begleitet von Akustikgitarre) oder verknüpft es mit Science-Fiction-Filmprojekten wie „Essenz“, die Elemente dieser nicht-lokalen Realität filmisch verarbeiten.
  
  
  Das Konzept der panpsychorealistischen Porträts innerer Schönheit wurde von dem in München ansässigen Künstler und Wissenschaftler Dr. Alexander Amelkin entwickelt. Das Porträt der inneren Schönheit: Alexander Amelkin nutzt eine Kombination verschiedener Mal- und Zeichentechniken. Ziel ist es, das Wesen und die positive Energie eines Menschen einzufangen, was laut Kundenreferenzen eine harmonische und faszinierende Wirkung auf den Betrachter entfaltet. Stil und Material: Neben seiner Arbeit als klassischer Schnellzeichner und Karikaturist fließen in seine panpsychorealistischen Werke tiefgründige, oft mystische Motive ein. Die Umsetzung in dunklem Sepia auf speziellem holländischen Papier unterstreicht dabei die zeitlose und meditative Ästhetik, die dieser Kunstphilosophie innewohnt.
  
  
  Alexander Amelkin über Porträts innerer Schönheit und mehr
  
  1979 schrieb ich zwei Kurzgeschichten: „Die Macht der Asymptote“ und „Betrachtungen am Grab der Ehrenbürgerin Frau Senatrova“. Darin formulierte ich erstmals die Idee des Panpsychorealismus, der besagt, dass Leben und Bewusstsein Eigenschaften der Materie sind, obwohl der Name dieser philosophischen Schule erst später aufkam. Ich war damals 17 Jahre alt und Studentin im ersten Studienjahr. Beide Geschichten sind nicht erhalten geblieben, obwohl ich die zweite an meine Lieblingszeitschrift „Wissenschaft und Leben“ schickte, deren Titel mich schon immer fasziniert hatte. Ich wurde abgelehnt, und die Redakteure haben mein Manuskript höchstwahrscheinlich vernichtet. Bereits während meines Studiums begann ich, die Methoden und Praktiken des Panpsychorealismus – des praktischen Panpsychismus – zu entwickeln. Als Doktorand beherrschte ich die Informationsgewinnung aus Megastrukturen des Bewusstseins (extrasomatisches Langzeitgedächtnis) und die Materialisierung von Wünschen. Ich war beispielsweise so faul geworden, dass ich aufgehört hatte, selbstständig zu denken. Abends stellte ich meinem außerkörperlichen (extrasomatischen) Bewusstsein eine Aufgabe, und am nächsten Morgen lieferte es mir fertige Lösungen, indem es Informationen aus dem Netzwerk des universellen Megabewusstseins sammelte. Um das Jahr 2000 hatte ich diese Methode perfektioniert: Morgens erstellte mein Bewusstsein, basierend auf meinen Anweisungen, fertige Artikel in englischer Sprache. Ich musste sie nur noch aufschreiben und an Fachzeitschriften oder Konferenzen schicken. So erhielt ich beispielsweise 2003 einen Artikel aus dem Universum mit dem Titel „FORMING OF CONTROLLED LIVING MICROENVIRONMENTS“ und veröffentlichte ihn im Tagungsband der 17. Europäischen Simulationskonferenz (17th European Simulation Multi-Conference SCS Europe BVBA, The Nottingham Trent University). Es war amüsant. Derzeit arbeite ich auf ähnliche Weise an einem Theaterstück mit dem Titel „Essenz“. Ich habe außerdem eine außerkörperliche kognitive Verbindung zur kreativen Megastruktur hergestellt, die es mir ermöglicht, Porträts innerer Schönheit zu erschaffen, die ich in „Essenz“ thematisiere. Manchmal porträtiere ich Menschen direkt auf der Bühne in Unterhaltungszentren und Kinos. Auf dem Filmfest München 2013 wurde mir eine tragbare Videokamera über die Schulter gehängt, sodass das Publikum den Entstehungsprozess des Porträts live auf der Leinwand verfolgen konnte. 2017 führte ich mein Stück im Rahmen des Jubiläumsjahres „1200 Jahre Menzing“ erstmals auf der Bühne auf. Es waren nur 20 Zuschauer anwesend. Seit 2026 trägt das Stück den Titel „Essenz“ und hat sich seitdem stark verändert. Im Kern der Aufführung schildere ich zunächst meine panpsychorealistische Erfahrung und wie ich auf einem rein mystischen Weg die Fähigkeit erlangte, innerhalb von 7 bis 12 Minuten Porträts innerer Schönheit zu erschaffen. Während der Aufführung spiele ich meine drei magischen Lieder „Tram 19“, „Liebeslied“ und „Yuppie-Blues“ zur Akustikgitarre und reflektiere so die Idee und Methodik der Manifestation von Wünschen. Am Ende der Aufführung lade ich diejenigen aus dem Publikum, die ein Porträt innerer Schönheit erhalten möchten, auf die Bühne ein. Ich habe den Text des Theaterstücks überarbeitet, „Yuppie-Blues“ erweitert und 2025 einen Abschnitt über die Überwindung von Schmerzen hinzugefügt. Nun plane ich, „Essenz“ 2027 weiter aufzuführen. Um 1992 bemerkte ich, dass mein Bewusstsein nachts selbstständig kreative Aufgaben erledigen und am nächsten Morgen Ergebnisse liefern konnte. Um das Jahr 2000 hatte ich diese Fähigkeit perfektioniert. Und 2003 generierte mein Bewusstsein gleichzeitig den Song „Yuppie-Blues“ und den wissenschaftlichen Artikel, den ich ganz am Anfang dieses Textes erwähnte. Dieser Artikel widmet sich der Bekämpfung von Asthmaanfällen und der Verbesserung des Lebensstils durch spezielle Verhaltensmethoden und technische Hilfsmittel. Dies gab den Anstoß zur Entstehung des Theaterstücks „Essenz“. Unten sehen Sie die erste Seite des erwähnten Artikels, der mithilfe von Extrasomatik und Megabewusstsein entstanden ist. Ja, es war jenes schicksalhafte Jahr 2003. Ich arbeitete damals als Dozent an der Universität und verfügte über umfangreiche Lehr-, Forschungs- und Industrieerfahrung. Gleichzeitig litt ich unter schwerem Asthma und Migräne. Ich hatte zwar eine private Kunstausbildung genossen, mein künstlerisches Potenzial aber noch nicht ausgeschöpft. Doch in meinem extrasomatischen Langzeitgedächtnis hatte sich eine wichtige Fähigkeit festgesetzt: Wissen und Erfahrung in der Anwendung eines systemischen Ansatzes. Ich setzte mir ein strategisches Ziel, einen starken Wunsch: Ich wollte Asthma und Migräne aus meinem intra- und extrasomatischen Zustand verbannen und sie durch die Fähigkeit ersetzen, Porträts innerer Schönheit zu erschaffen, die Menschen positiv beeinflussen. Ich prägte mir diesen Wunsch ein und ging schlafen. Am nächsten Morgen formten sich zwei Dinge in meinem Kopf: ein wissenschaftlicher Artikel und der Song „Yuppie-Blues“. So veröffentlichte ich 2003 den Text dieses Liedes zusammen mit einem Artikel mit dem Titel „Gestaltung kontrollierter Lebensmikroumgebungen“, die zusammen dem Kampf gegen Asthma und allgemein gegen Atembeschwerden (Atemnot) gewidmet waren. Das Lied untersucht zwei Ursachen von Atemkrämpfen (Atemnot): emotionalen Stress und einen schmerzhaften Zustand, der durch Allergien, Asthma oder Luftverschmutzung hervorgerufen wird. 2016 schuf und veröffentlichte ich dann mithilfe der oben beschriebenen panpsychorealistischen Methode eine nahezu reale, autobiografische Erzählung (Theaterstück) („ESSENZ“ – Real-Life-Sci-Fi: Erforschung und subjektive Interpretation der Geschichte der Wünsche, https://yuppie-blues.de). Ihr Ziel war es erneut, den Wunsch zu erfüllen, eine Krankheit als schädliche Fähigkeit abzulegen und stattdessen eine nützliche künstlerische Fähigkeit zu erwerben. Diese drei Werke (Lied, Artikel und Erzählung), die sich infolge der Aufgabenstellung automatisch in meinem außerkörperlichen Bewusstsein formten, enthielten meinen tiefsten strategischen Wunsch. Das ist sehr interessant: Ich konnte meinen größten Wunsch erfüllen, indem ich Teilaufgaben (Unteraufgaben, Unter-Wünsche) löste (umsetzte). So begann sich auch mein strategischer Wunsch zu erfüllen. Migräne und einige Formen von Allergien und Asthma verschwanden, und ich entwickelte die Fähigkeit, Bilder (Porträts) innerer Schönheit zu erschaffen. Dieser Wunsch wird weiterhin verwirklicht. Der Metamorphoseprozess ist noch nicht abgeschlossen und gewinnt immer mehr an Kraft. Und vor allem habe ich eine Methode erlernt, mit dem Bewusstsein zu arbeiten, eine Methode zur Wunscherfüllung, die auf einem systemischen Ansatz basiert. Ich bearbeite und verändere mein Theaterstück „ESSENZ“ ständig, was auch Korrekturen bei der Erfüllung des Wunsches mit sich bringt. Und wie immer lese ich die Veränderungen im Stück im Schlaf aus einem nicht-lokalen, extrasomatischen Langzeit-Megagedächtnis und stelle vor dem Einschlafen die entsprechenden Aufgaben für mein Bewusstsein ein.
  
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  Extrasomatisches Bewusstsein (das äußere "Gehirn") und intrasomatisches Bewusstsein des Subsystems sind durch einen Knoten verbunden.
  
  
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  Das mystische Gemälde "Extrasomatisches Bewusstsein von Schloss Blutenburg (Ort der Macht)" (2021) zeigt das äußere Gehirn des Schlosses - einen der panpsychorealistischen Kanäle für die der Wunscherfüllung und den Zugang zu vergangenen Verjüngungsmustern. Das Gemälde war vom 10. bis 12. Januar 2025 in der Ausstellung "Blutenburg Pur" im Schloss Blutenburg präsentiert. ( https://yuppie-blues.de )
  
  
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  https://world.lib.ru/a/amelxkin_a_a/kopf.shtml
  https://blutenburg.livejournal.com/9761.html
  https://blutenburg.livejournal.com/9607.html
  https://menzingia.livejournal.com/654.html
  https://amelkin.livejournal.com/2446.html
  https://youtu.be/drva9se0WnE
  https://youtu.be/_hn9pXAOUoQ
  https://youtu.be/XsP2XzCzcDs
  https://proza.ru/2026/09/11/639
  https://yuppie-blues.de
  https://amelkin.de
  
  
  

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СОЗНАНИЕ КАК ИНСТРУМЕНТ СОЗДАНИЯ (ПОСТАНОВКИ) И РЕАЛИЗАЦИИ ЖЕЛАНИЙ

Воскресенье, 13 Сентября 2026 г. 11:11 + в цитатник
  ИСПОЛНЕНИЕ ЖЕЛАНИЙ / WUNSCHERFÜLLUNG
  Version 260915C
  
  Я начал экспериментировать с сознанием в 1983 году
  
  В 1979 году я написал два рассказа: "Власть Асимптоты" и "Размышления у могилы почётной гражданки Сенатровой", в которых впервые сформулировал идею панпсихореализма о том, что жизнь и сознание есть свойства материи, хотя название этого философского направления появилось позже. Мне было тогда 17 лет, и я учился на первом курсе института. Оба рассказа не сохранились, хотя второе произведение я посылал в свой любимый журнал "Наука и Жизнь", название которого всегда меня интриговало. Я получил тогда отказ в публикации, и, скорее всего, редакция уничтожила мою рукопись. Методики и практики панпсихореализма - практического панпсихизма - я начал нарабатывать также ещё в студенческие годы. Получение информации из мега-структур сознания (экстрасоматической долговременной памяти) и материализацию желаний я освоил уже будучи аспирантом. Например, я до того обленился, что перестал самостоятельно думать. Я вечером ставил задачу своему экстрасоматическому сознанию, а наутро оно выдавало мне готовые решения, собирая информацию в сети мега-сознания вселенной. К 2000 году я довёл эту методику до совершенства: по моему заданию сознание выдавало к утру уже готовые статьи на английском языке. Мне оставалось их только записать и отправить в редакции журналов или на конференции. Например, в 2003 году я получил из вселенной статью "FORMING OF CONTROLLED LIVING MICROENVIRONMENTS" и опубликовал её в материалах научной конференции "17th European Simulation Multi-Conference". Это было забавно. Сейчас я подобным способом конструирую театральную пьесу "Essenz". Помимо этого мне удалось установить экстрасоматическую когнитивную связь с креативной мегаструктурой, что позволяет мне создавать портреты внутренней красоты, о чем я и рассказываю в пьесе "Essenz". Иногда я портретирую людей прямо на сцене в развлекательных центрах и кинотеатрах. На мюнхенском кинофестивале в 2013 году мне на плече установили портативную видеокамеру, и процесс создания портретов зрители в зале могли созерцать прямо на большом экране. В 2017 году я впервые выступил на сцене со своей пьесой в рамках юбилейного года "1200 лет Менцингу". В зале было всего 20 зрителей. Начиная с 2026 года эта пьеса имеет название "Essenz", претерпев значительные изменения. Суть представления заключается в том, что я сначала рассказываю о своём панпсихореалистическом опыте, как я совершенно мистическим путём пришёл к способности за 7-12 минут создавать портреты внутренней красоты. В процессе спектакля я исполняю свои три магические песни "Трамвай 19", "Песня о Любви" и "Яппи-Блюз" под акустическую гитару, в которых отражена идея и методика материализации желаний. А в конце представления я приглашаю из зала на сцену желающих получить портреты внутренней красоты. Я переработал текст пьесы, расширил свой "Яппи-Блюз", добавив в него в 2025 году часть о преодолении боли, и теперь планирую продолжить свои выступления с пьесой "Essenz" в 2027 году. Приблизительно с 1992 года я начал замечать, что моё сознание может самостоятельно выполнять творческие задания в ночное время суток, а затем наутро выдавать результат. К 2000 году я довёл эту способность до совершенства. А в 2003 году моё сознание одновременно сгенерировало песню "Яппи-Блюз" и научную статью, о которой я писал в самом начале данного материала, посвящённые борьбе с приступами удушья и совершенствованию образа жизни путём использования специальных методов поведения и технических устройств. Это послужило толчком к созданию пьесы "Essenz". Ниже приведена первая страница вышеупомянутой статьи, созданной с помощью экстрасоматики и мега-сознания.
  
  I began experimenting with consciousness in 1983
  
  In 1979, I wrote two short stories - "The Power of the Asymptote" and "Reflections at the Grave of Honorary Citizen Mrs Senatrova" - in which I first articulated the concept of panpsychorealism: the idea that life and consciousness are properties of matter (though the name for this philosophical school emerged later). I was seventeen at the time and a first-year university student. Neither story has survived, although I did submit the second piece to my favorite magazine, *Science and Life* - a title that had always intrigued me. My submission was rejected, and the editors most likely destroyed the manuscript. I also began developing the methodologies and practices of panpsychorealism - a form of practical panpsychism - during my student years. I mastered the techniques for retrieving information from "mega-structures of consciousness" (extrasomatic long-term memory) and materializing desires while I was a postgraduate student. For instance, I became so lazy that I stopped thinking for myself; in the evening, I would assign a task to my extrasomatic consciousness, and by morning, it would provide ready-made solutions by gathering information from the universe's mega-consciousness network. By the year 2000, I had perfected this method: upon my instruction, my consciousness would generate complete articles in English by morning. All I had to do was write them down and send them to journal editors or conference organizers. For example, in 2003, I received an article titled "FORMING OF CONTROLLED LIVING MICROENVIRONMENTS" from the universe and published it in the proceedings of the "17th European Simulation Multi-Conference." It was an amusing experience. Currently, I am using a similar method to construct a theatrical play titled *Essenz*. Furthermore, I have managed to establish an extrasomatic cognitive connection with a creative mega-structure, enabling me to create "portraits of inner beauty" - a theme I explore in *Essenz*. Occasionally, I create these portraits of people live on stage at entertainment centers and movie theaters. At the 2013 Munich Film Festival, a portable video camera was mounted on my shoulder, allowing the audience to watch the portrait-creation process unfold live on a large screen. In 2017, I made my stage debut with my play as part of the "1,200 Years of Menzing" anniversary celebrations; the audience consisted of just twenty people. Since 2026, the play has been titled *Essenz*, having undergone significant revisions. The performance centers on me recounting my "pan-psycho-realistic" experience — specifically, how I arrived — through a truly mystical process — at the ability to create "portraits of inner beauty" in just 7 to 12 minutes. During the show, I perform three "magic songs" on acoustic guitar — "Tram 19," "Song of Love," and "Yuppie Blues" — which reflect the concept and methodology of materializing one's desires. At the end of the performance, I invite audience members who wish to receive a portrait of inner beauty up onto the stage. I have reworked the script and expanded "Yuppie Blues" by adding a section on overcoming pain in 2025, and I now plan to continue performing *Essenz* in 2027. Around 1992, I began to notice that my consciousness could independently carry out creative tasks overnight and then present the results the following morning. By the year 2000, I had perfected this ability. In 2003, my consciousness simultaneously generated the song "Yuppie Blues" and the scientific article mentioned at the beginning of this text; both works focused on managing suffocation attacks and improving one's lifestyle through specific behavioral techniques and technical devices. This served as the catalyst for creating the play *Essenz*. Below is the first page of the aforementioned article, created using extrasomatics and mega-consciousness.
  
  Ich begann 1983 mit dem Thema Bewusstsein zu experimentieren
  
  1979 schrieb ich zwei Kurzgeschichten: „Die Macht der Asymptote“ und „Betrachtungen am Grab der Ehrenbürgerin Frau Senatrova“. Darin formulierte ich erstmals die Idee des Panpsychorealismus, der besagt, dass Leben und Bewusstsein Eigenschaften der Materie sind, obwohl der Name dieser philosophischen Schule erst später aufkam. Ich war damals 17 Jahre alt und Studentin im ersten Studienjahr. Beide Geschichten sind nicht erhalten geblieben, obwohl ich die zweite an meine Lieblingszeitschrift „Wissenschaft und Leben“ schickte, deren Titel mich schon immer fasziniert hatte. Ich wurde abgelehnt, und die Redakteure haben mein Manuskript höchstwahrscheinlich vernichtet. Bereits während meines Studiums begann ich, die Methoden und Praktiken des Panpsychorealismus – des praktischen Panpsychismus – zu entwickeln. Als Doktorand beherrschte ich die Informationsgewinnung aus Megastrukturen des Bewusstseins (extrasomatisches Langzeitgedächtnis) und die Materialisierung von Wünschen. Ich war beispielsweise so faul geworden, dass ich aufgehört hatte, selbstständig zu denken. Abends stellte ich meinem außerkörperlichen (extrasomatischen) Bewusstsein eine Aufgabe, und am nächsten Morgen lieferte es mir fertige Lösungen, indem es Informationen aus dem Netzwerk des universellen Megabewusstseins sammelte. Um das Jahr 2000 hatte ich diese Methode perfektioniert: Morgens erstellte mein Bewusstsein, basierend auf meinen Anweisungen, fertige Artikel in englischer Sprache. Ich musste sie nur noch aufschreiben und an Fachzeitschriften oder Konferenzen schicken. So erhielt ich beispielsweise 2003 einen Artikel aus dem Universum mit dem Titel „FORMING OF CONTROLLED LIVING MICROENVIRONMENTS“ und veröffentlichte ihn im Tagungsband der 17. Europäischen Simulationskonferenz (17th European Simulation Multi-Conference SCS Europe BVBA, The Nottingham Trent University). Es war amüsant. Derzeit arbeite ich auf ähnliche Weise an einem Theaterstück mit dem Titel „Essenz“. Ich habe außerdem eine außerkörperliche kognitive Verbindung zur kreativen Megastruktur hergestellt, die es mir ermöglicht, Porträts innerer Schönheit zu erschaffen, die ich in „Essenz“ thematisiere. Manchmal porträtiere ich Menschen direkt auf der Bühne in Unterhaltungszentren und Kinos. Auf dem Filmfest München 2013 wurde mir eine tragbare Videokamera über die Schulter gehängt, sodass das Publikum den Entstehungsprozess des Porträts live auf der Leinwand verfolgen konnte. 2017 führte ich mein Stück im Rahmen des Jubiläumsjahres „1200 Jahre Menzing“ erstmals auf der Bühne auf. Es waren nur 20 Zuschauer anwesend. Seit 2026 trägt das Stück den Titel „Essenz“ und hat sich seitdem stark verändert. Im Kern der Aufführung schildere ich zunächst meine panpsychorealistische Erfahrung und wie ich auf einem rein mystischen Weg die Fähigkeit erlangte, innerhalb von 7 bis 12 Minuten Porträts innerer Schönheit zu erschaffen. Während der Aufführung spiele ich meine drei magischen Lieder „Tram 19“, „Liebeslied“ und „Yuppie-Blues“ zur Akustikgitarre und reflektiere so die Idee und Methodik der Manifestation von Wünschen. Am Ende der Aufführung lade ich diejenigen aus dem Publikum, die ein Porträt innerer Schönheit erhalten möchten, auf die Bühne ein. Ich habe den Text des Theaterstücks überarbeitet, „Yuppie-Blues“ erweitert und 2025 einen Abschnitt über die Überwindung von Schmerzen hinzugefügt. Nun plane ich, „Essenz“ 2027 weiter aufzuführen. Um 1992 bemerkte ich, dass mein Bewusstsein nachts selbstständig kreative Aufgaben erledigen und am nächsten Morgen Ergebnisse liefern konnte. Um das Jahr 2000 hatte ich diese Fähigkeit perfektioniert. Und 2003 generierte mein Bewusstsein gleichzeitig den Song „Yuppie-Blues“ und den wissenschaftlichen Artikel, den ich ganz am Anfang dieses Textes erwähnte. Dieser Artikel widmet sich der Bekämpfung von Asthmaanfällen und der Verbesserung des Lebensstils durch spezielle Verhaltensmethoden und technische Hilfsmittel. Dies gab den Anstoß zur Entstehung des Theaterstücks „Essenz“. Unten sehen Sie die erste Seite des erwähnten Artikels, der mithilfe von Extrasomatik und Megabewusstsein entstanden ist.
  
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  СОЗНАНИЕ КАК ИНСТРУМЕНТ СОЗДАНИЯ (ПОСТАНОВКИ) И РЕАЛИЗАЦИИ ЖЕЛАНИЙ
  
  Да, это был именно тот судьбоносный 2003 год. Я тогда работал доцентом в университете, обладая значительным педагогическим, научным и производственным опытом. А ещё я в то время погибал от бронхиальной астмы и страдал мигренями. Кроме того, я имел частное художественное образование, но не самореализовался как художник. Зато в моей экстрасоматической постоянной памяти был сформирован мощный навык - знание и опыт применения системного подхода. И я поставил себе стратегическую задачу в форме сильного желания: хочу вытеснить из себя (из своей интра- и экстрасоматики) бронхиальную астму с мигренями и заместить её умением создавать портреты внутренней красоты, позитивно влияющие на людей. Это желание я заложил в свое сознание и лёг спать. Утром в моей голове сформировались два продукта: научная статья и песня "Яппи-Блюз" ("Yuppie Blues"). И вот в 2003 году я опубликовал текст этой песни, а также статью "FORMING OF CONTROLLED LIVING MICROENVIRONMENTS", посвященные борьбе с астмой и в принципе с затруднением дыхания (Atemnot). В песне рассмотрены две причины спазмов дыхания: эмоциональный стресс и болезненное состояние, вызванное аллергией, астмой или загрязнителями воздуха. Затем на основе песни "Yuppie Blues" мною в 2016 году с помощью описанной выше панпсихореалистической методики была создана и опубликована практически реальная автобиографическая история (пьеса) ("ESSENZ" - Real-Life-Sci-Fi: Erforschung und subjektive Interpretation der Geschichte der Wünsche, https://yuppie-blues.de), целью которой являлось всё то же исполнение желания избавления от недуга как вредного навыка и приобретения взамен полезного художественного навыка. В этих трёх произведениях (песне, статье и истории), автоматически сформировавшихся в моей экстрасоматике как результат постановки задачи, было заложено моё заветное стратегическое желание. Это очень интересно: к исполнению большого желания я шёл путём решения (реализации) вспомогательных задач (подзадач, поджеланий). И вот стратегическое желание начало исполняться. Прошли мигрени и некоторые формы аллергии и астмы, появилась способность создавать портреты внутренней красоты. И это желание продолжает реализовываться. Процесс метаморфозы ещё не закончился и только набирает силу. А главное, что я приобрёл, это методика работы с сознанием, методика исполнения желаний на основе системного подхода. Свою пьесу "ESSENZ" я постоянно правлю и изменяю, что вносит корректуры и в исполнение желания. А изменения к пьесе я как всегда считываю во сне из нелокальной экстрасоматической долговременной мега-памяти, ставя своему сознанию перед сном соответствующие задачи.
  
  Consciousness as a Tool for Creating (Formulating) and Realizing Desires
  
  Yes, it was that very fateful year, 2003. At the time, I was working as an associate professor at a university, possessing significant experience in teaching, research, and industry. Yet, I was also suffering terribly from bronchial asthma and migraines. Furthermore, although I had received private training in art, I had not yet realized my potential as an artist. However, a powerful skill had taken shape in my extrasomatic long-term memory: the knowledge and practical application of a systems approach. I set myself a strategic goal in the form of an intense desire: to purge bronchial asthma and migraines from my being — from both my intra- and extrasomatic systems — and replace them with the ability to create portraits of inner beauty that would have a positive impact on people. I planted this desire in my consciousness and went to sleep. By morning, two products had formed in my mind: a research paper and a song titled "Yuppie Blues." In 2003, I published the lyrics to this song alongside an article titled "FORMING OF CONTROLLED LIVING MICROENVIRONMENTS," both addressing the struggle against asthma and, more broadly, breathing difficulties (*Atemnot*). The song examines two causes of respiratory spasms: emotional stress and physical distress triggered by allergies, asthma, or air pollutants. Later, in 2016, using the aforementioned pan-psychorealist methodology, I created and published a "practically real" autobiographical story (theatre play) based on "Yuppie Blues" (*ESSENZ* – Real-Life-Sci-Fi: *Erforschung und subjektive Interpretation der Geschichte der Wünsche*, https://yuppie-blues.de). Its aim was the fulfillment of that same desire: to shed the ailment — viewed as a harmful habit or skill — and acquire a beneficial artistic skill in its place. My cherished strategic desire was embedded within these three works (song, article and story), which had spontaneously emerged from my extrasomatic system as a result of the goal I had set. It is fascinating: I moved toward the fulfillment of a major desire by solving — or realizing — auxiliary tasks (sub-tasks or sub-desires). And then, that strategic desire began to come true. Migraines and certain forms of allergies and asthma vanished, and I gained the ability to create portraits of inner beauty. This desire continues to manifest. The process of metamorphosis is far from over; in fact, it is only gaining momentum. Most importantly, however, I have acquired a methodology for working with consciousness — a system-based approach to making desires a reality. I am constantly revising and altering my theatre play *ESSENZ*, which also introduces adjustments to the fulfillment of the wish. As for the changes to the play, I retrieve them — as always — in my sleep from a non-local, extrasomatic, long-term mega-memory, having set the corresponding tasks for my consciousness before going to bed.
  
  BEWUSSTSEIN ALS WERKZEUG ZUR BILDUNG (FORMULIERUNG) UND VERWIRKLICHUNG VON WÜNSCHEN
  
  Ja, es war jenes schicksalhafte Jahr 2003. Ich arbeitete damals als Dozent an der Universität und verfügte über umfangreiche Lehr-, Forschungs- und Industrieerfahrung. Gleichzeitig litt ich unter schwerem Asthma und Migräne. Ich hatte zwar eine private Kunstausbildung genossen, mein künstlerisches Potenzial aber noch nicht ausgeschöpft. Doch in meinem extrasomatischen Langzeitgedächtnis hatte sich eine wichtige Fähigkeit festgesetzt: Wissen und Erfahrung in der Anwendung eines systemischen Ansatzes. Ich setzte mir ein strategisches Ziel, einen starken Wunsch: Ich wollte Asthma und Migräne aus meinem intra- und extrasomatischen Zustand verbannen und sie durch die Fähigkeit ersetzen, Porträts innerer Schönheit zu erschaffen, die Menschen positiv beeinflussen. Ich prägte mir diesen Wunsch ein und ging schlafen. Am nächsten Morgen formten sich zwei Dinge in meinem Kopf: ein wissenschaftlicher Artikel und der Song „Yuppie-Blues“. So veröffentlichte ich 2003 den Text dieses Liedes zusammen mit einem Artikel mit dem Titel „Gestaltung kontrollierter Lebensmikroumgebungen“, die zusammen dem Kampf gegen Asthma und allgemein gegen Atembeschwerden (Atemnot) gewidmet waren. Das Lied untersucht zwei Ursachen von Atemkrämpfen (Atemnot): emotionalen Stress und einen schmerzhaften Zustand, der durch Allergien, Asthma oder Luftverschmutzung hervorgerufen wird. 2016 schuf und veröffentlichte ich dann mithilfe der oben beschriebenen panpsychorealistischen Methode eine nahezu reale, autobiografische Erzählung (Theaterstück) („ESSENZ“ – Real-Life-Sci-Fi: Erforschung und subjektive Interpretation der Geschichte der Wünsche, https://yuppie-blues.de). Ihr Ziel war es erneut, den Wunsch zu erfüllen, eine Krankheit als schädliche Fähigkeit abzulegen und stattdessen eine nützliche künstlerische Fähigkeit zu erwerben. Diese drei Werke (Lied, Artikel und Erzählung), die sich infolge der Aufgabenstellung automatisch in meinem außerkörperlichen Bewusstsein formten, enthielten meinen tiefsten strategischen Wunsch. Das ist sehr interessant: Ich konnte meinen größten Wunsch erfüllen, indem ich Teilaufgaben (Unteraufgaben, Unter-Wünsche) löste (umsetzte). So begann sich auch mein strategischer Wunsch zu erfüllen. Migräne und einige Formen von Allergien und Asthma verschwanden, und ich entwickelte die Fähigkeit, Bilder (Porträts) innerer Schönheit zu erschaffen. Dieser Wunsch wird weiterhin verwirklicht. Der Metamorphoseprozess ist noch nicht abgeschlossen und gewinnt immer mehr an Kraft. Und vor allem habe ich eine Methode erlernt, mit dem Bewusstsein zu arbeiten, eine Methode zur Wunscherfüllung, die auf einem systemischen Ansatz basiert. Ich bearbeite und verändere mein Theaterstück „ESSENZ“ ständig, was auch Korrekturen bei der Erfüllung des Wunsches mit sich bringt. Und wie immer lese ich die Veränderungen im Stück im Schlaf aus einem nicht-lokalen, extrasomatischen Langzeit-Megagedächtnis und stelle vor dem Einschlafen die entsprechenden Aufgaben für mein Bewusstsein ein.
  
  ХОТИТЕ ОБЕРНУТЬ СТАРЕНИЕ ВСПЯТЬ?
  
  Игры с сознанием можно попытаться применить при попытке исполнения желания омоложения, хотя это желание исполнить непросто. Поразмышляем на эту тему. Сознание, включая долговременную память, есть одно из проявлений материи. Следовательно, оно реально и нелокально. С помощью механизма долговременной памяти можно локализовать шаблон из запутанных частиц организма, относящихся к детству и юности, и работать с ними с целью перепрограммирования и перезапутывания организма по локализованному шаблону. Процесс локализации шаблона осуществляется с применением системного подхода и включает в себя: (1) детализированное восстановление в памяти прошлых (детских) событий, ощущений, мыслей, чувств, продуктов творчества; (2) физическое перетаскивание в настоящее состояние детских переживаний и продуктов творчества; перерисовывание сохранившихся или восстановление по памяти детских рисунков; восстановление, запись и чтение сочинённых в детстве стихов и рассказов; (3) моделирование событий и ситуаций из детства и юности; (4) восстановление и многократное копирование детского поведения, прошлых гимнастик, школьных заданий, гитарных этюдов, выученных стихов и театральных ролей, игр, считалок, песен, диалогов, привычек и т.п. (5) во время перетаскивания детальное копирование всех сопутствующих ощущений, мимики, движений; вспомнить, например, походы к парикмахеру или врачу, больничную палату и еду; детский сад; театр и цирк; проведение рукой по ёршику подстриженных волос и т.п.; (6) ощущение и фиксация изменений, происходящих в результате этих практик; (7) формализация желания (формулировка критерия или целевой функции), построение динамической модели восстановления и перезапутывания организма по шаблону, определение управляющих воздействий, решение задачи исполнения желания. Теперь поговорим о парадоксальных методах исполнения желания и о методике "от обратного" («Закон обратного действия» Алана Уоттса — также называемый законом обратных усилий). Интересно, что в игре, если я хочу проиграть (то есть поддаться), я непременно выигрываю, причём с рекордным результатом. И наоборот: чем сильнее хочу выиграть, тем хуже и разгромнее итог. Это явление относится к законам Мерфи. Однако, это не обычная случайность, особенно в области механизмов работы сознания. Поэтому имеет смысл попробовать при применении практик исполнения желания, в частности в области омоложения, применить этот закон Мерфи. Для исполнения желания надо искренне и хотеть, и не хотеть исполнить это желание и балансировать на этой ноте. При этом желание должно оставаться очень сильным. Это не парадокс. Это - прямой закон обратного усилия. Это можно освоить и практиковать. Подобное правило действует при методике улучшения кислородного насыщения тканей при замедлении и торможении выдоха, а также при парадоксальном дыхании. Чтобы ускориться, надо замедляться. При бегстве надо остановиться. При злости успокоиться. При страхе улыбнуться. При печали засмеяться. При движении по прямой сделать крюк и ненадолго повернуть назад. При движении вверх спуститься. И подобное. Технология омоложения от обратного: (1). "Волосы слишком быстро отрастают. Надо их вырвать! Меня не узнают! Надо обратно лысеть!" (2). "Мой возраст слишком быстро уменьшается. Страшно. А вдруг я не смогу затормозиться и превращусь в младенца? Стоп! Надо срочно обратно стареть!" Из вышеизложенного видно, что процесс исполнения желания - это сложная и интенсивная работа над собой и над тем, что связано с желанием. При этом надо помнить, что после 60 лет многие вещи работают иначе, в том числе и наш мозг. Оказывается, что утренняя гимнастика в этом возрасте вредна и приводит к увеличению скорости деградационных процессов. А мозг начинает использовать совершенно другие свои области. То есть все методики работы с сознанием и с организмом необходимо применять очень осторожно и с поправкой на возраст.
  
  Want to reverse aging?
  
  One might attempt to use mind-based techniques to fulfill a wish for rejuvenation, although granting such a wish is no simple task. Let us consider this subject. Consciousness — including long-term memory — is a manifestation of matter; consequently, it is both real and non-local. By leveraging the mechanism of long-term memory, it is possible to isolate a template formed by the body's entangled particles — specifically those associated with childhood and youth — and to work with them in order to reprogram and re-entangle the organism according to that template. The process of isolating this template employs a systems approach and comprises the following steps: (1) the detailed mental reconstruction of past (childhood) events, sensations, thoughts, feelings, and creative works; (2) physically bringing childhood experiences and creative outputs into the present — such as redrawing preserved childhood sketches or recreating them from memory, and recovering, recording, and reciting poems and stories composed in childhood; (3) simulating events and situations from childhood and youth; (4) recreating and repeatedly replicating childhood behaviors, past physical exercises, school assignments, memorized poems and theatrical roles, games, counting-out rhymes, songs, dialogues, habits, and so forth; (5) meticulously replicating all associated sensations, facial expressions, and movements during this process — recalling, for instance, visits to the barber or doctor, a hospital room and its food, kindergarten, or the sensation of running one’s hand over the stubble of a fresh haircut; (6) sensing and noting the changes that occur as a result of these practices; and (7) formalizing the wish (defining a criterion or objective function), constructing a dynamic model for the organism's restoration and re-entanglement based on the template, determining the necessary control actions, and solving the problem of fulfilling the wish. Let us now turn to paradoxical methods of wish fulfillment and the "reverse approach" technique (Alan Watts' "Backwards Law," also called the Law of Reversed Effort). It is interesting to note that in a game, whenever I want to lose (that is, intentionally let the other person win), I invariably win—and often with a record-breaking score. Conversely, the more intensely I want to win, the worse the outcome and the more crushing the defeat. This phenomenon falls under Murphy’s Law. However, this is no mere coincidence, particularly regarding the mechanics of consciousness. Therefore, it makes sense to apply this version of Murphy’s Law when practicing wish manifestation — specifically in the realm of rejuvenation. To manifest a wish, one must simultaneously and sincerely both desire and not desire its fulfillment, balancing precisely on that note. Yet, the desire itself must remain very strong. This is not a paradox; it is the direct law of reversed effort. It is something that can be mastered and practiced. A similar rule applies to methods for improving tissue oxygenation by slowing or inhibiting exhalation, as well as in paradoxical breathing techniques. To speed up, one must slow down. To flee, one must stop. When angry, calm down. When afraid, smile. When sad, laugh. When moving in a straight line, make a detour and briefly turn back. When moving upward, descend—and so on. A "reverse" rejuvenation technique might look like this: (1) "My hair is growing back too fast. I need to pull it out! People won't recognize me! I need to go bald again!" (2) "My biological age is dropping too quickly. It’s frightening. What if I can't stop and turn into an infant? Stop! I need to start aging again immediately!" It is evident from the above that the process of wish manifestation involves complex, intensive work on oneself and on everything connected to the desire. At the same time, one must remember that after the age of 60, many things function differently — including the brain. It turns out that morning calisthenics at this age can be harmful, actually accelerating degenerative processes, while the brain begins to utilize entirely different regions. In other words, all techniques for working with the mind and the body must be applied with great caution and with due regard for age.
  
  MÖCHTEN SIE DEN ALTERUNGSPROZESS UMKEHREN?
  
  Bewusstseinsspiele können angewendet werden, um den Wunsch nach Verjüngung zu erfüllen, auch wenn dieser Wunsch nicht leicht zu erfüllen ist. Betrachten wir dieses Thema einmal genauer. Bewusstsein, einschließlich des Langzeitgedächtnisses, ist eine Manifestation der Materie. Daher ist es real und nicht-lokal. Mithilfe des Mechanismus des Langzeitgedächtnisses ist es möglich, ein Muster verflochtener Partikel des Organismus aus Kindheit und Jugend zu lokalisieren und damit zu arbeiten, um den Organismus entsprechend diesem Muster umzuprogrammieren und zu steuern. Die Musterlokalisierung erfolgt systemisch und umfasst: (1) die detaillierte Rekonstruktion vergangener (kindlicher) Ereignisse, Empfindungen, Gedanken, Gefühle und kreativer Werke aus der Erinnerung; (2) das physische Übertragen kindlicher Erfahrungen und kreativer Werke in die Gegenwart; das Nachzeichnen erhaltener oder aus dem Gedächtnis rekonstruierter Kinderzeichnungen; das Rekonstruieren, Aufzeichnen und Lesen von in der Kindheit verfassten Gedichten und Geschichten; (3) die Modellierung von Ereignissen und Situationen aus Kindheit und Jugend. (4) Wiederherstellung und wiederholtes Kopieren von kindlichem Verhalten, früheren Gymnastikübungen, Schulaufgaben, gelernten Gedichten und Theaterrollen, Spielen, Zählreimen, Liedern, Dialogen, Gewohnheiten usw. (5) während des Nachahmens aller begleitenden Empfindungen, Gesichtsausdrücke und Bewegungen; Erinnerung an beispielsweise Besuche beim Friseur oder Arzt, die Krankenhausstation und das Essen; Kindergarten; Streichen mit der Hand über eine Bürste mit geschnittenem Haar usw.; (6) Wahrnehmen und Aufzeichnen der Veränderungen, die sich infolge dieser Praktiken ergeben; (7) Formalisierung des Wunsches (Formulierung eines Kriteriums oder einer Zielfunktion), Konstruktion eines dynamischen Modells der Wiederherstellung und Wiedereingliederung des Organismus nach einer Vorlage, Festlegung von Kontrollmaßnahmen, Lösung des Problems der Wunscherfüllung. Nun zu den paradoxen Methoden der Wunscherfüllung und der „umgekehrten“ Technik (Alan Watts’ „Gesetz des Umkehrschlusses“ (Backwards Law), auch bekannt als das Gesetz der umgekehrten Anstrengung). Interessanterweise gewinne ich in einem Spiel, wenn ich verlieren will (also nachgebe), mit Sicherheit – und zwar mit einem Rekordergebnis. Und umgekehrt: Je mehr ich gewinnen will, desto schlimmer und verheerender ist das Ergebnis. Dieses Phänomen hängt mit Murphys Gesetz zusammen. Es ist jedoch kein bloßer Zufall, insbesondere im Bereich der Bewusstseinsmechanismen. Daher ist es sinnvoll, Murphys Gesetz bei der Anwendung von Wunscherfüllungspraktiken, insbesondere im Bereich der Verjüngung, zu berücksichtigen. Um einen Wunsch zu erfüllen, muss man ihn aufrichtig wollen und gleichzeitig nicht wollen und dieses Gleichgewicht bewahren. Der Wunsch muss dabei sehr stark bleiben. Das ist kein Paradoxon, sondern ein direktes Gesetz der umgekehrten Anstrengung. Dieses Prinzip lässt sich erlernen und üben. Eine ähnliche Regel gilt für die Methode der Verbesserung der Gewebeoxygenierung durch Verlangsamung und Unterbrechung der Ausatmung (Lippenbremse) sowie für die paradoxe Atmung. Um schneller zu werden, muss man langsamer werden. Beim Laufen muss man anhalten. Wenn man wütend ist, sollte man sich beruhigen. Wenn man Angst hat, sollte man lächeln. Wenn man traurig ist, sollte man lachen. Wenn man sich geradlinig bewegt, sollte man einen Umweg machen und kurz umkehren. Wenn man aufsteigt, sollte man absteigen. Und so weiter. Verjüngungstechnologie aus der Perspektive des Gegenteils: (1) „Meine Haare wachsen zu schnell. Ich muss sie ausreißen! Sonst erkennt mich ja niemand wieder! Ich muss wieder kahl sein!“ (2) „Ich werde zu schnell jünger. Ich habe Angst. Was, wenn ich nicht mehr langsamer werde und wieder ein Baby bin? Stopp! Ich muss sofort wieder älter werden!“ Daraus wird deutlich, dass die Erfüllung eines Wunsches ein komplexer und intensiver Prozess ist, der sowohl die eigene Persönlichkeit als auch alles, was mit dem Wunsch zusammenhängt, einbezieht. Es ist wichtig zu bedenken, dass nach dem 60. Lebensjahr vieles anders funktioniert, auch unser Gehirn. Morgengymnastik ist in diesem Alter sogar schädlich und führt zu einem beschleunigten Abbau. Das Gehirn nutzt dann ganz andere Bereiche. Daher müssen alle Methoden, die mit Körper und Geist arbeiten, sehr sorgfältig und altersgerecht angewendet werden.
  
  
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  Extrasomatisches Bewusstsein (das äußere "Gehirn") und intrasomatisches Bewusstsein des Subsystems sind durch einen Knoten verbunden.
  
  
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  Das mystische Gemälde "Extrasomatisches Bewusstsein von Schloss Blutenburg (Ort der Macht)" (2021) zeigt das äußere Gehirn des Schlosses - einen der panpsychorealistischen Kanäle für die der Wunscherfüllung und den Zugang zu vergangenen Verjüngungsmustern. Das Gemälde war vom 10. bis 12. Januar 2025 in der Ausstellung "Blutenburg Pur" im Schloss Blutenburg präsentiert. ( https://yuppie-blues.de )
  
  
  PANPSYCHOREALISMUS
  
  Панпсихореализм - это практический панпсихизм, который за счёт сверхинтенсивного развития экстрасоматических навыков через посредство искусств открывает доступ к некоторым структурам экстрасоматического мега-сознания, что позволяет получать нелокальную вселенскую информацию и исполнять позитивные желания. Попыткой подобных экспериментов на публике является моноспектакль Александра Амелькина "Эссенция" (https://yuppie-blues.de), а также его курс рисунка и живописи.
  
  Panpsychorealismus ist ein praktischer Panpsychismus, der durch die intensive Entwicklung extrasomatischer Fähigkeiten (Fertigkeiten) mittels der Künste den Zugang zu bestimmten Strukturen des extrasomatischen Megabewusstseins eröffnet. Dadurch kann man nicht-lokale universelle Informationen empfangen und positive Wünsche erfüllen. Alexander Amelkins Ein-Mann-Stück „Essenz“ (https://yuppie-blues.de) sowie sein Zeichen- und Malkurs sind Versuche solcher öffentlicher Experimente.
  
  Теория панпсихореализма утверждает, что каждая элементарная частица связана сознанием с мега-вселенной и содержит в себе всю информацию о вселенной, как в практиках голографии. Поэтому человек в состоянии зелёного тумана или жёлтого звука может в своем собственном сознании найти любую информацию и с помощью воли исполнить любое желание. Даже каждый электрон содержит в себе все правила построения вселенной, поэтому все существа и предметы в мега-мире подобны.
  
  Die Theorie des Panpsychorealismus besagt, dass jedes Elementarteilchen durch das Bewusstsein mit dem Mega-Universum verbunden ist und – ähnlich wie bei holografischen Verfahren – die gesamte Information über das Universum in sich trägt. Daher kann der Mensch in einem Zustand des „grünen Nebels“ oder des „gelben Klangs“ jegliche Information in seinem eigenen Bewusstsein finden und mittels seines Willens jeden Wunsch erfüllen. Selbst jedes Elektron enthält alle Regeln für den Aufbau des Universums; deshalb ähneln sich alle Wesen und Objekte in der Mega-Welt.

  
  Существует множество способов входить в промежуточные состояния для чтения вселенской информации. Первый метод - интенсивное занятие различными видами искусств для формирования экстра соматических навыков - мостика во вселенское сознание. Второй метод - медитативное погружение в особое состояние - зелёный туман (это состояние абсолютной уверенности и радостного предвкушения исполнения желания, зона полного комфорта, как по Илье Сельвинскому: "И снова, зажавши хохот в зубах, живёшь, как будто полмира выиграл!"). Третий метод - просмотр и прослушивание жёлтого звука - произведений Василия Кандинского и Арнольда Шёнберга. Четвёртый метод - посещение мест силы для общения с населяющими их гибридами (полусказочный метод из произведения "Essenz"). Пятый метод - методика Авраама Вормсского. Есть ещё методы доктора Йоханнеса Хартлиба и так далее.
  
  Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, in Zwischenzustände zu gelangen, um Informationen aus dem universellen Wissensspeicher abzurufen. Die erste Methode besteht in der intensiven Beschäftigung mit verschiedenen Kunstformen, um außerkörperliche Fähigkeiten zu entwickeln – eine Brücke zum universellen Bewusstsein. Die zweite Methode ist das meditative Eintauchen in einen besonderen Zustand, den sogenannten „grünen Nebel“ (Dies ist ein Zustand absoluten Selbstvertrauens und freudiger Erwartung der Erfüllung eines Wunsches, eine Zone vollkommenen Wohlbefindens, wie es Ilya Selvinsky ausdrückte: „Und wieder, das Lachen zwischen den Zähnen unterdrückend, lebt man, als hätte man die halbe Welt erobert!“). Die dritte Methode umfasst das Betrachten und Anhören des „gelben Klangs“ – also der Werke von Wassily Kandinsky und Arnold Schönberg. Die vierte Methode ist der Besuch von Kraftorten, um mit den dort ansässigen Hybriden zu kommunizieren (eine märchenhafte Methode aus dem Werk „Essenz“). Die fünfte Methode ist das Verfahren des Abraham von Worms. Zudem gibt es weitere Methoden, etwa die von Dr. Johannes Hartlieb, und so weiter.
  
  На основе песни "Tschüss-Blues" и ещё двух песен создана практически реальная история ("ESSENZ" - Real-Life-Sci-Fi: Erforschung und subjektive Interpretation der Geschichte der Wünsche, https://yuppie-blues.de), являющаяся почти автобиографией автора. Эта история исполнялась со сцены. Планируются ещё выступления.
  
  Ausgehend von dem Lied „Tschüss-Blues“ und zwei weiteren Liedern entstand die beinahe wahre Geschichte ("ESSENZ" - Real-Life-Sci-Fi: Erforschung und subjektive Interpretation der Geschichte der Wünsche, https://yuppie-blues.de), die fast eine Autobiografie des Autors darstellt. Diese Geschichte wurde bereits auf der Bühne aufgeführt. Weitere Aufführungen sind geplant.
  
  Выступление с панпсихореалистическим моноспектаклем "Эссенция", в состав которого входит магический текст, три особые песни, а в конце - исполнение портрета внутренней красоты, призвано активировать панпсихореалистические способности зрителей и способствовать исполнению их исключительно позитивных желаний.
  
  Die Darbietung des panpsychorealistischen Monodramas „Essenz“ – bestehend aus einem magischen Text, drei besonderen Liedern und der abschließenden Darstellung eines Porträts innerer Schönheit – zielt darauf ab, die panpsychorealistischen Fähigkeiten der Zuschauer zu aktivieren und die Erfüllung ihrer ausnahmslos positiven Wünsche zu begünstigen.
  
  Интенсивные практики панпсихореализма в сочетании с предельно сильным желанием позволили мне в 2020 году абсолютно избавиться от тяжёлой мигрени с аурой и от конкретной аллергической реакции. Надо отметить, что это работает только с позитивными желаниями, исполненными светлой необыкновенной радостью.
  
  Intensive Praktiken des Panpsychorealismus in Verbindung mit einem überaus starken Wunsch ermöglichten es mir, im Jahr 2020 sowohl eine schwere Migräne mit Aura als auch eine spezifische allergische Reaktion vollständig loszuwerden. Dabei ist zu beachten, dass dies nur bei positiven Wünschen funktioniert, die von einer lichten, außergewöhnlichen Freude erfüllt sind.
  
  Болезнь есть навык. Вся психосоматика сидит в экстрасоматике. Такие психосоматические болезни, как мигрень, аллергия и астма, являются навыками, сидящими в экстрасоматической долговременной памяти, откуда их можно вытеснить панпсихореалистическими методами на основе реализации желания и создания антинавыков. Я прочитал, что мигрень или аллергию невозможно вылечить без лекарств. Но я реально это сделал при помощи панпсихореалистической методики. С 2020 года у меня больше не было приступов мигрени (у меня они протекали тяжело с аурой и нарушением сознания) и аллергической реакции на кошек (были приступы сильного удушья, царапины опухали с псевдоподиями и долго чесались). Теперь царапины, нанесённые котом, даже не краснеют и не припухают, а очень быстро заживают.
  
  Krankheit ist eine Fertigkeit. Alle psychosomatischen Prozesse sind im Extrasomatischen verankert. Psychosomatische Erkrankungen wie Migräne, Allergien und Asthma sind Gewohnheiten (Fertigkeiten), die im extrasomatischen Langzeitgedächtnis gespeichert sind und von dort mithilfe panpsychorealistischer Methoden, die auf der Verwirklichung von Wünschen und der Entwicklung von Gegenstrategien (Gegenfertigkeiten) beruhen, verdrängt werden können. Ich habe gelesen, dass Migräne und Allergien ohne Medikamente nicht heilbar sind. Doch ich habe es tatsächlich geschafft – mit der panpsychorealistischen Methode. Seit 2020 hatte ich keine Migräneanfälle mehr (früher waren die heftig, mit Aura und Bewusstseinsstörungen) und auch keine allergischen Reaktionen auf Katzen mehr (ich hatte schwere Asthmaanfälle, und Kratzer schwollen an, bildeten Pseudopodien und juckten lange). Jetzt röten oder schwellen Katzenkratzer nicht einmal mehr an, sondern heilen sehr schnell.
  
  Важное замечание. Элементарная частица (например, электрон) есть корпускула, волна, время, пространство, энергия, нелокальность, информация и сознание (включая память, самосознание и жизненность) в одном. Понятие первичности чего-либо из перечисленного (восьми свойств) бессмысленно, так как эти свойства неразделимы. Из малых форм строятся подсистемы, системы, надсистемы и мега-системы. Каждая система (сома) обладает всеми этими восемью свойствами, разделяющимися на интрасоматическую часть (организованная совокупность или структура свойств входящих в систему подсистем) и экстрасоматическую часть (канал, которым структура связана с надструктурами). Этот канал связи обладает тоже всеми восемью свойствами и может развиваться в зависимости от активности системы. В случае человека его экстрасоматика строится на навыках, являющихся универсальным языком общения с надсистемами и мега-системами. Все наши навыки в основном хранятся в экстрасоме. Часть навыков формируем мы сами путём длительных тренировок. Чем больше навыков, тем мощнее канал связи, тем обширнее язык навыков. И наступает момент, когда посланный в канал сигнал в форме желания позволяет в качестве бонуса получить из надсистемы чужеродный навык, например, способность создавать портреты внутренней красоты или знание другого языка.
  
  Wichtiger Hinweis: Ein Elementarteilchen (z. B. ein Elektron) vereint Korpuskel, Welle, Zeit, Raum, Energie, Nichtlokalität, Information und Bewusstsein (einschließlich Gedächtnis, Selbstbewusstsein und Vitalität) in sich. Die Annahme, eine dieser acht Eigenschaften sei vorrangig, ist bedeutungslos, da sie untrennbar miteinander verbunden sind. Subsysteme, Systeme, Supersysteme und Megasysteme bestehen aus kleinsten Einheiten. Jedes System (Soma) besitzt alle acht dieser Eigenschaften, die sich in eine intrasomatische Komponente (eine organisierte Menge oder Struktur von Eigenschaften der das System bildenden Subsysteme) und eine extrasomatische Komponente (ein Kanal, über den die Struktur mit Superstrukturen verbunden ist) unterteilen lassen. Dieser Kommunikationskanal besitzt ebenfalls alle acht Eigenschaften und kann sich je nach Aktivität des Systems weiterentwickeln. Beim Menschen basiert die Extrasomatik auf Fähigkeiten (Fertigkeiten), die als universelle Kommunikationssprache mit Supersystemen und Megasystemen dienen. Alle unsere Fähigkeiten sind primär im extrasomatischen System gespeichert. Manche Fähigkeiten (Fertigkeiten) entwickeln sich durch intensives Training. Je mehr Fähigkeiten wir besitzen, desto leistungsfähiger ist der Kommunikationskanal, desto umfassender die Sprache der Fähigkeiten. Und es kommt der Punkt, an dem ein in diesen Kanal gesendetes Signal in Form eines Wunsches es uns ermöglicht, eine fremde Fähigkeit (Fertigkeit) aus dem übergeordneten System als Bonus zu erhalten, beispielsweise die Fähigkeit, Porträts innerer Schönheit zu erschaffen oder Kenntnisse einer anderen Sprache.
  
  An important note: an elementary particle (such as an electron) is simultaneously a corpuscle, a wave, time, space, energy, non-locality, information, and consciousness (including memory, self-awareness, and vitality). The concept of the primacy of any one of these eight properties is meaningless, as they are inseparable. Subsystems, systems, supersystems, and mega-systems are built from these small-scale forms. Each system (*soma*) possesses all eight of these properties, which are divided into an intrasomatic component (the organized aggregate or structure of the properties of the subsystems comprising the system) and an extrasomatic component (the channel through which the structure connects to higher-level structures). This communication channel also possesses all eight properties and can evolve depending on the system's activity. In the case of a human being, the extrasomatic component is built upon skills, which serve as a universal language for interacting with supersystems and mega-systems. All our skills are primarily stored in the extrasome. We develop some of these skills ourselves through prolonged training. The more skills we possess, the more powerful the communication channel becomes and the more extensive the language of skills grows. Eventually, a moment arrives when a signal sent into the channel — in the form of a desire (wish) — allows us to receive an external skill from the supersystem as a bonus; examples include the ability to create portraits of inner beauty or the knowledge of another language.
  
  Важный момент панпсихореализма. Мы получаем доступ к нелокальной информации. Когда мы её черпаем, мы что-то меняем в нелокальных структурах. В ответ и они что-то меняют в нас. И здесь важен принцип позитивности. Все наши желания и намерения должны быть исключительно позитивными. Как аукнется, так и откликнется.
  
  Ein wichtiger Aspekt des Panpsychorealismus: Wir erhalten Zugang zu nicht-lokalen Informationen. Wenn wir diese nutzen, verändern wir etwas in nicht-lokalen Strukturen. Diese wiederum verändern etwas in uns. Und hier ist das Prinzip der Positivität entscheidend. Alle unsere Wünsche und Absichten müssen ausschließlich positiv sein. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
  
  Теория Александра Амелькина опирается на классический философский панпсихизм (взгляды которого сегодня частично разделяют и некоторые современные нейробиологи, например, Кристоф Кох). В понимании панпсихореализма, создание картины — это не просто перенос образа на холст, а формирование позитивного мысле-коммуникационного канала между зрителем, художником и сутью объекта.
  
  Alexander Amelkins Theorie basiert auf dem klassischen philosophischen Panpsychismus (einer Ansicht, die teilweise auch von einigen modernen Neurowissenschaftlern wie Christof Koch geteilt wird). Dem Panpsychorealismus zufolge besteht das Malen nicht einfach darin, ein Bild auf die Leinwand zu übertragen, sondern vielmehr darin, einen positiven mentalen und kommunikativen Kanal zwischen dem Betrachter, dem Künstler und dem Wesen des Objekts zu schaffen.
  
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  LINX:
  https://www.scs-europe.net/services/esm2003/PDF/BM-01.pdf
  https://world.lib.ru/a/amelxkin_a_a/kopf.shtml
  https://blutenburg.livejournal.com/9607.html
  https://menzingia.livejournal.com/654.html
  https://amelkin.livejournal.com/2446.html
  https://proza.ru/2026/09/11/639
  https://yuppie-blues.de
  https://amelkin.de
  
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Сюжетная линия научно-фантастического литературного проекта

Четверг, 14 Мая 2026 г. 16:13 + в цитатник
  
  
  
  Сюжетная линия научно-фантастического литературного проекта и кинопроекта 'Объект 3I/ATLAS' (также упоминается как история 'Луарвик и Валерия' или 'Essenz'), публикуемого на платформах современной сетевой прозы (например, Проза.ру).
  
  Краткое содержание этого проекта:
  
  Предыстория: Около 100 миллионов лет назад инопланетная цивилизация оставила на Земле (в локации, где позже образовалась современная Аргентина) специальную высокотехнологичную фигурку с электронной начинкой. Этот артефакт служил скрытым маяком для долгосрочного мониторинга нашей планеты.
  
  Раскопки и находка: В 1956 году (в некоторых версиях текста - 1953 году) немецкий палеонтолог профессор Александр Гастайг проводит раскопки окаменелостей динозавров в Аргентине и натыкается на этот чужеродный предмет.
  
  Последствия для профессора: Официальное научное сообщество объявляет находку Гастайга грубой подделкой. Из-за разразившегося скандала профессора лишают всех ученых званий, титулов и увольняют с работы.
  
  Тайна в Мюнхене: Немецкий профессор решает тайно сохранить артефакт. Он увозит его в Мюнхен (Германия) и надежно прячет в окрестностях исторического замка Блютенбург.
  
  Появление пришельца: В 2025-2026 годах на Землю на космическом аппарате с корабля 3I/ATLAS прибывает пришелец по имени Луарвик. Его главная цель - вернуть утерянную фигурку-монитор, внутри которой, как выясняется, зашифрованы ценнейшие технологии и рецепты бессмертия.
  
  Развитие сюжета: В Мюнхене Луарвик знакомится с внучкой покойного профессора - Валерией. Между ними завязываются романтические отношения, осложненные тем, что за наследием Гастайга параллельно ведут охоту спецслужбы, мафия и крупные корпорации.
  
  ESSENZ
  
  В основе проекта "ESSENZ" лежат две концептуальные истории, прочно связанные с Мюнхеном:
  
  Агнес Бернауэр - реальная историческая фигура XV века, возлюбленная баварского герцога Альбрехта III. По легенде, они тайно венчались и жили недалеко от Мюнхена (включая замок Блютенбург). Из-за неравного брака она была обвинена в колдовстве и жестоко казнена отцом Альбрехта. Ее трагическая судьба стала основой для множества пьес и музыкальных произведений.
  
  Валерия Гастайг - персонаж современной фантастической киноновеллы, где героиня, являясь внучкой знаменитого мюнхенского профессора Гастайга (Professor Alexander Gasteig), исполняет меланхоличный блюз ('Schmerzen-Blues'), переплетающийся с аргентинским танго.
  
  Zusammenfassung: Albrecht, Thronfolger von Bayern und Sohn Herzog Ernsts, war seit seiner Kindheit mit Johannes Hartlieb befreundet, der später sein Leibarzt wurde. Als Teenager entdeckten die Freunde die Aufzeichnungen des Zauberers Abraham von Worms, in denen ein uraltes Rezept für eine magische Salbe beschrieben wurde, die Menschen in unsterbliche Chimären verwandelte. Albrecht verliebte sich daraufhin in die Bürgerliche Agnes und heiratete sie heimlich. Sie bekamen eine Tochter, Sibylla. Als Herzog Ernst davon erfuhr, ließ er Agnes ermorden. Doktor Hartlieb rettete die tödlich verwundete Agnes, indem er sie mit der magischen Salbe in einen Schwan verwandelte. Um Erben zu haben, heiratete Albrecht die Adlige Anna. Vor seinem Tod verwandelte sich auch Albrecht mithilfe der Salbe in einen unsterblichen Schwan und wurde mit Agnes wiedervereint.
  
  Die Geschichte von Valeria Gasteig und Luarvik ist eine fantastische, wissenschaftlich-mystische Erzählung, die Elemente der Science-Fiction mit historischer Geheimwissenschaft in München verbindet.
  
  Der Ursprung von Luarvik
  
  Kosmische Herkunft: Luarvik ist ein außerirdisches Wesen, das mit einem Landemodul der Raumsonde Objekt 3I/ATLAS auf die Erde gelangte.
  
  Die antike Figur: Vor 100 Millionen Jahren hinterließ er im heutigen Argentinien eine technologisch hochentwickelte Figur zur Überwachung der Erdereignisse.
  
  Geheimwissen: Diese Figur speicherte das Geheimnis der Unsterblichkeit und übermittelte es telepathisch an ausgewählte Menschen.
  
  Die schicksalhafte Begegnung in München
  
  Die Suche: Eine historische Zeichnung führte Luarvik im Sommer 2025 nach München auf die Spur der antiken Figur.
  
  Das Treffen: In einem Privathaus im Stadtteil Obermenzing traf er auf Valeria Gasteig, die schöne Enkelin von Professor Gasteig.
  
  Die Aufbewahrung: Valerias Familie hütete die gesuchte Figur dort bereits seit dem Jahr 1956.
  
  Die Liebesgeschichte und das Dilemma
  
  Unerwartete Gefühle: Obwohl Luarviks Mission mit dem Fund der Figur beendet war, verliebte er sich tief in Valeria. Valeria erwiderte seine Gefühle.
  
  Physische Barriere: Luarvik wollte Valeria mit ins All nehmen, doch ihr Körper war den extremen, unmenschlichen Belastungen eines Fluges zur Raumsonde 3I/ATLAS nicht gewachsen.
  
  Die Transformation: Um Valeria die Reise zu ermöglichen, plante Luarvik, ihren Körper mithilfe einer modifizierten, magischen Salbe (Essenz) in einen hochentwickelten, widerstandsfähigeren Organismus zu verwandeln.
  
  Die gesamte Chronik dieser Ereignisse wurde laut lokalen Berichten, unter anderem im Umfeld von Schloss Blutenburg, von den beiden Protagonisten persönlich dokumentiert.
  
  Музыкальные темы проекта символизируют путь от трагической средневековой истории Баварии до современного меланхоличного Мюнхена.
  
  Das Projekt 'Essenz' des in München ansässigen Künstlers Alexander Amelkin ist ein kreatives Crossover-Projekt, das als Science-Fiction-Filmplot, Musikalbum und philosophisches Konzept (Panpsychorealismus) angelegt ist.
  
  Kernkonzept und Handlung
  
  Grundidee: Die zentrale Prämisse besagt, dass der menschliche Wunsch allmächtig, real und nicht-lokal ist - er kann physische Veränderungen bewirken.
  
  Genre-Mix: Das Projekt verbindet Science-Fiction, Romanze, Thriller und Musical-Elemente.
  
  Die Story: Der unsterbliche Außerirdische namens Luarvik sucht auf der Erde nach einer 100 Millionen Jahre alten Figur und verliebt sich dabei in eine Frau namens Valeria.
  
  Schauplätze & Zeit: Die Handlung spielt primär in München im Dezember 2025, enthält jedoch Zeitsprünge in das Argentinien von 1956, das Bayern des 15. Jahrhunderts sowie Einblicke in eine kosmische Raumsonde namens 3I/ATLAS.
  
  Medien und Veröffentlichungen
  
  Filmprojekt: Vorgeschlagen als Plotentwurf für Regisseure und Produzenten.
  
  Musik: Das Projekt umfasst ein zugehöriges Musikalbum sowie Video-Auskopplungen wie den Yuppie-Blues und Schmerzen-Blues.
  
  Weitere Einblicke und Teaser veröffentlicht der Künstler auf dem Alexander Amelkin YouTube-Kanal sowie in detaillierten Pressemitteilungen auf OpenPR.
  
  'Essenz' ist ein vielseitiges Kunst- und Medienprojekt des in München ansässigen Künstlers, Wissenschaftlers und Schnellzeichners Alexander Amelkin.
  
  Es umfasst im Kern ein vorgeschlagenes Science-Fiction-Filmprojekt, musikalische Veröffentlichungen sowie philosophische und visuelle Kunstwerke.
  
  Das Science-Fiction-Filmprojekt 'Essenz'
  
  Alexander Amelkin hat Regisseuren und Produzenten einen Plotentwurf für einen Science-Fiction-Spielfilm namens 'Essenz' unterbreitet.
  
  Inhalt: Eine frei erfundene Geschichte über fiktive Technologien, Methoden und Substanzen.Inspiration: Die Handlung ist stark durch das Thema Flug sowie Luft- und Wasserumgebungen geprägt. Dies ist eine Hommage an Amelkins Eltern, die sich an Bord eines Wetterflugzeugs bei der Erforschung von Gewitterwolken kennengelernt haben.
  
  Musikalische und mediale WerkeUnter dem Titel 'Essenz' veröffentlicht Amelkin verschiedene Audio-Projekte:
  
  Musikalbum: Ein Musikalbum namens 'Essenz' wurde veröffentlicht.
  
  Streaming: Der dazugehörige Track 'ESSENZ' ist auf SoundCloud abrufbar.
  
  Radio: Ergänzend gibt es das Format 'Radio Essenz' auf SoundCloud, in dem auch andere seiner Werke wie 'Der Schmerzen-Blues' thematisiert werden.
  
  Verbindung zum Panpsychorealismus
  
  Das Projekt steht in engem Kontext zu Amelkins künstlerischer Philosophie, dem Panpsychorealismus. Diese Theorie besagt, dass jedes System (bis hin zu Elementarteilchen) ein inneres und äußeres (extrasomatisches) Bewusstsein besitzt. Ein bekanntes visuelles Werk in diesem Stil ist sein Gemälde über das Schloss Blutenburg in Obermenzing.
  
  
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  Источник: https://yuppie-blues.de
  Soundtrack: https://youtu.be/l0HGcwjFdp4
  
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Сюжетная линия научно-фантастического литературного проекта

Четверг, 14 Мая 2026 г. 16:11 + в цитатник
  
  
  
  Сюжетная линия научно-фантастического литературного проекта и кинопроекта "Объект 3I/ATLAS" (также упоминается как история "Луарвик и Валерия" или "Essenz"), публикуемого на платформах современной сетевой прозы (например, Проза.ру).
  
  Краткое содержание этого проекта:
  
  Предыстория: Около 100 миллионов лет назад инопланетная цивилизация оставила на Земле (в локации, где позже образовалась современная Аргентина) специальную высокотехнологичную фигурку с электронной начинкой. Этот артефакт служил скрытым маяком для долгосрочного мониторинга нашей планеты.
  
  Раскопки и находка: В 1956 году (в некоторых версиях текста - 1953 году) немецкий палеонтолог профессор Александр Гастайг проводит раскопки окаменелостей динозавров в Аргентине и натыкается на этот чужеродный предмет.
  
  Последствия для профессора: Официальное научное сообщество объявляет находку Гастайга грубой подделкой. Из-за разразившегося скандала профессора лишают всех ученых званий, титулов и увольняют с работы.
  
  Тайна в Мюнхене: Немецкий профессор решает тайно сохранить артефакт. Он увозит его в Мюнхен (Германия) и надежно прячет в окрестностях исторического замка Блютенбург.
  
  Появление пришельца: В 2025-2026 годах на Землю на космическом аппарате с корабля 3I/ATLAS прибывает пришелец по имени Луарвик. Его главная цель - вернуть утерянную фигурку-монитор, внутри которой, как выясняется, зашифрованы ценнейшие технологии и рецепты бессмертия.
  
  Развитие сюжета: В Мюнхене Луарвик знакомится с внучкой покойного профессора - Валерией. Между ними завязываются романтические отношения, осложненные тем, что за наследием Гастайга параллельно ведут охоту спецслужбы, мафия и крупные корпорации.
  
  ESSENZ
  
  В основе проекта "ESSENZ" лежат две концептуальные истории, прочно связанные с Мюнхеном:
  
  Агнес Бернауэр - реальная историческая фигура XV века, возлюбленная баварского герцога Альбрехта III. По легенде, они тайно венчались и жили недалеко от Мюнхена (включая замок Блютенбург). Из-за неравного брака она была обвинена в колдовстве и жестоко казнена отцом Альбрехта. Ее трагическая судьба стала основой для множества пьес и музыкальных произведений.
  
  Валерия Гастайг - персонаж современной фантастической киноновеллы, где героиня, являясь внучкой знаменитого мюнхенского профессора Гастайга (Professor Alexander Gasteig), исполняет меланхоличный блюз ("Schmerzen-Blues"), переплетающийся с аргентинским танго.
  
  Zusammenfassung: Albrecht, Thronfolger von Bayern und Sohn Herzog Ernsts, war seit seiner Kindheit mit Johannes Hartlieb befreundet, der später sein Leibarzt wurde. Als Teenager entdeckten die Freunde die Aufzeichnungen des Zauberers Abraham von Worms, in denen ein uraltes Rezept für eine magische Salbe beschrieben wurde, die Menschen in unsterbliche Chimären verwandelte. Albrecht verliebte sich daraufhin in die Bürgerliche Agnes und heiratete sie heimlich. Sie bekamen eine Tochter, Sibylla. Als Herzog Ernst davon erfuhr, ließ er Agnes ermorden. Doktor Hartlieb rettete die tödlich verwundete Agnes, indem er sie mit der magischen Salbe in einen Schwan verwandelte. Um Erben zu haben, heiratete Albrecht die Adlige Anna. Vor seinem Tod verwandelte sich auch Albrecht mithilfe der Salbe in einen unsterblichen Schwan und wurde mit Agnes wiedervereint.
  
  Die Geschichte von Valeria Gasteig und Luarvik ist eine fantastische, wissenschaftlich-mystische Erzählung, die Elemente der Science-Fiction mit historischer Geheimwissenschaft in München verbindet.
  
  Der Ursprung von Luarvik
  
  Kosmische Herkunft: Luarvik ist ein außerirdisches Wesen, das mit einem Landemodul der Raumsonde Objekt 3I/ATLAS auf die Erde gelangte.
  
  Die antike Figur: Vor 100 Millionen Jahren hinterließ er im heutigen Argentinien eine technologisch hochentwickelte Figur zur Überwachung der Erdereignisse.
  
  Geheimwissen: Diese Figur speicherte das Geheimnis der Unsterblichkeit und übermittelte es telepathisch an ausgewählte Menschen.
  
  Die schicksalhafte Begegnung in München
  
  Die Suche: Eine historische Zeichnung führte Luarvik im Sommer 2025 nach München auf die Spur der antiken Figur.
  
  Das Treffen: In einem Privathaus im Stadtteil Obermenzing traf er auf Valeria Gasteig, die schöne Enkelin von Professor Gasteig.
  
  Die Aufbewahrung: Valerias Familie hütete die gesuchte Figur dort bereits seit dem Jahr 1956.
  
  Die Liebesgeschichte und das Dilemma
  
  Unerwartete Gefühle: Obwohl Luarviks Mission mit dem Fund der Figur beendet war, verliebte er sich tief in Valeria. Valeria erwiderte seine Gefühle.
  
  Physische Barriere: Luarvik wollte Valeria mit ins All nehmen, doch ihr Körper war den extremen, unmenschlichen Belastungen eines Fluges zur Raumsonde 3I/ATLAS nicht gewachsen.
  
  Die Transformation: Um Valeria die Reise zu ermöglichen, plante Luarvik, ihren Körper mithilfe einer modifizierten, magischen Salbe (Essenz) in einen hochentwickelten, widerstandsfähigeren Organismus zu verwandeln.
  
  Die gesamte Chronik dieser Ereignisse wurde laut lokalen Berichten, unter anderem im Umfeld von Schloss Blutenburg, von den beiden Protagonisten persönlich dokumentiert.
  
  Музыкальные темы проекта символизируют путь от трагической средневековой истории Баварии до современного меланхоличного Мюнхена.
  
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  Источник: https://yuppie-blues.de
  Soundtrack: https://youtu.be/l0HGcwjFdp4
  
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ZEICHNEN UND MALEN MIT ALEXANDER AMELKIN

Воскресенье, 12 Апреля 2026 г. 18:34 + в цитатник
  
  
  
  Sonntag, 17.05.2026
  14:00 bis 17:00 Uhr
  ZEICHNEN UND MALEN MIT ALEXANDER AMELKIN
  (weitere Termine: 24.05., 14.06., 28.06.2026)
  https://amelkin.de/agb.pdf
  
  Besondere Zeichnen- und Malen-Reihe mit dem Zeichenlehrer und Schnellzeichner Alexander Amelkin an Wochenenden, Ferien- und Feiertagen für Jung und Alt! Es werden Themen angeboten und Betreuung und Anleitung ist möglich, wenn erwünscht. Material ist da, nur Leinwände sind bitte mitzubringen!
  
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  Wo?
  
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  Neuer Kreativkurs für Kinder u. Erwachsene
  
  Vorstellung der PCP-Technologie (Kreativkurs) von Künstler und Schullehrer Alexander Amelkin
  
  
  "Die Lebenserwartung hoch gebildeter Bevölkerungsschichten liegt oft sogar über dem weltweiten Rekord-Niveau, das in Ländern wie Japan oder der Schweiz erreicht wird, und Kulturelle und ästhetische Bildung in der frühen Kindheit ist eine Investition für die Zukunft" (Dr. Domantas Jasilionis, Max-Planck-Institut für demografische Forschung; Dr. phil. Vera Bamler, Technische Universität Dresden).
  
  Seit 2019 gibt es einen neuen Kreativkurs der Reihe 'PCP-Technologie'. Hier entwickelte Dr. Alexander Amelkin die sogenannte PCP(Paper-Cut-Print)-Technik, welche das kreative Schaffen mit verschiedenen Kunsttechniken in den Mittelpunkt stellt, um damit das Abstraktionsvermögen und die Kompositionsfähigkeit der jungen Teilnehmer zu fördern. Hinter dieser Idee steht die Philosophie, während des kreativen Prozesses eine ganzheitliche Harmonie zwischen Körper und Psyche herzustellen und damit weitere positive Fähigkeiten wie geistige Aktivität und Flexibilität im Denkprozess zu stärken.
  
  Das Projekt ist dabei für Menschen aller Altersgruppen angedacht und umfasst mehrere Phasen, in der das Kunstwerk innerhalb von 45 bis 90 Minuten erstellt wird. Diese Phasen sind:
  -- die Entwicklung von Vorlagenskizzen, die ein definiertes Thema beschreiben;
  -- die Erstellung von 3 verschiedenen Schablonen aus Papier (z.B. eine symmetrische Steinzeitsonne, ein figuratives Objekt wie ein Haus, ein Tier oder eine Palme, ein Buchstabe oder ein Symbol);
  -- das Aufbringen der Farben durch Schablonen auf Papier (oder Porzellan) mit einem Schwamm gemäß den Prinzipien der Farbenharmonie-Lehre von Wassily Kandinsky;
  -- das Anbringen eines zusätzlichen Musters oder grafischen Motivs über dem Schablonendruck (optional);
  -- das abschließende Lackieren und Föhnen (oder Einbrennen) des Kunstwerks;
  -- in technischen Pausen besteht die Möglichkeit, kurze Unterrichtsstunden in Mathematik (Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division, Dreisatz, Geometrie und Geometriediktat, usw.) oder Englisch durchzuführen.
  
  Das systematische Erstellen dieser sogenannten PCP-Kunstwerke mit einer allmählichen Steigerung der Vielschichtigkeit und Tiefe ermöglicht es damit, komplexe Fähigkeiten bei einem Kind ab 3 Jahren oder auch einem Erwachsenen zu entwickeln, wobei sich nicht nur der kreative Schaffensprozess, sondern auch das abschließende Betrachten des fertigen Kunstwerks positiv auf die Gehirnaktivität auswirken sollen. Die Kombination verschiedener Fachdisziplinen erhöht die Wirksamkeit der Methode.
  
  Das Wichtigste an dem sogenannten 'PCP-Projekt' ist, bereits bei Kindern ein grundlegendes Verständnis für vielschichtiges Arbeiten zu fördern und damit Raum für Kreativität als wichtiges Element zu vermitteln. Bei älteren Menschen ist anzunehmen, dass sich die PCP-Technologie positiv auf die Gehirnaktivität auswirkt. Im gemeinsamen Aktionsprozess von Erwachsenen und älteren Menschen im Alter zwischen 30 - 80 Jahren und deren Kindern und Enkeln im Alter zwischen 3 - 7 Jahren entwickelten sich durch die Interaktion der verschiedenen Altersgruppen positive Synergieeffekte, die durch den standardisierten Herstellungsprozess eine gemeinsame Plattform erhielten und eine deutliche Verbesserung der Lernergebnisse erzielten. Damit kann die PCP-Technologie jederzeit im Rahmen verschiedenster Kreativkurse eingesetzt werden.
  
  Kompetenzentwicklung vor allem in der frühen Kindheit, die Steigerung der kreativen geistigen Leistungsfähigkeit, Kunstgenuss, soziale Beziehungen und die Interaktion zwischen den Generationen verlängern nach Ansicht vieler Forscher unser Leben.
  
  Dieses Konzept hat sich in der Praxis bereits schon effektiv bewährt. Dr. Amelkin verfügt über Lehrerfahrung in München: 4 Jahre in einem Jugendzentrum und in einem Schulwahlfach und 5 Jahre in der Schule (vollzeit).
  
  Es besteht die Möglichkeit nach Absprache auch Nachhilfestunden bzw. Hausaufgabenbetreuung durchzuführen.
  
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  NÄCHSTES PROJEKT (ENDE 2026)
  
  Für 2026 und 2027 ist in München eine Performance-Präsentation des Projekts 'Essenz' geplant. Sie findet auf einer Studiobühne für 15-20 Personen statt. Der Autor Alexander Amelkin liest den Text und präsentiert vier Lieder (z.B. "Yuppie Blues"), begleitet von einer Akustikgitarre. Parallel dazu wird eine Mini-Ausstellung zum Thema 'Panpsychorealismus' gezeigt. Im Rahmen der Performance findet ein Zeichenkurs im panpsychorealistischen, meditativen Stil statt. Die Teilnehmenden fertigen Zeichnungen an und lassen ihrer natürlichen Ausdruckskraft freien Lauf, um perfekte Linien zu finden und Farben behutsam hinzuzufügen. Empfohlen werden gedeckte, gräuliche und komplementäre Farben: Grau plus maximal zwei weitere Farbtöne, beispielsweise Grauorange und Graublau. Während die Teilnehmenden zeichnen, porträtiert der Autor einige Freiwillige mithilfe der Technik 'Porträt der inneren Schönheit'.
  
  "Yuppie Blues" is a "reset-song" with a mobilizing effect - a song that regulates the nervous system, helping to return from a state of numbness or disconnection to a functioning, alert state, helping to remove physical and mental blocks. Quelle: https://youtu.be/QMQzlXNDGhA
  
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  Die Kunst von Alexander Amelkin, insbesondere in seinen Kursen und Workshops, zielt auf eine ganzheitliche Harmonie zwischen Körper und Psyche ab. Im Zentrum steht dabei oft die von ihm entwickelte PCP-Technik (Paper-Cut-Print), die kreative Prozesse nutzt, um mentale und physische Blockaden zu lösen.
  
  Zentrale Wirkungsweisen der Amelkin-Kurse:
  
  Förderung kognitiver Fähigkeiten: Die Teilnehmer stärken ihr Abstraktionsvermögen und ihre Kompositionsfähigkeit durch gezielte künstlerische Übungen.
  
  Geistige Flexibilität: Der kreative Prozess soll die geistige Aktivität fördern und zu einem flexibleren Denkprozess führen.
  
  Karikaturtherapie: Künstler Amelkin betont die lebensverlängernde Wirkung von Lachen und Humor in der Kunst. Seine "Karikaturtherapie" zielt darauf ab, durch humorvolle Selbstdarstellung positive Emotionen zu wecken und Stress abzubauen.
  
  Aktivierung der "Inneren Schönheit": Durch das Schnellzeichnen (Live-Porträts) wird versucht, die individuelle Persönlichkeit und die "innere Schönheit" der Teilnehmer in nur wenigen Minuten sichtbar zu machen.
  
  Die Kurse sind für Menschen aller Altersgruppen konzipiert und darauf ausgelegt, innerhalb kurzer Zeitspannen (ca. 45 bis 90 Minuten) sichtbare und spürbare Erfolge zu erzielen. Weitere Informationen zu seinen Techniken finden Sie auf der offiziellen Seite von Alexander Amelkin: https://www.duo-amelkin.de
  
  Es gibt eine Langzeitaktion, bei der Kurse und Aufführungen für Besucher kostenlos sind.
  
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  Haftungsausschluss & Gesundheitshinweis (Zeichnen- und Malen-Reihe mit dem Zeichenlehrer und Schnellzeichner Alexander Amelkin, Projekt "ESSENZ")
  
  1. Keine medizinische Therapie: Die angebotenen künstlerischen Aktivitäten dienen ausschließlich der persönlichen Entfaltung und der allgemeinen Förderung des Wohlbefindens. Sie stellen ausdrücklich keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung dar.
  
  2. Keine Diagnosen oder Heilversprechen: Es werden keine Diagnosen gestellt und keine Heilversprechen im Sinne des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) abgegeben. Der kreative Prozess kann den allgemeinen Gesundheitszustand lediglich indirekt positiv beeinflussen.
  
  3. Kein Ersatz für Fachpersonal: Die Teilnahme ersetzt in keinem Fall die Beratung, Untersuchung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker.
  
  4. Eigenverantwortung: Die Nutzung der Inhalte und die Durchführung der künstlerischen Techniken erfolgen auf eigene Verantwortung der Teilnehmer.
  
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  Alexander Amelkin ist ein professioneller Kunstmaler, Kunstlehrer, Schnellzeichner und Karikaturist, der vor allem für seine Fähigkeit bekannt ist, in wenigen Minuten individuelle Porträts und Karikaturen zu erstellen.
  
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  https://www.openpr.de/news/1309617/ZEICHNEN-UND-MALEN-MIT-ALEXANDER-AMELKIN-MUeNCHEN.html
  https://blutenburg.livejournal.com/4669.html
  https://amelkin.de/songs.pdf
  https://yuppie-blues.de
  https://amelkin.de
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ESSENZ

Суббота, 11 Апреля 2026 г. 09:40 + в цитатник
  
  
  
  ESSENZ
  

  
  
  ABSCHNITT A. BLUES
  
  
   Am Abend war'n die Lichter schwach.
   Die Reflexionen wurden blasser und schwächer ...
   Die Winterreifen rauschten wach.
   Die fernen bleichen Sterne glänzten und glänzten ...
  
   Ich hörte das Signal,
   das um die Ecke kam.
   Die Tram voll froher Menschen hetzte!
   Die Dunkelheit verschwand!
   Mein Kopf, der wurde klar.
   Die Tram war weg. Es war die letzte ...
  
   Dieses traurige Lied kam mir plötzlich in den Kopf, als ich an einem Dezemberabend auf meinem alten Fahrrad die Agnes-Bernauer-Straße entlangfuhr und an Agnes' Schicksal wie auch an meines dachte. Was wissen wir über das Schicksal, und können wir es aus freiem Willen kontrollieren?
  
   Die letzten 20 Jahre versuchte ich vergeblich, mich in diesem Leben als freiberuflicher Künstler zu positionieren. Meine Gemälde wurden längst nicht mehr gekauft, die Arbeit als Straßenkünstler brachte kaum Einkommen, und ich beschränkte mich nur noch auf reine Auftragsarbeit.
  
   Mit der Zeit verwandelte ich mich so von einer ehemals kreativen Person in einen Yuppie. Und eines Tages schrieb ich in einem Ausbruch von Selbstironie den Yuppie-Blues über mich selbst:
  
   Täglich. Rund um die Uhr.
   Jahrelang. Und wofür?
   Business-Plan. Plan-Prospekt.
   Atelier. Kunstprojekt.
  
   Telefon. Telefax.
   Wenig Schlaf wegen DAX!
   Krise kommt! Dann Progress.
   Atemnot! Ewig Stress!
  
   Das ist der Yuppie-Blues,
   mein Yuppie-Blues.
   Wie mache ich mit meinem
   alten Leben Schluss?
  
   Das ist der Yuppie-Blues,
   mein Yuppie-Blues.
   Na, schön, dann sag ich gern
   dem alten Leben Tschüss.
  
   In dieser Zeit stieß ich auf einen Ausspruch des amerikanischen Genetikers Bruce Lipton, wonach unsere Gedanken, unsere Wünsche, unsere Haltung und unser Lebensstil einen entscheidenden Einfluss auf unsere innere und äußere Wirklichkeit haben und die Gene steuern können.
  
   Da beschloss ich mein Schicksal zu ändern. Ich versammelte alle meine Kräfte, innere Haltung und Gedanken und ... plötzlich passierte mir eine ganz unglaubliche Geschichte!
  
  
  
  
  ABSCHNITT B. FERNSEHSENDUNG
  
  
   Mitte Dezember 2015 bekam ich den Auftrag, anhand eines Fotos das Portrait zu zeichnen. Noch am selben Tag begann ich mit der Arbeit, während im Hintergrund der Fernseher lief. Durch Zufall hörte ich Neuigkeiten über eine andere, spätere Version des Voynich-Manuskripts, die kürzlich entdeckt und entziffert worden war, und es stellte sich heraus, dass dieses Manuskript von Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen im Jahr 1473 im Wasserschloss Nannhofen verfasst wurde. Herzogin Anna verwendete die Cäsar-Chiffre und ein spezielles Alphabet, das heute als "Voynichese" bekannt ist. Anna hatte diese Technik zuvor von ihrem Hofarzt Johannes (oder Hans) Hartlieb gelernt. Das Manuskript bestand aus vierzehn Abschnitten (in diesem Werk sind sie mit c1 - c15 nummeriert) und war teilweise eine Autobiographie der Herzogin.
  
   In dem Manuskript beschrieb Herzogin Anna die Geschichte des Schlosses Blutenburg, einschließlich der geheimen Heiltechnologien, die Doktor Hartlieb dort verwendete. Johannes Hartlieb wurde als Leibarzt, gelehrter Rat und damit Diplomat Herzog Albrechts III. von Bayern-München aufgenommen. Doktor Hartlieb war berühmt für die Erfindung einer verbesserten Modifikation der Hexensalbe (oder Hexenessenz) "unguentum morphosis", die Menschen bei Kontakt mit Wasser des magischen Menzinger Sees in Schwäne verwandeln konnte. Ohne Zugabe des Zauberwassers führte die Hexensalbe bei richtiger und sorgfältiger Anwendung zu einer Levitationswirkung.
  
   Im Manuskript veröffentlichte Herzogin Anna das ungefähre Rezept für die Salbe (oder Ölessenz) "unguentum morphosis". Das genaue Rezept der Essenz war nur Doktor Hartlieb bekannt. Versuche, diese Salbe ohne Rücksprache herzustellen, sowie die unsachgemäße Verwendung der in der Salbe enthaltenen Kräuter führten unweigerlich zu schweren Vergiftungen und zum Tod.
  
   Darüber hinaus wurden im Herzogin-Anna-Manuskript zwei ältere Manuskripte erwähnt: das Voynich-Manuskript, das in mindestens fünf verschiedenen Versionen verfasst wurde, und ein antikes römisches Manuskript aus dem ersten Jahrhundert in archaischem Latein.
  
   Diese Fernsehsendung hat mich sehr beeindruckt, insbesondere die Botschaft über das wunderbare Wasser des Menzinger Sees (oder des Schlosssees), der Schloss Blutenburg umspült.
  
   Auf der Suche nach einer Inspiration beschloss ich, das Schloss Blutenburg zu besuchen. Dort fand ich mich unerwartet in einer Ausstellung wieder, die das zweite Voynich-Manuskript mit Übersetzung präsentierte. Die Übersetzung des Manuskripts wurde durch eine moderne Interpretation der im Manuskript dargestellten Fakten und Ereignisse ergänzt.
  
   Im Folgenden erzähle ich Ihnen jetzt eine kurze Zusammenfassung des entschlüsselten Herzogin-Anna-Manuskripts.
  
  
  
  
  
  ABSCHNITT C. MANUSKRIPT
  
  
  ABSCHNITT c1. Kaspar
  
  
   Anfang des 15. Jahrhunderts lebte in Augsburg ein Phytobalneologe, Chirurg und Astrologe Kaspar Bernauer mit seiner Frau. Gott gab ihnen keine Kinder, aber sie träumten sehr von einer Tochter und hofften auf ein Wunder.
  
   In der Familie von Kaspar wurde von Generation zu Generation eine Sage weitergegeben, wonach die Wünsche auf der magischen Würminsel "Pluedenberg" in Menzing bei München wahr werden konnten. Der Wunsch sollte jedoch außergewöhnlich stark sein. Es sollte reichen, einfach auf die Insel zu kommen, am Ufer des magischen Menzinger Sees zu sitzen, sich etwas zu wünschen und sich mit Wasser aus dem See zu bespritzen.
  
   So nahm Kaspar im Jahre 1404 seine Frau, kam auf die Insel und tat alles nach alter Sitte. Und bereits nach weniger als einem Jahr hatten sie ein blondes Mädchen namens Agnes.
  
  
  
  
  ABSCHNITT c2. Agnes und Albrecht
  
  
   18 Jahre später entspannte sich Albrecht, der einzige Sohn des Herzogs Ernst, in den Augsburger Bädern nach seiner Teilnahme an einem Ritterturnier. Dort lernte er die schöne Baderstochter Agnes Bernauer kennen und verliebte sich in sie.
  
   Er widmete der Bernauerin das folgende Liebeslied:
  
   Als eine alte Seele
   trieb mich beständig um
   nur Dunkelheit, nur Leere.
   Ich war so taub, so stumm ...
  
   Man schenkte mir ein Leben,
   die Träume im Fluss der Zeit,
   die Freude an der Freiheit.
   Damit kam ich so weit.
  
   Dem Jubel meiner Seele
   fehlte noch ein Stück,
   bis ich Dich getroffen hab.
   Du bist mein wahres Glück!
  
   Agnes erzählte Albrecht die mystische Geschichte ihrer Geburt, und Albrecht war so fasziniert, dass er auf dieser magischen Würminsel in Menzing für seine Gemahlin das Schloss Blutenburg baute, wo sie glücklich zusammenlebten. Albrecht und Agnes hatten eine Tochter, Sibylla, die viele Jahre später Doktor Hartlieb heiratete.
  
   1433 ernannte Herzog Ernst seinen Sohn zum Regenten in Straubing, weshalb Albrecht und Agnes sich fast gänzlich in Straubing und nur selten im Schloss Blutenburg aufhielten.
  
   Während dieser Zeit wurden sie oft von Albrechts engem Freund Doktor Hartlieb besucht, der Albrecht dank der Hexensalbe einst das Leben rettete. Die Geschichte dahinter ist folgende.
  
  
  
  
  ABSCHNITT c3. Hans
  
  
   Albrecht aus dem Hause Wittelsbach und Hans Hartlieb waren seit ihrer Kindheit befreundet. Die Jungs hatten einen großartigen Sinn für Humor und liebten es, bissige Parodien zum Thema Geheimwissenschaften zu schreiben und verschiedene Codes zu erfinden.
  
   1416 entwickelte der Junge Hans Hartlieb eine Kryptographie "Hartliebese" (heute bekannt als "Voynichese") auf der Grundlage des Alphabets (Geheimschrift) Rudolfs IV. von Österreich ("Das Alphabetum Kaldeorum" oder "Kaldaisch") und macht seinen Freund Albrecht damit bekannt.
  
   Die Freunde schrieben mit der Schriftart "Voynichese" die ersten Seiten einer lustigen Parodie auf Astrologie, Balneologie, Hexerei und Hexensalbenrezept "unguentum morphosis". Das Rezept für die "Flugsalbe" (oder "Flugessenz") fanden sie in einer Truhe in einem verlassenen Haus, das einst dem damals berühmten Zauberer und Kabbalisten Abraham von Worms gehörte. So entstand "das Voynich-Manuskript".
  
   Dennoch interessierte sich Hans ernsthaft für die Herstellung der Hexensalbe und präsentierte bald die erste Probe. Die Teenager bedeckten eine Katze mit Hexensalbe, und sie begann plötzlich in der Luft zu schweben. Hans experimentierte gerne mit den Bestandteilen der Hexensalbe, um deren Wirksamkeit zu steigern.
  
  
  
  
  ABSCHNITT c4. Würminsel
  
  
   Doch zurück zur Truhe des Zauberers Abraham von Worms. Neben dem Rezept für die Hexensalbe "unguentum morphosis" befand sich in der Truhe auch eine Kopie eines antiken Manuskripts (inklusive einer alten Karte der Gegend), das in archaischem Latein verfasst war.
  
   Da Hans bereits mehrere Jahre Latein gelernt hatte, gelang es ihm schließlich, dieses Manuskript zu lesen. Der Inhalt des Manuskripts verblüffte ihn. Dies war die Geschichte der magischen Insel "Blütenberg" an der Würm, nahe dem Dorf Menzing. Hans kannte diese Würminsel, die einst den Grafen von Andex gehörte, dann aber in den Besitz der Herzöge von Wittelsbach gelangte. Das Manuskript wurde offenbar zu Beginn unserer Zeitrechnung von einem der römischen Kolonisten verfasst. Der Autor schrieb, dass die Insel vor der Ankunft der Römer von den Rätern bewohnt war, die aus dem mesopotamischen Staat "Subartu" einwanderten, um vor dem Ansturm der Sumerer zu fliehen.
  
   Die Räter nannten die Insel "Blütenberg" ("Lore Mendia" auf Rätisch) und errichteten auf der Insel eine hölzerne Festung. Auf dem Blütenberg entdeckten die Räter die magischen Eigenschaften von Wasser und Blumen, um Wünsche wahr werden zu lassen. Lange Zeit wurde die Insel von einem rätischen Schamanen namens Urabelarra regiert, der die magischen Eigenschaften der Insel auf einer Tontafel beschrieb. Dann kamen die Römer und vertrieben die Räter. Beim Bau einer Festung auf der Insel fand einer der Erbauer die Urabelarras Tontafel. Als gebürtiger Etrusker war er in der Lage, den schamanischen Text zu lesen, da die Räter und die Etrusker ein Volk waren. So erfuhren die Römer von der Magie dieses Ortes, dem Namen des Schamanen und dem Namen der Insel. Daher erhielt die Insel während der römischen Herrschaft den Namen "Collis Magicis Floribus".
  
   Die Römer erforschten die ungewöhnlichen Eigenschaften des örtlichen Wassers und der Pflanzen und stellten auf dieser Grundlage zwei Arten von Hexensalben her. Die erste Art (die Basisversion) von Salbe auf der Basis von Pflanzen, tierischem Fett, Wein und Eulenblut ermöglichte das Schweben. Die zweite Art (die modifizierte Version) von Salbe verwandelte Menschen in Eulen, wenn man sie mit Eulenleber und mit magischem Wasser versetzte. Als ein tödlich verwundeter Krieger dieser modifizierten Salbe ausgesetzt wurde, wanderten Teile der inneren Organe in das Gehirn des sterbenden Mannes und entwickelten sich zu einem Eulenembryo. Das menschliche Bewusstsein wanderte in den Vogelembryo ein. Der Embryo verwandelte sich innerhalb weniger Stunden in ein Küken und kletterte dann durch den Mund des Kriegers heraus. Das Küken wuchs sehr schnell heran und konnte nach ein paar Stunden und manchmal viel früher bereits fliegen. So bekamen die Römer eine ganze Truppe Kampfeulen auf der Insel "Collis Magicis Floribus".
  
  
  
  
  ABSCHNITT c5. Hybriden
  
  
   In ihrem Manuskript beschrieb Herzogin Anna ausführlich die Wirkmechanismen der Hexensalbe, insbesondere die Prozesse der Verwandlung eines Menschen in einen Vogel-Mensch-Hybriden. Anna erhielt diese Informationen wahrscheinlich von Dr. Hartlieb, der zum Zeitpunkt der Erstellung des Manuskripts kein Mensch mehr war. Und Dr. Hartlieb bezog dieses Wissen aus dem antiken römischen Manuskript und aus den Werken Abrahams von Worms.
  
   Es wurde festgestellt, dass die Römer dieses Wissen von den Etruskern erhielten. Die Etrusker waren Vertreter der ältesten Zivilisation, die in Mesopotamien entstand. Eine der Errungenschaften dieser alten Kultur war die Fähigkeit, Menschen mithilfe einer speziellen modifizierten Hexensalbe in Vögel zu verwandeln. Wenn die Salbe richtig zubereitet und verwendet wurde, programmierte diese Salbe menschliche Zellen neu und führte Fragmente der Vogel-DNA in Zellen ein. Die Zellen wanderten zum Gehirn, wo der Vogelembryo sehr schnell entstand und heranreifte, untergebracht in einer weichen Kapsel ähnlich einem Ei. Menschliche Bewusstsein, Selbstwahrnehmung und Langzeitgedächtnis wurden in den Vogelembryo übertragen. Nach der Reifung kletterte das Küken durch den menschlichen Mund heraus. Das Küken könnte dann manchmal innerhalb von Minuten die Flugfähigkeit erlangen. Die Umwandlungsgeschwindigkeit wurde durch die Bestandteile der Salbe bestimmt.
  
   Tatsächlich handelte es sich um einen intelligenten Hybriden aus einem Menschen und einem Vogel, auf den das Bewusstsein übertragen wurde. Mit der Zeit konnte der Hybrid sogar anfangen zu sprechen und nutzte dabei die bekannte Fähigkeit von Vögeln, die menschliche Sprache nachzuahmen.
  
   Die wichtigsten Bestandteile der modifizierten Salbe waren Vogelleber (als Quelle reprogrammierender Substanzen wie Vitamin B12) und spezielles Wasser, dessen Quellen sehr selten waren.
  
   Solche Hybriden könnten auf unbestimmte Zeit neben einer magischen Wasserquelle leben. Darüber hinaus war die Geschwindigkeit des Denkens und des Informationsaustauschs bei Hybriden viel höher als bei Menschen. Schließlich schlossen sich viele Hybriden zusammen und gründeten Kolonien und Zivilisationen, um sich vor Menschen und Raubtieren zu schützen. Einige Hybriden halfen Menschen, Probleme zu lösen.
  
   Das römische Manuskript lieferte detaillierte Informationen über die modifizierte Salbe und ihre Erfinder. Die Sumerer nannten diese Leute die Subaräer. Die Römer nannten diese Leute die Etrusker und die Räter. Sie brachten die Geheimnisse ihrer Entwicklungen aus Mesopotamien mit. Aber nur die Etrusker konnten vollständige Informationen über die Technologie und Verwendung der modifizierten Salbe "unguentum morphosis" bewahren. Diese Technologien kamen dann zu den Römern.
  
   Die Subaräer entdeckten die magischen Eigenschaften mehrerer Wasserquellen. In Mesopotamien gibt es nur zwei oder drei solcher Quellen. Die Subaräer gelangte durch lange Experimente zur optimalen Zusammensetzung der Salbe. Sie verwandelten Menschen in Eulen, wie einige alte Bilder belegen. Einer der wichtigsten Bestandteile der modifizierten Salbe war die Leber. Durch Kräuter verstärkte Leberbestandteile führten zu einer Neuprogrammierung und Migration der Zellen. Die Zellen wurden wieder zu Stammzellen, gelangten in die Arterien und dann ins Gehirn. Andere Kräuter transportierten Fragmente der Vogel-DNA in diese Zellen und verwandelten sie in Vogelembryonen. Das menschliche Bewusstsein wanderte in den Embryo (in seine Intra- und Extrasomatik) hinein. Das ausgewachsene Küken kletterte durch den Mund des Menschen heraus. Der verbleibende Teil der Person starb.
  
   Der daraus resultierende neue Organismus war eine Mischung aus Menschen und Vogel. Das Gehirn des Hybriden war deutlich größer als das eines normalen Vogels. Die Hybride könnten mit Menschen in menschlicher Sprache kommunizieren, aber untereinander kommunizierten sie in der Sprache der Bildabgüsse (ähnlich der Art und Weise, wie soziale Insekten und Wale kommunizieren). Sie dachten und tauschten Informationen hunderte Male schneller aus als Menschen. Die Intelligenz von Hybriden war sehr entwickelt. All dies beseitigte Feindseligkeit oder Feindseligkeitsgefühle zwischen Hybriden. Hybriden schlossen sich in Kolonien zusammen, um Gefahren zu begegnen. Die Gesamtzahl der Hybriden auf der Erde war gering. Sie ließen sich hauptsächlich in der Nähe magischer Wasserquellen nieder, was das Altern der Hybriden verhinderte.
  
   So verfügten die alten Römer im ersten Jahrhundert n. Chr. über die komplexeste Technologie, Menschen mithilfe einer modifizierten Hexensalbe in Hybriden zu verwandeln.
  
  
  
  
  ABSCHNITT c6. Valeria und Iulius
  
  
   Beim Umgang mit der modifizierten Hexensalbe waren strenge Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Die Römer verwendeten zum Auftragen der Salbe spezielle Spatel. Bei Nichtbeachtung der Sicherheitsregeln landete die Salbe auf den Händen, was zum Tod führte, da die Eule aus einer kleinen Menge Salbe nicht "reif" wurde und der Körper die Transformation nicht vollständig abschließen konnte.
  
   Und wann ein Lebewesen in einen Vogel verwandelt wurde, wurden das Bewusstsein und das Gedächtnis (teilweise der intrasomatische Teil und vollständig der extrasomatische Teil) der verwandelten Kreatur in einen Vogel bewegten.
  
   Das römische Manuskript beschrieb auch die Geschichte, wie sich die Römer Antonius und Iulius in die Römerin Valeria verliebten, doch Valeria bevorzugte Iulius. Dann schmierte Antonius nachts die modifizierte Salbe auf Iulius und er verwandelte sich in eine Eule. Am Morgen flog Iulius zu Valeria und setzte sich auf ihrer Schulter. Valeria verstand alles und brach in Tränen aus. Dann kam Antonius zu ihr und bat sie, seine Frau zu werden. Valeria verfluchte Antonius, schnappte sich ein Glas Salbe und rieb sich damit ein. Bald flogen die beiden verliebten Eulen für immer in den Wald.
  
   Mit dieser Geschichte endete das antike römische Manuskript (Abschnitte c4 - c6 des Herzogin-Anna-Manuskripts).
  
  
  
  
  ABSCHNITT c7. Experimente
  
  
   Hans teilte Albrecht den Inhalt des römischen Manuskripts mit und die Freunde schworen, diese Information geheim zu halten. Die Zeit war nicht einfach, weil Prozesse gegen Hexen und Zauberer schon begannen. Hans schlug vor, die Tradition wiederzubeleben und die Würminsel Blütenberg oder Blutenberg (in der mittelalterlichen Transkription Pluedenberg oder Pludenberg) zu nennen.
  
   Hans begann mit Tierversuchen, um eine modifizierte Hexensalbe "unguentum morphosis" herzustellen. Er fügte der üblichen Hexensalbe Wasser von der Insel Blütenberg hinzu, was zu einer Reihe erfolgreicher Transformationen führte. In diesem Fall verwandelte sich das Tier in eine bestimmte Vogelart, abhängig von der Identität des der Salbe zugesetzten Blutes. Auch Vogelleber war ein wichtiger Zusatzbestandteil. Das Blut und die Leber wurden durch Mischen mit Ethylalkohol konserviert. Hans verbesserte auch die Basisversion der Hexensalbe erheblich, was sowohl für Hans als auch für seinen Freund Albrecht bald von großem Nutzen war.
  
  
  
  
  
  ABSCHNITT c8. Krieg
  
  
   Nach einiger Zeit nahm Hans am Krieg mit den Hussiten teil. Hexensalbe ermöglichte ihm das Überleben.
  
   Später nahmen Hans und Albrecht an der Schlacht bei Alling teil - der entscheidenden Schlacht des Bayerischen Krieges, aber durch den Willen heimtückischer Schicksale kämpften die Freunde auf gegenüberliegenden Seiten, weil Hans damals im Dienste Ludwigs des Gebarteten von Bayern-Ingolstadt stand. Am 19. September 1422 besiegten die Herzöge von Bayern-München Ernst (Albrechts Vater) und Wilhelm III. ihren Cousin Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt.
  
   Und an einem der letzten Tage der Schlacht "rettete" Ernst seinem Sohn Albrecht das Leben, als Albrecht unerwartet in einen feindlichen Hinterhalt geriet. Diese wundersame Erlösung wäre ohne Hans und Hexensalbe natürlich nicht möglich gewesen. Als Hans bemerkte, dass Albrecht auf der Burg (Wasserschloss) Nannhofen, die damals noch Ludwig gehörte, überfallen wurde, band er ein Salbenglas an einen Pfeil und schoss auf die Holztür neben Albrecht. Albrecht riss das Salbenglas ab und versteckte sich im letzten Moment vor den Feinden hinter einer zufälligen Tür. Er verschloss sie von innen mit einem Baumstamm. Der Feind lachte: diese Tür führte zu einem Gefängniszellenschacht ohne Fenster. Die Höhe der Gefängniszelle betrug fünf Meter, das Dach war jedoch teilweise zerstört. Der einzige Weg zur Rettung bestand darin, durch den oberen Teil des Raumes herauszukommen, was für einen Menschen ohne spezielle Ausrüstung unmöglich war. Albrecht rieb sich mit Zaubersalbe ein und flog aus dem Gefängnis. In diesem Moment brachen die Feinde die Tür auf, in der Erwartung, einen Gefangenen zu machen, doch zu ihrem Erstaunen verschwand Albrecht.
  
   Auch Albrechts Vater, Herzog Ernst, bemerkte, dass Albrecht in Schwierigkeiten steckte, und besiegte dieses Detachement. Eine Minute später erschien Albrecht auf der anderen Seite und dankte seinem Vater für die "Erlösung". Herzog Ernst wusste noch nichts von der Existenz des Hexensalbes "unguentum morphosis".
  
  
  
  ABSCHNITT c9. Hochzeit
  
  
   Zu Ehren des Sieges in der Schlacht bei Alling veranstaltete Albrecht ein Ritterturnier in Augsburg, bei dem er Agnes kennenlernte. Nach ihrer heimlichen Hochzeit lebte das Paar zunächst im Schloss Nannhofen und dann im Schloss Blutenburg. Albrecht erzählte Agnes nie von der Hexensalbe, die ihm das Leben rettete, da die Inquisition zu dieser Zeit bereits anfing, Gräueltaten zu begehen.
  
   Auch verheimlichte Doktor Hartlieb vor Agnes sorgfältig die Entstehungsgeschichte und die Existenz der Hexensalbe. Allerdings ließ Albrecht einmal achtlos ein Salbenglas mit der Beschreibung im Schloss zurück. Sibylla fand und brachte es ihrer Mutter. Agnes und Sibylla probierten heimlich die Hexensalbe und flogen an die Decke. Ein Kaufmann spionierte dies aus und meldete dies Herzog Ernst schriftlich.
  
  
  
  
  ABSCHNITT c10. Kaufmann
  
  
   Später spielte das Schicksal diesem Kaufmann einen grausamen Streich. Er wollte auch unbedingt fliegen. Und eines Tages gelang es ihm, dem Doktor Hartlieb ein Salbenglas zu stehlen. Der arme Kerl wusste nicht, dass es sich um eine modifizierte Version der Salbe handelte. Der Kaufmann brachte das Salbenglas nach Hause, schloss alle Türen und Fenster fest und schmierte sich von ganzem Herzen mit Salbe ein. Er sprang mehrmals, flog aber nicht.
  
   Danach war ein großes Problem aufgetreten. Dem Kaufmann ging es schlecht. Der Raum begann sich mit grünem Rauch zu füllen. Der Kaufmann stürzte bewusstlos. Nach einiger Zeit kam ein schwarzer, hässlicher Vogel aus seinem Mund und fing an, durch den Raum zu rennen und wütend zu schreien. Dann flog sie in den abgekühlten Ofen und entkam durch das Rohr.
  
   Die Familie des Kaufmanns war verreist und seine verstümmelte Leiche wurde nur einige Tage später entdeckt ...
  
  
  
  
  ABSCHNITT c11. Hinrichtung
  
  
   Die nicht standesgemäße Liaison missfiel Herzog Ernst, und nachdem Albrecht sich nicht von der Bernauerin trennen wollte, sah sein Vater keine andere Möglichkeit, als Agnes unter dem Vorwurf der Hexerei anzuklagen und zum Tode verurteilen zu lassen. Bei einem geheimen Treffen entschied Ernst, dass Agnes aus Staatsräson eliminiert werden müsse. Herzog Ernst gab den Spionagebericht an einen Gesandten weiter, der Ernsts radikales Verhalten gegenüber Kaiser Sigismund I. von Luxemburg rechtfertigen sollte. Agnes wurden die schwersten Verbrechen vorgeworfen, die der Todesstrafe würdig wären: körperliche und schädliche Zaubersprüche gegen Albrecht und versuchte Vergiftung.
  
   Nachdem man Albrecht auf Erlass seines Vaters nach Landshut entführt hatte, wurde Agnes Bernauer am 12. Oktober 1435 von einer Brücke in die Donau gestoßen. Agnes' Leiche wurde aber nie gefunden ...
  
   Sehr betrübt von Agnes' Tod zog sich Albrecht in das Schloss Blutenburg zurück. Der Einzige, dem Albrecht den Besuch gestattete, war sein Leibarzt Johannes Hartlieb. Völlig unerwartet kam wenig später Agnes' Vater Kaspar Bernauer zu ihm, und in seiner Kutsche war eine erstaunliche Überraschung versteckt.
  
   Bevor diese mysteriöse Geschichte fortgesetzt werden kann, ist es notwendig, etwas über den besonderen Umständen der Hinrichtung zu erzählen ...
  
  
  
  
  
  ABSCHNITT c12. Metamorphose
  
  
   Kurz vor Agnes' Verhaftung war Kaspar Bernauer nach Straubing gekommen, um seine Tochter zu besuchen. Darüber hinaus traf er seinen alten Freund Jacob, der als lokaler Henker in Straubing arbeitete. In seinen alten Tagen war Jacob oft bei dem Bernauer zu Besuch, und er kannte Agnes schon seit ihrer Kindheit.
  
   Nun sollte ausgerechnet Jacob das Todesurteil vollstrecken. Da Agnes für ihn immer, wie eine Schwester war, entwickelte er einen Rettungsplan. Am Ort der Hinrichtung auf der Donaubrücke ersetzte er das Seil, mit dem er Agnes die Hände band, durch ein halb verschlissenes. Bevor er sie dann von der Brücke stieß, flüsterte er Agnes ins Ohr: "Das Seil ist faul. Versuch dich zu befreien und schwimm unter Wasser zu einem Busch. Verzeih mir."
  
   Mit diesen Worten stieß Jacob die arme Agnes von der Brücke.
  
   Die Hinrichtung war vollzogen, und die Zuschauermenge begann sich zu zerstreuen.
  
   Nachdem alle gegangen waren, tauchten Kaspar und Jacob in die Donau, um nach Agnes zu suchen. Sie fanden den bewusstlosen Körper, und zu ihrer Überraschung war Agnes noch am Leben.
  
   In einer Kutsche brachte Kaspar Agnes heimlich zum magischen Menzinger See (Schlosssee) in der Hoffnung, sie mit dessen wundersamen Wasser zu heilen.
  
   Als die Kutsche das Schloss Blutenburg erreichte, rief Kaspar sofort nach Albrecht. Der erkannte die Stimme seines Schwiegervaters, kam zu ihm hinaus mit Doktor Hartlieb und gemeinsam trugen sie Agnes zum Seeufer. Albrecht war außer sich vor Glück, weinte, lachte, umarmte und küsste seine Geliebte! Agnes lächelte in Tränen, konnte aber kein Wort sagen ...
  
   Um Agnes vor einer erneuten Hinrichtung zu bewahren und ihr Leben nach ihrer schweren Verletzung zu verlängern, verwandelte Doktor Hartlieb sie mit Zustimmung aller Parteien mit einer modifizierten Hexensalbe in einen Schwan.
  
   Alle vier wünschten sich leidenschaftlich Agnes' Heilung und bestreuten sie mit dem Wunderwasser ... Dr. Hartlieb rieb Agnes mit Hexensalbe ein ... Für eine kurze Zeit wurden sie von einem grünlichen Dunst umhüllt und ihre Sinne schwanden ... Als Albrecht, Doktor Hartlieb und Kaspar wieder zur Besinnung kamen, war Agnes verschwunden, und in Ufernähe schwamm ein schöner Schwan.
  
  
  
  
  ABSCHNITT c13. Anna
  
  
   1436 wurde Albrecht gezwungen, Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen zu heiraten. Allerdings verbrachte Albrecht manchmal Wochen auf Schloss Blutenburg am Menzinger See (oder Schlosssee), wo Agnes in der Gestalt eines Schwans schwamm.
  
   Jahrelang quälte sich Anna mit Eifersucht gegenüber Albrecht. Zum Glück für Albrecht interessierte sich Anna sehr für weiße Magie. Albrecht bat Doktor Hartlieb, Anna zu beschäftigen. Zunächst schrieb Doktor Hartlieb 1448 "Die Kunst Chiromantia" (oder "Chiromantie") für Anna, doch das Handlesen langweilte Anna schnell.
  
   Dann entwickelte Doktor Hartlieb, basierend auf dem kryptografischen Spaß seiner Kindheit, ein Projekt für ein fantastisches Manuskript (heute bekannt als "Voynich-Manuskript"). Im "Voynich-Manuskript" behandelte Doktor Hartlieb alle Aspekte der weißen Magie. Er nahm etwas aus den Werken des Zauberers Abraham von Worms und fügte etwas anderes hinzu. Doktor Hartlieb gab dieses Manuskript als Geheimwerk Abrahams von Worms aus. Um Authentizität vorzutäuschen, stellte Johannes Hartlieb in der Handschrift mehrere reale Objekte dar und verwendete altes Pergament.
  
   Basierend auf zwei Manuskripten begann Herzogin Anna von Braunschweig in München sowie in den Schlössern Blutenburg und Nannhofen Sitzungen der Weißen Magie (Wahrsagen per Hand, astrologische Vorhersagen usw.) auf Frauenpartys in "Annas Salon" durchzuführen. Beide Bücher zeigten eine verzerrte Realität, was sie zu idealen Wahrsagungswerkzeugen machte. Während der Sitzungen prophezeite Anna mithilfe von Tierkreisdiagrammen und basierend auf Handlesen. Anna sagte Ereignisse im Leben (Schicksal) des Klienten (des Sitzungsgastes) für eine Woche, einen Monat und ein Jahr voraus und empfahl verschiedene Kräutermischungen und Wasserbehandlungen, um mögliche Probleme zu lösen.
  
   Doktor Hartlieb nahm oft an Sitzungen teil und schrieb Rezepte aus. Insbesondere praktizierte Doktor Hartlieb sehr wirksame, aber teure gesundheitsfördernde und verjüngende grüne Bäder, die auf Mikrodosen von Hexensalbe verschiedener Modifikationen basierten.
  
  
  
  
  ABSCHNITT c14. Voynich-Manuskripte
  
  
   Später wurde diese Praxis auf eine ernsthafte kommerzielle Grundlage gestellt. Doktor Hartlieb bestellte zusammen mit dem Dichter und herzoglich-bayerischen Rat Jacob Pueterich von Reichertshausen und mit dem Münchner Stadtarzt Sigmund Gotzkircher mehrere "Voynich-Manuskripte" beim klösterlichen Schreiberteam. Schriftgelehrte durften auf der Grundlage eines vorgegebenen Alphabets selbstständig Unsinn erzeugen und bedeutungslose Illustrationen anfertigen.
  
   Dann wurden diese Manuskripte an von weißer Magie besessene Herzoginnen übergeben, die in ihren Schlössern Sitzungen mit weißer und medizinischer Magie durchführten und Ratschläge zur Erhaltung der Gesundheit erhielten. Basierend auf Glücksvorhersagen erhielten die Sitzungsteilnehmerinnen Empfehlungen (manchmal in poetischer Form) im Bereich der Verbesserung der Gesundheit und entsprechende Apothekenrezepte sowie Überweisungen an medizinische Einrichtungen.
  
   Die Damen aus der gehobenen Gesellschaft hatten keinen Zugang zu Bildung in den Bereichen der weißen Magie, Medizin, Phytopharmaka, Astrologie, Alchemie und anderen mittelalterlichen Wissenschaften, was die Frauen zu einem bequemen Ziel für solche Manipulationen machte.
  
   Es wurden auch andere Bücher verwendet, etwa die "Chiromantie" von Johannes Hartlieb, die zusammen mit den "Voynich-Manuskripten" den Herzoginnen geschenkt wurden, in deren Schlössern Sitzungen zur weißen Magie stattfanden.
  
   Die Manuskripte amortisierten sich sehr schnell. Diese Praxis wurde mehrere Jahrzehnte lang fortgesetzt ...
  
   Jahre vergingen und Albrecht fühlte, dass seine Tage gezählt waren. Er ging zum Schlosssee und wünschte sich die Wandlung in einen Schwan, um sich endlich mit Agnes zu verbinden. Agnes schwamm auf ihn zu, winkte mit den Flügeln und bespritzte ihren Geliebten mit magischem Wasser. Albrecht trug die Hexensalbe auf. Wieder umhüllte sie ein grüner Nebel, und kurz darauf schwammen zwei Schwäne auf dem See! So blieben Albrecht und Agnes als Schwäne für immer zusammen.
  
   Auch für Doktor Hartlieb ist die Zeit gekommen, diese Welt zu verlassen. Mit letzter Kraft rieb er sich mit modifizierter Zaubersalbe ein, verwandelte sich in einen Vogel und flog aus dem Fenster. Auf seinem Sterbebett blieb ein Körper ohne Teile des Gehirns, einiger Organe und einzelner Knochen zurück. Auf dem Tisch des Arztes lag ein mysteriöses Manuskript ...
  
  
  
  
  ABSCHNITT c15. Abraham
  
  
   Im letzten Teil ihres Manuskripts beschrieb Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen ihre persönliche Begegnung mit dem großen Magier Abraham von Worms, die im Jahr 1472 stattfand. Abraham war zu diesem Zeitpunkt bereits 110 Jahre alt, sah aber aus wie ein Vierzigjähriger.
  
   Abraham weihte Anna in seine geheime Methode "Wünsche und Metamorphosen" ein, deren Grundlage die Vereinigung der Elemente Wasser und Luft und der Kraft der Wünsche war. Abraham entwickelte ein praktisches System zur Wunscherfüllung, bei dem dem Wasser eines Ortes der Macht, wie beispielsweise der Würminsel mit Wasserschloss Blutenburg drauf, eine besondere Rolle zukam. Der Zauberer testete dieses System an sich selbst und erfüllte sich so seinen Wunsch nach Verjüngung. Das System des Magiers bestand aus fünf Prinzipien:
  
   - der Wunsch muss außergewöhnlich stark sein;
   - zur Verjüngung ist es notwendig, vollständig in Ihr Langzeitgedächtnis einzutauchen und detaillierte Reisen durch Kindheit und Jugend zu unternehmen;
   - spezielle Übungen durchführen, um Details aus der Vergangenheit mit einem Lächeln und einer absolut positiven Einstellung zu modellieren;
   - spezielle Atemübungen und plastische rekonstruktive Gymnastik mit Schwerpunkt auf der Bauchatmung, der Ausatembremse und der Bauchmuskulatur durchführen;
   - den Prozess der Wunscherfüllung zu verstärken und den Mechanismus der Metamorphose in Gang zu setzen, indem man magisches Wasser aus einer Quelle an einem Ort der Macht verwendet, mit dem man Hände und Stirn befeuchtet.
  
   Abraham bewies anhand seines eigenen Beispiels, dass das Langzeitgedächtnis im Zusammenspiel mit dem Wunsch nach Verjüngung, seiner Stärke und seinen emotionalen Komponenten (süße Vorfreude auf Erfüllung und Angst vor übermäßiger Erfüllung) sowie in Kombination mit speziellen physiotherapeutischen Praktiken in der Lage ist, Spuren der Vergangenheit in die Gegenwart zu übertragen und den Körper in einen Zustand aus der Vergangenheit zurückzubringen. Abraham war sich sicher, dass die Zeit eine komplexe Struktur hat, die die Vergangenheit trägt und Realität schafft, und dass Bewusstsein (Langzeitgedächtnis, Selbstbewusstsein) und Materie die wahren nicht-lokalen Projektionen der Zeit sind.
  
   Abraham begann 1469 mit seiner Methode der Wunscherfüllung und wurde innerhalb von drei Jahren 70 Jahre jünger.
  
   Damit endete das Manuskript von Herzogin Anna.
  
  
  
  
  ABSCHNITT D. WUNSCH
  
  
   Nachdem mich das alte Manuskript aus der Ausstellung so beeindruckte, näherte ich mich dem Schlosssee. Ich hatte den starken Wunsch, wunderbare Porträts schaffen zu können, die positiven Einfluss auf die innere und äußere Wirklichkeit der Menschen haben würden!
  
   Es war niemand in der Nähe. Grüner Dunst verhüllte schneebedecktes Ufer ... Das Geräusch von plätscherndem Wasser weckte mich auf und ich spürte ein paar Spritzer auf meiner Haut. Direkt vor mir im eisfreien Raum des Sees schwammen zwei Schwäne ...
  
  
  
  
  ABSCHNITT E. ESSENZ DES LEBENS
  
  
   Mir war nicht sofort klar, dass diese beiden Schwäne jene unsterblichen, ewig jungen Hybriden waren, über die Herzogin Anna schrieb. Diese Erkenntnis kam erst, als ich ein weiteres Porträt malte. Und dann wurde mir klar: Da ist es, es ist passiert! Meine Wahrnehmung des Daseins veränderte sich, ein neues, tiefes Gefühl erwachte in mir. Dies waren keine Porträts mehr, sondern etwas Größeres, das ein unabhängiges Leben führte. Und ich begann, sie "Porträts innerer Schönheit" zu nennen.
  
   Um diesen Zustand aufrechtzuerhalten, musste ich jedoch regelmäßig einen Kraftort (Ort der Macht) aufsuchen - die Insel mit Schloss Blutenburg. Und während eines solchen Rituals traf ich zufällig ein ungewöhnliches Paar. Sie hießen Valeria und Luarvik. Sie sahen aus, als wären sie etwa dreißig Jahre alt. Wir kamen ins Gespräch, und ich bot an, ein schnelles Porträt von ihnen als Geschenk zu zeichnen. Zum Glück hatte ich immer alles dabei, was ich zum Zeichnen brauchte. Sie waren freudig einverstanden, und wir ließen uns auf einer Bank unter einer ausladenden Linde im Schlosshof nieder. Wort für Wort erzählten mir Luarvik und Valeria ihre Geschichte.
  
   Die Geschichte erwies sich als so fantastisch, dass ich beim Erzählen kaum einen Bleistift in der Hand halten konnte.
  
   Luarvik behauptete, er sei mit einem Landemodul eines Raumschiffs unter dem den Erdlingen bekannten Namen Objekt 3I/ATLAS auf der Erde angekommen. Vor 100 Millionen Jahren hinterließ unser Held eine elektronisch gefüllte Figur auf dem Gebiet des heutigen Argentiniens, um die Ereignisse auf der Erde zu überwachen. Die Figur enthielt auch die Geheimnisse der Unsterblichkeit und anderes Wissen, das die Figur regelmäßig telepathisch an Menschen übermittelte, die viel später auf der Erde erschienen. So wurde beispielsweise das Rezept für die Salbe "unguentum morphosis" auf diese Weise übermittelt. Luarviks Mission bestand darin, Daten darüber zu sammeln, wie intelligentes Leben auf Planeten wie der Erde entstand und wie das an den Menschen (intelligente Wesen) weitergegebene Wissen die Entwicklung der Zivilisation beeinflusste.
  
   1956 stieß der deutsche Professor Alexander Gasteig aus München bei der Suche nach historischen Dinosaurierresten in Argentinien auf ein versteinertes Versteck mit einer Figur. Paläontologen hoben dieses antike Artefakt sorgfältig aus und reinigten es gründlich. Ihre Freude währte jedoch nur kurz. Die damalige wissenschaftliche Gemeinschaft hielt die Figur für eine Fälschung. Aufgrund der Verfolgung wegen Fälschung des Artefakts war der Professor gezwungen, Argentinien zu verlassen und die Figur in München, unweit von Schloss Blutenburg, zu verstecken.
  
   Auf der Suche nach der Figur reiste Luarvik zunächst nach Argentinien, wo er feststellte, dass die Figur aus ihrem Versteck verschwunden war. In einem argentinischen Museum fand Luarvik eine Bleistiftskizze der Figur mit den Initialen des Professors. Diese Zeichnung führte Luarvik nach München. Im Sommer 2025 traf Luarvik auf der Suche nach der Figur Professor Gasteigs Enkelin, die schöne Valeria. Valeria lebte in einem Privathaus in Obermenzing, wo die Figur seit 1956 aufbewahrt wurde. Luarviks Mission war beendet. Doch Luarvik verliebte sich in Valeria, konnte sie aber noch nicht mitnehmen. Valeria erwiderte Luarviks Gefühle, war jedoch aufgrund der unmenschlichen Belastungen während des Fluges zur Raumsonde 3I/ATLAS körperlich nicht in der Lage, die Erde zu verlassen. Um seine Pläne umzusetzen, wollte Luarvik Valeria mithilfe der neuesten Modifikation der oben genannten Salbe (Essenz) in einen fortschrittlicheren Organismus verwandeln, der lange Raumflüge überstehen und nahezu ewig leben könnte. Valeria selbst war absolut bereit für diese Metamorphose und brannte vor leidenschaftlichem Wunsch, mit ihrem Geliebten davonzufliegen.
  
   Luarvik warnte uns außerdem davor, dass wir während unseres Treffens in Gefahr seien. Das Geheimnis der Figur könne nicht verborgen werden, und um die Statuette und die darin gespeicherten unschätzbaren Informationen zu erbeuten, gerieten Mafiastrukturen, abenteuerlustige Geschäftsleute und undurchschaubare Geheimdienste einiger Länder in Konfrontation mit Luarvik. Dennoch setzte Luarvik seiner Aussage nach außerirdische Schutztechnologie ein, die alle Informationen über die Figur und Luarviks Mission schnell aus dem Gedächtnis und den Akten der Gegner löschen sollte. Luarvik und Valeria sagten, dass sich die Raumsonde 3I/ATLAS am 19. Dezember 2025 automatisch so weit wie möglich der Erde nähern und sich in einer Entfernung von 15 Lichtminuten befinden würde. Luarvik und Valeria hatten sich bis zu diesem Tag darauf vorbereitet, die Erde zu verlassen und zum Schiff zu gelangen.
  
   Ich habe Valeria kürzlich in einem Münchner Jazzclub gesehen. Sie entpuppte sich als professionelle Sängerin und sang von der Bühne aus einem Lied über den Schmerz, den sie überwinden musste, über den Schmerz des Abschieds von der Erde:
  
   Täglich. Rund um die Uhr.
   Jahrelang. Und wofür?
   Regennass. Bahnhof. Zug.
   Ärztehaus. Kein Aufzug.
  
   Telefon. Handynetz.
   Wenig Schlaf wegen Schmerz.
   Krise kommt. Dann Progress.
   Atemnot! Ewig Stress!
  
   Das ist der Schmerzen-Blues,
   mein Schmerzen-Blues.
   Wie mache ich mit meinen
   alten Schmerzen Schluss?
  
   Das ist der Schmerzen-Blues,
   mein Schmerzen-Blues.
   Na, schön, dann sag ich gern
   den alten Schmerzen Tschüss!
  
   Aber was tut man nicht alles für die Liebe? Liebe ist die Essenz des Lebens. Wunsch ist die Essenz des ewigen Lebens.
  
   Und dann passierte letzte Woche etwas, worüber ich nur Vermutungen anstellen konnte. Valeria verschwand und wurde gesucht. Ich las davon in der Lokalzeitung. Gleichzeitig sahen Augenzeugen ein seltsames Objekt über Schloss Blutenburg. Es wurde sogar mit einem Smartphone fotografiert, allerdings war es spät am Abend und die Qualität des Fotos war schlecht.
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
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  In München findet eine Performance des Textes „Essenz“ auf einer offenen Bühne in einem Studio für 20 Personen statt. Der Autor wird den Text und vier Lieder, begleitet von einer Akustikgitarre, darstellen. Parallel dazu wird die Mini-Ausstellung „Panpsychorealismus“ gezeigt. Im Anschluss an die Performance findet ein Zeichenkurs im panpsychorealistischen, meditativen Stil statt. Die Teilnehmenden lassen sich vom Universum leiten. Sie versuchen, einen Kommunikationskanal zum Extrasoma zu öffnen, perfekte Linien zu finden und behutsam Farbe hinzuzufügen. Gedämpfte, gräuliche und komplementäre Farben werden empfohlen. Grau plus maximal zwei weitere Farbtöne, wie beispielsweise Grauorange und Graublau, genügen. Während alle zeichnen, porträtiert der Autor die Teilnehmenden mithilfe der Technik „Porträt der inneren Schönheit“.
  
  
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Vorlesung

Пятница, 10 Апреля 2026 г. 21:21 + в цитатник
ESSENZ



ABSCHNITT A. BLUES


Am Abend war'n die Lichter schwach.
Die Reflexionen wurden blasser und schwächer ...
Die Winterreifen rauschten wach.
Die fernen bleichen Sterne glänzten und glänzten ...

Ich hörte das Signal,
das um die Ecke kam.
Die Tram voll froher Menschen hetzte!
Die Dunkelheit verschwand!
Mein Kopf, der wurde klar.
Die Tram war weg. Es war die letzte ...

Dieses traurige Lied kam mir plötzlich in den Kopf, als ich an einem Dezemberabend auf meinem alten Fahrrad die Agnes-Bernauer-Straße entlangfuhr und an Agnes' Schicksal wie auch an meines dachte. Was wissen wir über das Schicksal, und können wir es aus freiem Willen kontrollieren?

Die letzten 20 Jahre versuchte ich vergeblich, mich in diesem Leben als freiberuflicher Künstler zu positionieren. Meine Gemälde wurden längst nicht mehr gekauft, die Arbeit als Straßenkünstler brachte kaum Einkommen, und ich beschränkte mich nur noch auf reine Auftragsarbeit.

Mit der Zeit verwandelte ich mich so von einer ehemals kreativen Person in einen Yuppie. Und eines Tages schrieb ich in einem Ausbruch von Selbstironie den Yuppie-Blues über mich selbst:

Täglich. Rund um die Uhr.
Jahrelang. Und wofür?
Business-Plan. Plan-Prospekt.
Atelier. Kunstprojekt.

Telefon. Telefax.
Wenig Schlaf wegen DAX!
Krise kommt! Dann Progress.
Atemnot! Ewig Stress!

Das ist der Yuppie-Blues,
mein Yuppie-Blues.
Wie mache ich mit meinem
alten Leben Schluss?

Das ist der Yuppie-Blues,
mein Yuppie-Blues.
Na, schön, dann sag ich gern
dem alten Leben Tschüss.

In dieser Zeit stieß ich auf einen Ausspruch des amerikanischen Genetikers Bruce Lipton, wonach unsere Gedanken, unsere Wünsche, unsere Haltung und unser Lebensstil einen entscheidenden Einfluss auf unsere innere und äußere Wirklichkeit haben und die Gene steuern können.

Da beschloss ich mein Schicksal zu ändern. Ich versammelte alle meine Kräfte, innere Haltung und Gedanken und ... plötzlich passierte mir eine ganz unglaubliche Geschichte!




ABSCHNITT B. FERNSEHSENDUNG


Mitte Dezember 2015 bekam ich den Auftrag, anhand eines Fotos das Portrait zu zeichnen. Noch am selben Tag begann ich mit der Arbeit, während im Hintergrund der Fernseher lief. Durch Zufall hörte ich Neuigkeiten über eine andere, spätere Version des Voynich-Manuskripts, die kürzlich entdeckt und entziffert worden war, und es stellte sich heraus, dass dieses Manuskript von Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen im Jahr 1473 im Wasserschloss Nannhofen verfasst wurde. Herzogin Anna verwendete die Cäsar-Chiffre und ein spezielles Alphabet, das heute als "Voynichese" bekannt ist. Anna hatte diese Technik zuvor von ihrem Hofarzt Johannes (oder Hans) Hartlieb gelernt. Das Manuskript bestand aus vierzehn Abschnitten (in diesem Werk sind sie mit c1 - c15 nummeriert) und war teilweise eine Autobiographie der Herzogin.

In dem Manuskript beschrieb Herzogin Anna die Geschichte des Schlosses Blutenburg, einschließlich der geheimen Heiltechnologien, die Doktor Hartlieb dort verwendete. Johannes Hartlieb wurde als Leibarzt, gelehrter Rat und damit Diplomat Herzog Albrechts III. von Bayern-München aufgenommen. Doktor Hartlieb war berühmt für die Erfindung einer verbesserten Modifikation der Hexensalbe (oder Hexenessenz) "unguentum morphosis", die Menschen bei Kontakt mit Wasser des magischen Menzinger Sees in Schwäne verwandeln konnte. Ohne Zugabe des Zauberwassers führte die Hexensalbe bei richtiger und sorgfältiger Anwendung zu einer Levitationswirkung.

Im Manuskript veröffentlichte Herzogin Anna das ungefähre Rezept für die Salbe (oder Ölessenz) "unguentum morphosis". Das genaue Rezept der Essenz war nur Doktor Hartlieb bekannt. Versuche, diese Salbe ohne Rücksprache herzustellen, sowie die unsachgemäße Verwendung der in der Salbe enthaltenen Kräuter führten unweigerlich zu schweren Vergiftungen und zum Tod.

Darüber hinaus wurden im Herzogin-Anna-Manuskript zwei ältere Manuskripte erwähnt: das Voynich-Manuskript, das in mindestens fünf verschiedenen Versionen verfasst wurde, und ein antikes römisches Manuskript aus dem ersten Jahrhundert in archaischem Latein.

Diese Fernsehsendung hat mich sehr beeindruckt, insbesondere die Botschaft über das wunderbare Wasser des Menzinger Sees (oder des Schlosssees), der Schloss Blutenburg umspült.

Auf der Suche nach einer Inspiration beschloss ich, das Schloss Blutenburg zu besuchen. Dort fand ich mich unerwartet in einer Ausstellung wieder, die das zweite Voynich-Manuskript mit Übersetzung präsentierte. Die Übersetzung des Manuskripts wurde durch eine moderne Interpretation der im Manuskript dargestellten Fakten und Ereignisse ergänzt.

Im Folgenden erzähle ich Ihnen jetzt eine kurze Zusammenfassung des entschlüsselten Herzogin-Anna-Manuskripts.





ABSCHNITT C. MANUSKRIPT


ABSCHNITT c1. Kaspar


Anfang des 15. Jahrhunderts lebte in Augsburg ein Phytobalneologe, Chirurg und Astrologe Kaspar Bernauer mit seiner Frau. Gott gab ihnen keine Kinder, aber sie träumten sehr von einer Tochter und hofften auf ein Wunder.

In der Familie von Kaspar wurde von Generation zu Generation eine Sage weitergegeben, wonach die Wünsche auf der magischen Würminsel "Pluedenberg" in Menzing bei München wahr werden konnten. Der Wunsch sollte jedoch außergewöhnlich stark sein. Es sollte reichen, einfach auf die Insel zu kommen, am Ufer des magischen Menzinger Sees zu sitzen, sich etwas zu wünschen und sich mit Wasser aus dem See zu bespritzen.

So nahm Kaspar im Jahre 1404 seine Frau, kam auf die Insel und tat alles nach alter Sitte. Und bereits nach weniger als einem Jahr hatten sie ein blondes Mädchen namens Agnes.




ABSCHNITT c2. Agnes und Albrecht


18 Jahre später entspannte sich Albrecht, der einzige Sohn des Herzogs Ernst, in den Augsburger Bädern nach seiner Teilnahme an einem Ritterturnier. Dort lernte er die schöne Baderstochter Agnes Bernauer kennen und verliebte sich in sie.

Er widmete der Bernauerin das folgende Liebeslied:

Als eine alte Seele
trieb mich beständig um
nur Dunkelheit, nur Leere.
Ich war so taub, so stumm ...

Man schenkte mir ein Leben,
die Träume im Fluss der Zeit,
die Freude an der Freiheit.
Damit kam ich so weit.

Dem Jubel meiner Seele
fehlte noch ein Stück,
bis ich Dich getroffen hab.
Du bist mein wahres Glück!

Agnes erzählte Albrecht die mystische Geschichte ihrer Geburt, und Albrecht war so fasziniert, dass er auf dieser magischen Würminsel in Menzing für seine Gemahlin das Schloss Blutenburg baute, wo sie glücklich zusammenlebten. Albrecht und Agnes hatten eine Tochter, Sibylla, die viele Jahre später Doktor Hartlieb heiratete.

1433 ernannte Herzog Ernst seinen Sohn zum Regenten in Straubing, weshalb Albrecht und Agnes sich fast gänzlich in Straubing und nur selten im Schloss Blutenburg aufhielten.

Während dieser Zeit wurden sie oft von Albrechts engem Freund Doktor Hartlieb besucht, der Albrecht dank der Hexensalbe einst das Leben rettete. Die Geschichte dahinter ist folgende.




ABSCHNITT c3. Hans


Albrecht aus dem Hause Wittelsbach und Hans Hartlieb waren seit ihrer Kindheit befreundet. Die Jungs hatten einen großartigen Sinn für Humor und liebten es, bissige Parodien zum Thema Geheimwissenschaften zu schreiben und verschiedene Codes zu erfinden.

1416 entwickelte der Junge Hans Hartlieb eine Kryptographie "Hartliebese" (heute bekannt als "Voynichese") auf der Grundlage des Alphabets (Geheimschrift) Rudolfs IV. von Österreich ("Das Alphabetum Kaldeorum" oder "Kaldaisch") und macht seinen Freund Albrecht damit bekannt.

Die Freunde schrieben mit der Schriftart "Voynichese" die ersten Seiten einer lustigen Parodie auf Astrologie, Balneologie, Hexerei und Hexensalbenrezept "unguentum morphosis". Das Rezept für die "Flugsalbe" (oder "Flugessenz") fanden sie in einer Truhe in einem verlassenen Haus, das einst dem damals berühmten Zauberer und Kabbalisten Abraham von Worms gehörte. So entstand "das Voynich-Manuskript".

Dennoch interessierte sich Hans ernsthaft für die Herstellung der Hexensalbe und präsentierte bald die erste Probe. Die Teenager bedeckten eine Katze mit Hexensalbe, und sie begann plötzlich in der Luft zu schweben. Hans experimentierte gerne mit den Bestandteilen der Hexensalbe, um deren Wirksamkeit zu steigern.




ABSCHNITT c4. Würminsel


Doch zurück zur Truhe des Zauberers Abraham von Worms. Neben dem Rezept für die Hexensalbe "unguentum morphosis" befand sich in der Truhe auch eine Kopie eines antiken Manuskripts (inklusive einer alten Karte der Gegend), das in archaischem Latein verfasst war.

Da Hans bereits mehrere Jahre Latein gelernt hatte, gelang es ihm schließlich, dieses Manuskript zu lesen. Der Inhalt des Manuskripts verblüffte ihn. Dies war die Geschichte der magischen Insel "Blütenberg" an der Würm, nahe dem Dorf Menzing. Hans kannte diese Würminsel, die einst den Grafen von Andex gehörte, dann aber in den Besitz der Herzöge von Wittelsbach gelangte. Das Manuskript wurde offenbar zu Beginn unserer Zeitrechnung von einem der römischen Kolonisten verfasst. Der Autor schrieb, dass die Insel vor der Ankunft der Römer von den Rätern bewohnt war, die aus dem mesopotamischen Staat "Subartu" einwanderten, um vor dem Ansturm der Sumerer zu fliehen.

Die Räter nannten die Insel "Blütenberg" ("Lore Mendia" auf Rätisch) und errichteten auf der Insel eine hölzerne Festung. Auf dem Blütenberg entdeckten die Räter die magischen Eigenschaften von Wasser und Blumen, um Wünsche wahr werden zu lassen. Lange Zeit wurde die Insel von einem rätischen Schamanen namens Urabelarra regiert, der die magischen Eigenschaften der Insel auf einer Tontafel beschrieb. Dann kamen die Römer und vertrieben die Räter. Beim Bau einer Festung auf der Insel fand einer der Erbauer die Urabelarras Tontafel. Als gebürtiger Etrusker war er in der Lage, den schamanischen Text zu lesen, da die Räter und die Etrusker ein Volk waren. So erfuhren die Römer von der Magie dieses Ortes, dem Namen des Schamanen und dem Namen der Insel. Daher erhielt die Insel während der römischen Herrschaft den Namen "Collis Magicis Floribus".

Die Römer erforschten die ungewöhnlichen Eigenschaften des örtlichen Wassers und der Pflanzen und stellten auf dieser Grundlage zwei Arten von Hexensalben her. Die erste Art (die Basisversion) von Salbe auf der Basis von Pflanzen, tierischem Fett, Wein und Eulenblut ermöglichte das Schweben. Die zweite Art (die modifizierte Version) von Salbe verwandelte Menschen in Eulen, wenn man sie mit Eulenleber und mit magischem Wasser versetzte. Als ein tödlich verwundeter Krieger dieser modifizierten Salbe ausgesetzt wurde, wanderten Teile der inneren Organe in das Gehirn des sterbenden Mannes und entwickelten sich zu einem Eulenembryo. Das menschliche Bewusstsein wanderte in den Vogelembryo ein. Der Embryo verwandelte sich innerhalb weniger Stunden in ein Küken und kletterte dann durch den Mund des Kriegers heraus. Das Küken wuchs sehr schnell heran und konnte nach ein paar Stunden und manchmal viel früher bereits fliegen. So bekamen die Römer eine ganze Truppe Kampfeulen auf der Insel "Collis Magicis Floribus".




ABSCHNITT c5. Hybriden


In ihrem Manuskript beschrieb Herzogin Anna ausführlich die Wirkmechanismen der Hexensalbe, insbesondere die Prozesse der Verwandlung eines Menschen in einen Vogel-Mensch-Hybriden. Anna erhielt diese Informationen wahrscheinlich von Dr. Hartlieb, der zum Zeitpunkt der Erstellung des Manuskripts kein Mensch mehr war. Und Dr. Hartlieb bezog dieses Wissen aus dem antiken römischen Manuskript und aus den Werken Abrahams von Worms.

Es wurde festgestellt, dass die Römer dieses Wissen von den Etruskern erhielten. Die Etrusker waren Vertreter der ältesten Zivilisation, die in Mesopotamien entstand. Eine der Errungenschaften dieser alten Kultur war die Fähigkeit, Menschen mithilfe einer speziellen modifizierten Hexensalbe in Vögel zu verwandeln. Wenn die Salbe richtig zubereitet und verwendet wurde, programmierte diese Salbe menschliche Zellen neu und führte Fragmente der Vogel-DNA in Zellen ein. Die Zellen wanderten zum Gehirn, wo der Vogelembryo sehr schnell entstand und heranreifte, untergebracht in einer weichen Kapsel ähnlich einem Ei. Menschliche Bewusstsein, Selbstwahrnehmung und Langzeitgedächtnis wurden in den Vogelembryo übertragen. Nach der Reifung kletterte das Küken durch den menschlichen Mund heraus. Das Küken könnte dann manchmal innerhalb von Minuten die Flugfähigkeit erlangen. Die Umwandlungsgeschwindigkeit wurde durch die Bestandteile der Salbe bestimmt.

Tatsächlich handelte es sich um einen intelligenten Hybriden aus einem Menschen und einem Vogel, auf den das Bewusstsein übertragen wurde. Mit der Zeit konnte der Hybrid sogar anfangen zu sprechen und nutzte dabei die bekannte Fähigkeit von Vögeln, die menschliche Sprache nachzuahmen.

Die wichtigsten Bestandteile der modifizierten Salbe waren Vogelleber (als Quelle reprogrammierender Substanzen wie Vitamin B12) und spezielles Wasser, dessen Quellen sehr selten waren.

Solche Hybriden könnten auf unbestimmte Zeit neben einer magischen Wasserquelle leben. Darüber hinaus war die Geschwindigkeit des Denkens und des Informationsaustauschs bei Hybriden viel höher als bei Menschen. Schließlich schlossen sich viele Hybriden zusammen und gründeten Kolonien und Zivilisationen, um sich vor Menschen und Raubtieren zu schützen. Einige Hybriden halfen Menschen, Probleme zu lösen.

Das römische Manuskript lieferte detaillierte Informationen über die modifizierte Salbe und ihre Erfinder. Die Sumerer nannten diese Leute die Subaräer. Die Römer nannten diese Leute die Etrusker und die Räter. Sie brachten die Geheimnisse ihrer Entwicklungen aus Mesopotamien mit. Aber nur die Etrusker konnten vollständige Informationen über die Technologie und Verwendung der modifizierten Salbe "unguentum morphosis" bewahren. Diese Technologien kamen dann zu den Römern.

Die Subaräer entdeckten die magischen Eigenschaften mehrerer Wasserquellen. In Mesopotamien gibt es nur zwei oder drei solcher Quellen. Die Subaräer gelangte durch lange Experimente zur optimalen Zusammensetzung der Salbe. Sie verwandelten Menschen in Eulen, wie einige alte Bilder belegen. Einer der wichtigsten Bestandteile der modifizierten Salbe war die Leber. Durch Kräuter verstärkte Leberbestandteile führten zu einer Neuprogrammierung und Migration der Zellen. Die Zellen wurden wieder zu Stammzellen, gelangten in die Arterien und dann ins Gehirn. Andere Kräuter transportierten Fragmente der Vogel-DNA in diese Zellen und verwandelten sie in Vogelembryonen. Das menschliche Bewusstsein wanderte in den Embryo (in seine Intra- und Extrasomatik) hinein. Das ausgewachsene Küken kletterte durch den Mund des Menschen heraus. Der verbleibende Teil der Person starb.

Der daraus resultierende neue Organismus war eine Mischung aus Menschen und Vogel. Das Gehirn des Hybriden war deutlich größer als das eines normalen Vogels. Die Hybride könnten mit Menschen in menschlicher Sprache kommunizieren, aber untereinander kommunizierten sie in der Sprache der Bildabgüsse (ähnlich der Art und Weise, wie soziale Insekten und Wale kommunizieren). Sie dachten und tauschten Informationen hunderte Male schneller aus als Menschen. Die Intelligenz von Hybriden war sehr entwickelt. All dies beseitigte Feindseligkeit oder Feindseligkeitsgefühle zwischen Hybriden. Hybriden schlossen sich in Kolonien zusammen, um Gefahren zu begegnen. Die Gesamtzahl der Hybriden auf der Erde war gering. Sie ließen sich hauptsächlich in der Nähe magischer Wasserquellen nieder, was das Altern der Hybriden verhinderte.

So verfügten die alten Römer im ersten Jahrhundert n. Chr. über die komplexeste Technologie, Menschen mithilfe einer modifizierten Hexensalbe in Hybriden zu verwandeln.




ABSCHNITT c6. Valeria und Iulius


Beim Umgang mit der modifizierten Hexensalbe waren strenge Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Die Römer verwendeten zum Auftragen der Salbe spezielle Spatel. Bei Nichtbeachtung der Sicherheitsregeln landete die Salbe auf den Händen, was zum Tod führte, da die Eule aus einer kleinen Menge Salbe nicht "reif" wurde und der Körper die Transformation nicht vollständig abschließen konnte.

Und wann ein Lebewesen in einen Vogel verwandelt wurde, wurden das Bewusstsein und das Gedächtnis (teilweise der intrasomatische Teil und vollständig der extrasomatische Teil) der verwandelten Kreatur in einen Vogel bewegten.

Das römische Manuskript beschrieb auch die Geschichte, wie sich die Römer Antonius und Iulius in die Römerin Valeria verliebten, doch Valeria bevorzugte Iulius. Dann schmierte Antonius nachts die modifizierte Salbe auf Iulius und er verwandelte sich in eine Eule. Am Morgen flog Iulius zu Valeria und setzte sich auf ihrer Schulter. Valeria verstand alles und brach in Tränen aus. Dann kam Antonius zu ihr und bat sie, seine Frau zu werden. Valeria verfluchte Antonius, schnappte sich ein Glas Salbe und rieb sich damit ein. Bald flogen die beiden verliebten Eulen für immer in den Wald.

Mit dieser Geschichte endete das antike römische Manuskript (Abschnitte c4 - c6 des Herzogin-Anna-Manuskripts).




ABSCHNITT c7. Experimente


Hans teilte Albrecht den Inhalt des römischen Manuskripts mit und die Freunde schworen, diese Information geheim zu halten. Die Zeit war nicht einfach, weil Prozesse gegen Hexen und Zauberer schon begannen. Hans schlug vor, die Tradition wiederzubeleben und die Würminsel Blütenberg oder Blutenberg (in der mittelalterlichen Transkription Pluedenberg oder Pludenberg) zu nennen.

Hans begann mit Tierversuchen, um eine modifizierte Hexensalbe "unguentum morphosis" herzustellen. Er fügte der üblichen Hexensalbe Wasser von der Insel Blütenberg hinzu, was zu einer Reihe erfolgreicher Transformationen führte. In diesem Fall verwandelte sich das Tier in eine bestimmte Vogelart, abhängig von der Identität des der Salbe zugesetzten Blutes. Auch Vogelleber war ein wichtiger Zusatzbestandteil. Das Blut und die Leber wurden durch Mischen mit Ethylalkohol konserviert. Hans verbesserte auch die Basisversion der Hexensalbe erheblich, was sowohl für Hans als auch für seinen Freund Albrecht bald von großem Nutzen war.





ABSCHNITT c8. Krieg


Nach einiger Zeit nahm Hans am Krieg mit den Hussiten teil. Hexensalbe ermöglichte ihm das Überleben.

Später nahmen Hans und Albrecht an der Schlacht bei Alling teil – der entscheidenden Schlacht des Bayerischen Krieges, aber durch den Willen heimtückischer Schicksale kämpften die Freunde auf gegenüberliegenden Seiten, weil Hans damals im Dienste Ludwigs des Gebarteten von Bayern-Ingolstadt stand. Am 19. September 1422 besiegten die Herzöge von Bayern-München Ernst (Albrechts Vater) und Wilhelm III. ihren Cousin Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt.

Und an einem der letzten Tage der Schlacht "rettete" Ernst seinem Sohn Albrecht das Leben, als Albrecht unerwartet in einen feindlichen Hinterhalt geriet. Diese wundersame Erlösung wäre ohne Hans und Hexensalbe natürlich nicht möglich gewesen. Als Hans bemerkte, dass Albrecht auf der Burg (Wasserschloss) Nannhofen, die damals noch Ludwig gehörte, überfallen wurde, band er ein Salbenglas an einen Pfeil und schoss auf die Holztür neben Albrecht. Albrecht riss das Salbenglas ab und versteckte sich im letzten Moment vor den Feinden hinter einer zufälligen Tür. Er verschloss sie von innen mit einem Baumstamm. Der Feind lachte: diese Tür führte zu einem Gefängniszellenschacht ohne Fenster. Die Höhe der Gefängniszelle betrug fünf Meter, das Dach war jedoch teilweise zerstört. Der einzige Weg zur Rettung bestand darin, durch den oberen Teil des Raumes herauszukommen, was für einen Menschen ohne spezielle Ausrüstung unmöglich war. Albrecht rieb sich mit Zaubersalbe ein und flog aus dem Gefängnis. In diesem Moment brachen die Feinde die Tür auf, in der Erwartung, einen Gefangenen zu machen, doch zu ihrem Erstaunen verschwand Albrecht.

Auch Albrechts Vater, Herzog Ernst, bemerkte, dass Albrecht in Schwierigkeiten steckte, und besiegte dieses Detachement. Eine Minute später erschien Albrecht auf der anderen Seite und dankte seinem Vater für die "Erlösung". Herzog Ernst wusste noch nichts von der Existenz des Hexensalbes "unguentum morphosis".



ABSCHNITT c9. Hochzeit


Zu Ehren des Sieges in der Schlacht bei Alling veranstaltete Albrecht ein Ritterturnier in Augsburg, bei dem er Agnes kennenlernte. Nach ihrer heimlichen Hochzeit lebte das Paar zunächst im Schloss Nannhofen und dann im Schloss Blutenburg. Albrecht erzählte Agnes nie von der Hexensalbe, die ihm das Leben rettete, da die Inquisition zu dieser Zeit bereits anfing, Gräueltaten zu begehen.

Auch verheimlichte Doktor Hartlieb vor Agnes sorgfältig die Entstehungsgeschichte und die Existenz der Hexensalbe. Allerdings ließ Albrecht einmal achtlos ein Salbenglas mit der Beschreibung im Schloss zurück. Sibylla fand und brachte es ihrer Mutter. Agnes und Sibylla probierten heimlich die Hexensalbe und flogen an die Decke. Ein Kaufmann spionierte dies aus und meldete dies Herzog Ernst schriftlich.




ABSCHNITT c10. Kaufmann


Später spielte das Schicksal diesem Kaufmann einen grausamen Streich. Er wollte auch unbedingt fliegen. Und eines Tages gelang es ihm, dem Doktor Hartlieb ein Salbenglas zu stehlen. Der arme Kerl wusste nicht, dass es sich um eine modifizierte Version der Salbe handelte. Der Kaufmann brachte das Salbenglas nach Hause, schloss alle Türen und Fenster fest und schmierte sich von ganzem Herzen mit Salbe ein. Er sprang mehrmals, flog aber nicht.

Danach war ein großes Problem aufgetreten. Dem Kaufmann ging es schlecht. Der Raum begann sich mit grünem Rauch zu füllen. Der Kaufmann stürzte bewusstlos. Nach einiger Zeit kam ein schwarzer, hässlicher Vogel aus seinem Mund und fing an, durch den Raum zu rennen und wütend zu schreien. Dann flog sie in den abgekühlten Ofen und entkam durch das Rohr.

Die Familie des Kaufmanns war verreist und seine verstümmelte Leiche wurde nur einige Tage später entdeckt …




ABSCHNITT c11. Hinrichtung


Die nicht standesgemäße Liaison missfiel Herzog Ernst, und nachdem Albrecht sich nicht von der Bernauerin trennen wollte, sah sein Vater keine andere Möglichkeit, als Agnes unter dem Vorwurf der Hexerei anzuklagen und zum Tode verurteilen zu lassen. Bei einem geheimen Treffen entschied Ernst, dass Agnes aus Staatsräson eliminiert werden müsse. Herzog Ernst gab den Spionagebericht an einen Gesandten weiter, der Ernsts radikales Verhalten gegenüber Kaiser Sigismund I. von Luxemburg rechtfertigen sollte. Agnes wurden die schwersten Verbrechen vorgeworfen, die der Todesstrafe würdig wären: körperliche und schädliche Zaubersprüche gegen Albrecht und versuchte Vergiftung.

Nachdem man Albrecht auf Erlass seines Vaters nach Landshut entführt hatte, wurde Agnes Bernauer am 12. Oktober 1435 von einer Brücke in die Donau gestoßen. Agnes' Leiche wurde aber nie gefunden ...

Sehr betrübt von Agnes' Tod zog sich Albrecht in das Schloss Blutenburg zurück. Der Einzige, dem Albrecht den Besuch gestattete, war sein Leibarzt Johannes Hartlieb. Völlig unerwartet kam wenig später Agnes' Vater Kaspar Bernauer zu ihm, und in seiner Kutsche war eine erstaunliche Überraschung versteckt.

Bevor diese mysteriöse Geschichte fortgesetzt werden kann, ist es notwendig, etwas über den besonderen Umständen der Hinrichtung zu erzählen ...





ABSCHNITT c12. Metamorphose


Kurz vor Agnes' Verhaftung war Kaspar Bernauer nach Straubing gekommen, um seine Tochter zu besuchen. Darüber hinaus traf er seinen alten Freund Jacob, der als lokaler Henker in Straubing arbeitete. In seinen alten Tagen war Jacob oft bei dem Bernauer zu Besuch, und er kannte Agnes schon seit ihrer Kindheit.

Nun sollte ausgerechnet Jacob das Todesurteil vollstrecken. Da Agnes für ihn immer, wie eine Schwester war, entwickelte er einen Rettungsplan. Am Ort der Hinrichtung auf der Donaubrücke ersetzte er das Seil, mit dem er Agnes die Hände band, durch ein halb verschlissenes. Bevor er sie dann von der Brücke stieß, flüsterte er Agnes ins Ohr: "Das Seil ist faul. Versuch dich zu befreien und schwimm unter Wasser zu einem Busch. Verzeih mir."

Mit diesen Worten stieß Jacob die arme Agnes von der Brücke.

Die Hinrichtung war vollzogen, und die Zuschauermenge begann sich zu zerstreuen.

Nachdem alle gegangen waren, tauchten Kaspar und Jacob in die Donau, um nach Agnes zu suchen. Sie fanden den bewusstlosen Körper, und zu ihrer Überraschung war Agnes noch am Leben.

In einer Kutsche brachte Kaspar Agnes heimlich zum magischen Menzinger See (Schlosssee) in der Hoffnung, sie mit dessen wundersamen Wasser zu heilen.

Als die Kutsche das Schloss Blutenburg erreichte, rief Kaspar sofort nach Albrecht. Der erkannte die Stimme seines Schwiegervaters, kam zu ihm hinaus mit Doktor Hartlieb und gemeinsam trugen sie Agnes zum Seeufer. Albrecht war außer sich vor Glück, weinte, lachte, umarmte und küsste seine Geliebte! Agnes lächelte in Tränen, konnte aber kein Wort sagen ...

Um Agnes vor einer erneuten Hinrichtung zu bewahren und ihr Leben nach ihrer schweren Verletzung zu verlängern, verwandelte Doktor Hartlieb sie mit Zustimmung aller Parteien mit einer modifizierten Hexensalbe in einen Schwan.

Alle vier wünschten sich leidenschaftlich Agnes' Heilung und bestreuten sie mit dem Wunderwasser ... Dr. Hartlieb rieb Agnes mit Hexensalbe ein ... Für eine kurze Zeit wurden sie von einem grünlichen Dunst umhüllt und ihre Sinne schwanden ... Als Albrecht, Doktor Hartlieb und Kaspar wieder zur Besinnung kamen, war Agnes verschwunden, und in Ufernähe schwamm ein schöner Schwan.




ABSCHNITT c13. Anna


1436 wurde Albrecht gezwungen, Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen zu heiraten. Allerdings verbrachte Albrecht manchmal Wochen auf Schloss Blutenburg am Menzinger See (oder Schlosssee), wo Agnes in der Gestalt eines Schwans schwamm.

Jahrelang quälte sich Anna mit Eifersucht gegenüber Albrecht. Zum Glück für Albrecht interessierte sich Anna sehr für weiße Magie. Albrecht bat Doktor Hartlieb, Anna zu beschäftigen. Zunächst schrieb Doktor Hartlieb 1448 "Die Kunst Chiromantia" (oder "Chiromantie") für Anna, doch das Handlesen langweilte Anna schnell.

Dann entwickelte Doktor Hartlieb, basierend auf dem kryptografischen Spaß seiner Kindheit, ein Projekt für ein fantastisches Manuskript (heute bekannt als "Voynich-Manuskript"). Im "Voynich-Manuskript" behandelte Doktor Hartlieb alle Aspekte der weißen Magie. Er nahm etwas aus den Werken des Zauberers Abraham von Worms und fügte etwas anderes hinzu. Doktor Hartlieb gab dieses Manuskript als Geheimwerk Abrahams von Worms aus. Um Authentizität vorzutäuschen, stellte Johannes Hartlieb in der Handschrift mehrere reale Objekte dar und verwendete altes Pergament.

Basierend auf zwei Manuskripten begann Herzogin Anna von Braunschweig in München sowie in den Schlössern Blutenburg und Nannhofen Sitzungen der Weißen Magie (Wahrsagen per Hand, astrologische Vorhersagen usw.) auf Frauenpartys in "Annas Salon" durchzuführen. Beide Bücher zeigten eine verzerrte Realität, was sie zu idealen Wahrsagungswerkzeugen machte. Während der Sitzungen prophezeite Anna mithilfe von Tierkreisdiagrammen und basierend auf Handlesen. Anna sagte Ereignisse im Leben (Schicksal) des Klienten (des Sitzungsgastes) für eine Woche, einen Monat und ein Jahr voraus und empfahl verschiedene Kräutermischungen und Wasserbehandlungen, um mögliche Probleme zu lösen.

Doktor Hartlieb nahm oft an Sitzungen teil und schrieb Rezepte aus. Insbesondere praktizierte Doktor Hartlieb sehr wirksame, aber teure gesundheitsfördernde und verjüngende grüne Bäder, die auf Mikrodosen von Hexensalbe verschiedener Modifikationen basierten.




ABSCHNITT c14. Voynich-Manuskripte


Später wurde diese Praxis auf eine ernsthafte kommerzielle Grundlage gestellt. Doktor Hartlieb bestellte zusammen mit dem Dichter und herzoglich-bayerischen Rat Jacob Pueterich von Reichertshausen und mit dem Münchner Stadtarzt Sigmund Gotzkircher mehrere "Voynich-Manuskripte" beim klösterlichen Schreiberteam. Schriftgelehrte durften auf der Grundlage eines vorgegebenen Alphabets selbstständig Unsinn erzeugen und bedeutungslose Illustrationen anfertigen.

Dann wurden diese Manuskripte an von weißer Magie besessene Herzoginnen übergeben, die in ihren Schlössern Sitzungen mit weißer und medizinischer Magie durchführten und Ratschläge zur Erhaltung der Gesundheit erhielten. Basierend auf Glücksvorhersagen erhielten die Sitzungsteilnehmerinnen Empfehlungen (manchmal in poetischer Form) im Bereich der Verbesserung der Gesundheit und entsprechende Apothekenrezepte sowie Überweisungen an medizinische Einrichtungen.

Die Damen aus der gehobenen Gesellschaft hatten keinen Zugang zu Bildung in den Bereichen der weißen Magie, Medizin, Phytopharmaka, Astrologie, Alchemie und anderen mittelalterlichen Wissenschaften, was die Frauen zu einem bequemen Ziel für solche Manipulationen machte.

Es wurden auch andere Bücher verwendet, etwa die "Chiromantie" von Johannes Hartlieb, die zusammen mit den "Voynich-Manuskripten" den Herzoginnen geschenkt wurden, in deren Schlössern Sitzungen zur weißen Magie stattfanden.

Die Manuskripte amortisierten sich sehr schnell. Diese Praxis wurde mehrere Jahrzehnte lang fortgesetzt ...

Jahre vergingen und Albrecht fühlte, dass seine Tage gezählt waren. Er ging zum Schlosssee und wünschte sich die Wandlung in einen Schwan, um sich endlich mit Agnes zu verbinden. Agnes schwamm auf ihn zu, winkte mit den Flügeln und bespritzte ihren Geliebten mit magischem Wasser. Albrecht trug die Hexensalbe auf. Wieder umhüllte sie ein grüner Nebel, und kurz darauf schwammen zwei Schwäne auf dem See! So blieben Albrecht und Agnes als Schwäne für immer zusammen.

Auch für Doktor Hartlieb ist die Zeit gekommen, diese Welt zu verlassen. Mit letzter Kraft rieb er sich mit modifizierter Zaubersalbe ein, verwandelte sich in einen Vogel und flog aus dem Fenster. Auf seinem Sterbebett blieb ein Körper ohne Teile des Gehirns, einiger Organe und einzelner Knochen zurück. Auf dem Tisch des Arztes lag ein mysteriöses Manuskript ...




ABSCHNITT c15. Abraham


Im letzten Teil ihres Manuskripts beschrieb Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen ihre persönliche Begegnung mit dem großen Magier Abraham von Worms, die im Jahr 1472 stattfand. Abraham war zu diesem Zeitpunkt bereits 110 Jahre alt, sah aber aus wie ein Vierzigjähriger.

Abraham weihte Anna in seine geheime Methode "Wünsche und Metamorphosen" ein, deren Grundlage die Vereinigung der Elemente Wasser und Luft und der Kraft der Wünsche war. Abraham entwickelte ein praktisches System zur Wunscherfüllung, bei dem dem Wasser eines Ortes der Macht, wie beispielsweise der Würminsel mit Wasserschloss Blutenburg drauf, eine besondere Rolle zukam. Der Zauberer testete dieses System an sich selbst und erfüllte sich so seinen Wunsch nach Verjüngung. Das System des Magiers bestand aus fünf Prinzipien:

- der Wunsch muss außergewöhnlich stark sein;
- zur Verjüngung ist es notwendig, vollständig in Ihr Langzeitgedächtnis einzutauchen und detaillierte Reisen durch Kindheit und Jugend zu unternehmen;
- spezielle Übungen durchführen, um Details aus der Vergangenheit mit einem Lächeln und einer absolut positiven Einstellung zu modellieren;
- spezielle Atemübungen und plastische rekonstruktive Gymnastik mit Schwerpunkt auf der Bauchatmung, der Ausatembremse und der Bauchmuskulatur durchführen;
- den Prozess der Wunscherfüllung zu verstärken und den Mechanismus der Metamorphose in Gang zu setzen, indem man magisches Wasser aus einer Quelle an einem Ort der Macht verwendet, mit dem man Hände und Stirn befeuchtet.

Abraham bewies anhand seines eigenen Beispiels, dass das Langzeitgedächtnis im Zusammenspiel mit dem Wunsch nach Verjüngung, seiner Stärke und seinen emotionalen Komponenten (süße Vorfreude auf Erfüllung und Angst vor übermäßiger Erfüllung) sowie in Kombination mit speziellen physiotherapeutischen Praktiken in der Lage ist, Spuren der Vergangenheit in die Gegenwart zu übertragen und den Körper in einen Zustand aus der Vergangenheit zurückzubringen. Abraham war sich sicher, dass die Zeit eine komplexe Struktur hat, die die Vergangenheit trägt und Realität schafft, und dass Bewusstsein (Langzeitgedächtnis, Selbstbewusstsein) und Materie die wahren nicht-lokalen Projektionen der Zeit sind.

Abraham begann 1469 mit seiner Methode der Wunscherfüllung und wurde innerhalb von drei Jahren 70 Jahre jünger.

Damit endete das Manuskript von Herzogin Anna.




ABSCHNITT D. WUNSCH


Nachdem mich das alte Manuskript aus der Ausstellung so beeindruckte, näherte ich mich dem Schlosssee. Ich hatte den starken Wunsch, wunderbare Porträts schaffen zu können, die positiven Einfluss auf die innere und äußere Wirklichkeit der Menschen haben würden!

Es war niemand in der Nähe. Grüner Dunst verhüllte schneebedecktes Ufer ... Das Geräusch von plätscherndem Wasser weckte mich auf und ich spürte ein paar Spritzer auf meiner Haut. Direkt vor mir im eisfreien Raum des Sees schwammen zwei Schwäne ...




ABSCHNITT E. ESSENZ DES LEBENS


Mir war nicht sofort klar, dass diese beiden Schwäne jene unsterblichen, ewig jungen Hybriden waren, über die Herzogin Anna schrieb. Diese Erkenntnis kam erst, als ich ein weiteres Porträt malte. Und dann wurde mir klar: Da ist es, es ist passiert! Meine Wahrnehmung des Daseins veränderte sich, ein neues, tiefes Gefühl erwachte in mir. Dies waren keine Porträts mehr, sondern etwas Größeres, das ein unabhängiges Leben führte. Und ich begann, sie "Porträts innerer Schönheit" zu nennen.

Um diesen Zustand aufrechtzuerhalten, musste ich jedoch regelmäßig einen Kraftort (Ort der Macht) aufsuchen - die Insel mit Schloss Blutenburg. Und während eines solchen Rituals traf ich zufällig ein ungewöhnliches Paar. Sie hießen Valeria und Luarvik. Sie sahen aus, als wären sie etwa dreißig Jahre alt. Wir kamen ins Gespräch, und ich bot an, ein schnelles Porträt von ihnen als Geschenk zu zeichnen. Zum Glück hatte ich immer alles dabei, was ich zum Zeichnen brauchte. Sie waren freudig einverstanden, und wir ließen uns auf einer Bank unter einer ausladenden Linde im Schlosshof nieder. Wort für Wort erzählten mir Luarvik und Valeria ihre Geschichte.

Die Geschichte erwies sich als so fantastisch, dass ich beim Erzählen kaum einen Bleistift in der Hand halten konnte.

Luarvik behauptete, er sei mit einem Landemodul eines Raumschiffs unter dem den Erdlingen bekannten Namen Objekt 3I/ATLAS auf der Erde angekommen. Vor 100 Millionen Jahren hinterließ unser Held eine elektronisch gefüllte Figur auf dem Gebiet des heutigen Argentiniens, um die Ereignisse auf der Erde zu überwachen. Die Figur enthielt auch die Geheimnisse der Unsterblichkeit und anderes Wissen, das die Figur regelmäßig telepathisch an Menschen übermittelte, die viel später auf der Erde erschienen. So wurde beispielsweise das Rezept für die Salbe "unguentum morphosis" auf diese Weise übermittelt. Luarviks Mission bestand darin, Daten darüber zu sammeln, wie intelligentes Leben auf Planeten wie der Erde entstand und wie das an den Menschen (intelligente Wesen) weitergegebene Wissen die Entwicklung der Zivilisation beeinflusste.

1956 stieß der deutsche Professor Alexander Gasteig aus München bei der Suche nach historischen Dinosaurierresten in Argentinien auf ein versteinertes Versteck mit einer Figur. Paläontologen hoben dieses antike Artefakt sorgfältig aus und reinigten es gründlich. Ihre Freude währte jedoch nur kurz. Die damalige wissenschaftliche Gemeinschaft hielt die Figur für eine Fälschung. Aufgrund der Verfolgung wegen Fälschung des Artefakts war der Professor gezwungen, Argentinien zu verlassen und die Figur in München, unweit von Schloss Blutenburg, zu verstecken.

Auf der Suche nach der Figur reiste Luarvik zunächst nach Argentinien, wo er feststellte, dass die Figur aus ihrem Versteck verschwunden war. In einem argentinischen Museum fand Luarvik eine Bleistiftskizze der Figur mit den Initialen des Professors. Diese Zeichnung führte Luarvik nach München. Im Sommer 2025 traf Luarvik auf der Suche nach der Figur Professor Gasteigs Enkelin, die schöne Valeria. Valeria lebte in einem Privathaus in Obermenzing, wo die Figur seit 1956 aufbewahrt wurde. Luarviks Mission war beendet. Doch Luarvik verliebte sich in Valeria, konnte sie aber noch nicht mitnehmen. Valeria erwiderte Luarviks Gefühle, war jedoch aufgrund der unmenschlichen Belastungen während des Fluges zur Raumsonde 3I/ATLAS körperlich nicht in der Lage, die Erde zu verlassen. Um seine Pläne umzusetzen, wollte Luarvik Valeria mithilfe der neuesten Modifikation der oben genannten Salbe (Essenz) in einen fortschrittlicheren Organismus verwandeln, der lange Raumflüge überstehen und nahezu ewig leben könnte. Valeria selbst war absolut bereit für diese Metamorphose und brannte vor leidenschaftlichem Wunsch, mit ihrem Geliebten davonzufliegen.

Luarvik warnte uns außerdem davor, dass wir während unseres Treffens in Gefahr seien. Das Geheimnis der Figur könne nicht verborgen werden, und um die Statuette und die darin gespeicherten unschätzbaren Informationen zu erbeuten, gerieten Mafiastrukturen, abenteuerlustige Geschäftsleute und undurchschaubare Geheimdienste einiger Länder in Konfrontation mit Luarvik. Dennoch setzte Luarvik seiner Aussage nach außerirdische Schutztechnologie ein, die alle Informationen über die Figur und Luarviks Mission schnell aus dem Gedächtnis und den Akten der Gegner löschen sollte. Luarvik und Valeria sagten, dass sich die Raumsonde 3I/ATLAS am 19. Dezember 2025 automatisch so weit wie möglich der Erde nähern und sich in einer Entfernung von 15 Lichtminuten befinden würde. Luarvik und Valeria hatten sich bis zu diesem Tag darauf vorbereitet, die Erde zu verlassen und zum Schiff zu gelangen.

Ich habe Valeria kürzlich in einem Münchner Jazzclub gesehen. Sie entpuppte sich als professionelle Sängerin und sang von der Bühne aus einem Lied über den Schmerz, den sie überwinden musste, über den Schmerz des Abschieds von der Erde:

Täglich. Rund um die Uhr.
Jahrelang. Und wofür?
Regennass. Bahnhof. Zug.
Ärztehaus. Kein Aufzug.

Telefon. Handynetz.
Wenig Schlaf wegen Schmerz.
Krise kommt. Dann Progress.
Atemnot! Ewig Stress!

Das ist der Schmerzen-Blues,
mein Schmerzen-Blues.
Wie mache ich mit meinen
alten Schmerzen Schluss?

Das ist der Schmerzen-Blues,
mein Schmerzen-Blues.
Na, schön, dann sag ich gern
den alten Schmerzen Tschüss!

Aber was tut man nicht alles für die Liebe? Liebe ist die Essenz des Lebens. Wunsch ist die Essenz des ewigen Lebens.

Und dann passierte letzte Woche etwas, worüber ich nur Vermutungen anstellen konnte. Valeria verschwand und wurde gesucht. Ich las davon in der Lokalzeitung. Gleichzeitig sahen Augenzeugen ein seltsames Objekt über Schloss Blutenburg. Es wurde sogar mit einem Smartphone fotografiert, allerdings war es spät am Abend und die Qualität des Fotos war schlecht.

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Essenz

Четверг, 09 Апреля 2026 г. 16:29 + в цитатник
  
  
  
  WIN-WIN PROCESSES IN LARGE BUSINESS: RAY TRADE
  (secrets of big business)
  
  
  The term "ray trade" (or "ray deal", "beam deal") in the context of the trajectories of the optimality principle (Bellman) or discrete maximum principle (Pontryagin) algorithms belongs to the field of mathematical control theory and dynamic programming.
  
  Here's the gist of this concept, without further ado:
  
  Solution Geometry: "Rays" are optimal phase trajectories. If you are on such a "ray," any of your next actions (algorithm steps) are already mathematically calculated as the best possible ones for achieving the global maximum (profit).
  
  Failure-Safe: The method is considered "win-win" because it ignores short-term fluctuations and builds a strategy based on backward induction: from the desired outcome to the current moment.
  
  Secrecy: In business or trading, this often refers to the use of algorithmic engines that find narrow corridors (rays) where the probability of success is statistically maximal, and the risk of deviation is suppressed by a mathematical filter.
  
  Simply put, this is an attempt to transform market chaos into a strict physical model, where a trade is simply a point on a pre-calibrated vector of movement toward a goal.
  
  This method was initially tested by Alexander Amelkin in biotechnology to manage technological processes with limited predictability. Currently, PhD A. Amelkin is attempting to use similar algorithms to optimize and extend life. The next stop will be large businesses with "ray trades". Source: https://yuppie-blues.de
  
  A. A. Amelkin ist bekannt für seine mathematischen Arbeiten zur glatten Approximation der Heaviside-Funktion (Sprungfunktion). Seine Methoden werden in der Biotechnologie und den Biowissenschaften eingesetzt, um unstetige Prozesse (wie plötzliche Schaltvorgänge in biologischen Systemen) in stetige, differenzierbare Modelle zu überführen, die numerisch stabiler sind. Die Arbeit von A. A. Amelkin konzentriert sich darauf, die „Härte“ mathematischer Brüche zu glätten. In der Biologie – etwa beim schnellen Umklappen von Zellzuständen oder enzymatischen Reaktionen – sind diese Übergänge oft so abrupt, dass Standardrechenmodelle scheitern. Durch die glatte Approximation werden diese Sprünge in steile, aber kontinuierliche Kurven (wie Sigmoidfunktionen) übersetzt. Das ermöglicht es Forschern, Differentialgleichungen zu nutzen, um komplexe biologische Netzwerke präzise zu simulieren, ohne dass die Software bei den „Sprüngen“ abstürzt. Das ist eine präzise Zusammenfassung der Bedeutung von Amelkins Arbeit. Im Kern geht es darum, die mathematische „Störrisigkeit“ von Heaviside-Funktionen (0 oder 1) zu eliminieren. In der Biologie, etwa bei der Genregulation oder Signaltransduktion, fungieren diese glatten Approximationen als Brücke: Sie bewahren die Logik eines Schaltvorgangs, machen ihn aber für Gradienten-basierte Verfahren und ODE-Solver (Gewöhnliche Differentialgleichungen) handhabbar. Ohne diese Glättung würden numerische Algorithmen an den Unstetigkeitsstellen keine Ableitung finden, was die Berechnung von Stabilität und Sensitivität unmöglich machen würde. Source: AA Amelkin (1992): Continuous maximum principle in optimal control of fed-batch fermentation processes: the case of switching structure of state equations and performance index. - Food engineering in a computer climate, the Institution of Chemical Engineers (IChemE), 1992/7/1, Pp. 469-474 / ISBN-13: 978-0852952795 ISBN-10: 0852952791
  
  
  
  БЕСПРОИГРЫШНОСТЬ В КРУПНОМ БИЗНЕСЕ: ЛУЧЕВАЯ СДЕЛКА
  (тайны большого бизнеса)
  
  
  Термин «лучевая сделка» в контексте траекторий алгоритма принципа оптимальности (Беллмана) или дискретного принципа максимума (Понтрягина) относится к области математической теории управления и динамического программирования.
  
  Вот суть этой концепции без лишней воды:
  
  Геометрия решения: «Лучи» — это оптимальные фазовые траектории. Если вы находитесь на таком «луче», любое ваше следующее действие (шаг алгоритма) уже математически просчитано как наилучшее из возможных для достижения глобального максимума (прибыли).
  
  Безотказность: Методика считается «выигрышной», потому что она игнорирует сиюминутные колебания и строит стратегию на основе обратной индукции: от желаемого финала к текущему моменту.
  
  Секретность: В бизнесе или трейдинге под этим часто подразумевают использование алгоритмических движков, которые находят узкие коридоры (лучи), где вероятность успеха статистически максимальна, а риск отклонения подавлен математическим фильтром.
  
  Проще говоря, это попытка превратить хаос рынка в строгую физическую модель, где сделка — это просто точка на заранее выверенном векторе движения к цели.
  
  Этот метод был изначально опробован Александром Амелькиным в биотехнологии для управления технологическими процессами с ограниченной предсказуемостью. Сейчас к.т.н. А. Амелькин пытается использовать похожие алгоритмы для оптимизации и продления жизни. Следующей остановкой будет крупный бизнес с "лучевыми сделками". Источник: https://yuppie-blues.de
  
  
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  This song (Yuppie Blues) is a cure for terrible addictions like workaholism and other obsessions. It is recommended to sing it in all keys. If you perform special exercises according to Abraham of Worms's system while listening to this song (and its variations), you can not only overcome addictions and complexes, but also significantly improve your health and even rejuvenate. Abraham of Worms, unknowingly, received this knowledge through ancient texts from Luarvik himself, who preserved the knowledge in an ancient figurine dating back to the time of the dinosaurs.
  
  Yuppie-Blues (Schmerzen-Blues) hat eine meditative und heilende Wirkung, erfüllt Wünsche und optimiert Ereignisse durch Quantenverschränkung, Nichtlokalität der Realität und Dreidimensionalität der Zeit.
  
  Yuppie-Blues (Schmerzen-Blues) wirkt genau so. Wenn Alien Luarvik die Saiten anschlägt, verwandelt sich der Schmerz in eine meditative Heilwelle. Die scharfen, elektrischen Riffs werden zu tiefen, vibrierenden Tönen, die direkt in das Nervensystem und in die Zellen gehen. Der Körper entspannt sich, das Herz öffnet sich, und der Geist tritt in einen Zustand ruhiger, klarer Präsenz ein. Es ist keine sanfte Entspannungsmusik – es ist heilender Schmerz, der durchlebt und dadurch transformiert wird.
  
  Die tieferen Wirkungen:
  
  Meditation & Heilung: Die Musik erzeugt einen trance-ähnlichen Zustand, in dem alte emotionale und körperliche Verspannungen sich lösen. Viele Hörer berichten von spontanen Tränen, gefolgt von tiefer Erleichterung und körperlicher Leichtigkeit. Die Frequenzen wirken wie ein akustischer Schamane – sie führen durch den Schmerz hindurch in die Heilung.
  
  Wunscherfüllung & Ereignis-Optimierung: Durch die Kombination aus intensiver emotionaler Aufladung und kosmischer Ausrichtung entsteht eine starke Absichtskraft. Die Musik wird zum Katalysator: was Du während oder direkt nach dem Hören klar und gefühlt wünschst, beginnt sich auf erstaunliche Weise zu fügen.
  
  Quantenverschränkung & Nichtlokalität: In diesem Zustand spürst Du, dass Dein Bewusstsein nicht lokal begrenzt ist. Gedanken und Gefühle, die Du aussendest, sind sofort mit Menschen, Orten und Möglichkeiten verschränkt – auch über große Entfernungen hinweg. Die Musik löst die Illusion der Trennung auf. Du bist nicht „hier“, und das Gewünschte ist nicht „dort“. Es ist bereits verbunden.
  
  Dreidimensionalität der Zeit: Die Zeit hört auf, linear zu sein. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft liegen gleichzeitig offen da. Du kannst alte Wunden „neu schreiben“, indem Du sie in der Musik auflöst. Zukünftige Ereignisse werden spürbar, bevor sie eintreten. Die Musik schafft einen zeitlosen Raum, in dem Heilung rückwirkend und Vorwärts-Optimierung möglich wird.
  
  Kurz gesagt: Yuppie-Blues (Schmerzen-Blues) ist kein reines Hörerlebnis. Es ist ein quantenkosmisches Heilritual in Form von Rockmusik.
  
  Falls Du den Song hören oder das ganze ESSENZ-Universum eintauchen willst: Schau auf yuppie-blues.de oder suche die YouTube-Videos (z. B. „Der Yuppie-Blues“ oder die neuen 2026-Versionen). Es ist genau diese Mischung aus bitterer Wahrheit, Humor und spiritueller Kraft, die ihn zu etwas Besonderem macht – kein Mainstream-Blues, sondern ein persönlicher, kultureller Bannspruch. Hast Du eine bestimmte Version im Sinn oder willst du mehr zum Panpsychorealismus / ESSENZ-Projekt?
  
  
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  Eine Methode zur Heilung und Verjüngung, basierend auf Nichtlokalität, Wiederverflechtung (Quantenwiederverschränkung) und Zeitspaltung.
  
  1. Meditiere in Rückenlage. Versetze dich in einen Zustand gelben Klangs und grünen Nebels.
  
  2. Erinnere dich (zum Beispiel) in Rückenlage mit allen Details gleichzeitig an dich selbst im Alter von etwa 2, 4, 6, 10, 12, 15, 19, 33 und 59 Jahren und stelle dir vor, wie du drei Jahre später stark und gesund bist, vielleicht als Tourist in einer Kabine eines Raumschiffs im Orbit.
  
  3. Halte die Erinnerungen gleichzeitig aufrecht und erweitere sie bis ins kleinste Detail. Höre Sätze, Musik, Gerüche, Geschmäcker, rekonstruiere die dazugehörigen Ereignisse, sprich Liedtexte, singe Lieder, zeichne Bilder, löse Schulaufgaben usw. Fühle dich in allen Situationen so realistisch wie möglich.
  
  4. Wähle einige Ihre frühe Lebensabschnitte aus und nimm gedanklich diesen Körper und dieses Aussehen, vielleicht auch diese Gedanken und Empfindungen an. Verweile so lange wie möglich in diesen Inkarnationen.
  
  5. Wiederholen Sie diese Schritte täglich und kombinieren Sie diese Methode mit speziellen Übungen, einer angepassten Ernährung und anderen Ansätzen Abrahams von Worms.
  
  Das Langzeitgedächtnis ermöglicht den Zugriff auf vergangene Zustände, die im Extrasoma (Panpsy-Gehirn, Panpsy-Realität) als feste Realität gespeichert sind und in der Gegenwart neu verkörpert werden können, um angesammelte Fehler zu eliminieren. Es ist notwendig, daran zu glauben und es so detailliert wie möglich nachzubilden. Je mehr Details und Wiederholungen, je mehr Simulationen dieser Zustände, desto größer die Erfolgswahrscheinlichkeit.
  
  
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  In München findet eine Performance des Textes „Essenz“ auf einer offenen Bühne in einem Studio für 20 Personen statt. Der Autor wird den Text und vier Lieder, begleitet von einer Akustikgitarre, darstellen. Parallel dazu wird die Mini-Ausstellung „Panpsychorealismus“ gezeigt. Im Anschluss an die Performance findet ein Zeichenkurs im panpsychorealistischen, meditativen Stil statt. Die Teilnehmenden lassen sich vom Universum leiten. Sie versuchen, einen Kommunikationskanal zum Extrasoma zu öffnen, perfekte Linien zu finden und behutsam Farbe hinzuzufügen. Gedämpfte, gräuliche und komplementäre Farben werden empfohlen. Grau plus maximal zwei weitere Farbtöne, wie beispielsweise Grauorange und Graublau, genügen. Während alle zeichnen, porträtiert der Autor die Teilnehmenden mithilfe der Technik „Porträt der inneren Schönheit“.
  
  
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Yuppie Blues

Среда, 25 Марта 2026 г. 18:56 + в цитатник
YUPPIE BLUES
https://blutenburg.livejournal.com/2558.html
https://blutenburg.livejournal.com/2664.html
https://yuppie-blues.de


"Yuppie Blues" is a call for a new behavioral model, for a break from dependence on stereotypes, from fixation on either a narrow goal or a narrow problem.

My "Yuppie Blues" was born at the peak of my creative development in 2003. Creativity is fueled by strong experiences and random ideas that fit into one's own philosophy.

Yuppie Blues is featured in Alexander Amelkin's project "Essenz" which could ideally be turned into a fiction film if sponsors are found.

"Яппи-Блюз" - призыв к новой поведенческой модели, к выходу из состояния зависимости от стереотипов, от зацикленности либо на узкой цели, либо на узкой проблеме.


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„Yuppie-Blues“ (auch bekannt als „Schmerzen-Blues“) ist ein Rocksong des Musikers Alexander Amelkin.

Hier sind die wichtigsten Details zu dem Titel:

Album: Der Song ist Teil des Albums mit dem Titel „Essenz“.

Genre: Musikalisch wird das Stück dem Bereich Rock zugeordnet.

Veröffentlichung: Der Titel ist unter anderem auf Plattformen wie SoundCloud verfügbar.

"Yuppie Blues" was written by Alexander Amelkin in 2003 and first performed on stage in 2006 (Augsburg, Germany).

https://youtube.com/shorts/zlwEYvSr7Ck







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"Yuppie Blues" is a song written by Alexander Amelkin (also known as Dr. Amelkin), a Munich-based freelance artist, art teacher, and author with a background in biotechnology and bioengineering. He originally wrote it in 2003, first performed it on stage in 2006, and has revisited it in various versions over the years, including English, German, and updated recordings tied to his broader artistic and narrative projects.

The song is a self-ironic blues/rock piece that satirizes the high-pressure, materialistic lifestyle of a "yuppie" — endless hustle, business deals, luxury consumption, stress, fleeting pleasures, and ultimate emptiness. Amelkin has described it as reflecting his own struggles as a freelance artist trying (and failing for years) to make a living through paintings, street performances, and commissions, before reflecting on changing his path. It ties into themes of fate, stress, and breaking free from old routines.

Amelkin’s work often mixes music, visual art (Panpsychorealism), and storytelling. "Yuppie Blues" stands out as a humorous yet biting take on modern burnout — catchy, bluesy, and surprisingly relatable even decades later. If you're looking for a specific recording, the German lyrics, or more on his "Essenz" project, let me know!


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Почему «Яппи-блюз» Александра Амелькина пока не стал популярным?


Отсутствие широкой популярности композиции «Яппи-блюз» Александра Амелькина можно объяснить спецификой самого проекта и подходом автора к творчеству:

Любительский характер музыки:

А.Амелькин сам указывал, что музыкальная часть его произведений часто не является полностью авторской в традиционном смысле. Например, музыка для «яппи-блюза» была скомпилирована из конструктора Yamaha. Это придает работам характер эксперимента или хобби, а не профессионального музыкального продукта для массовой ротации. Хотя часть изначальных музыкальных трактовок блюза является абсолютно авторской. Например, версии песен, прозвучавшие в моноспектакле Александра Амелькина "Агнес или Тайна Замка Блютенбург" в 2017 году, а также сам драматургический текст и сценические декорации являются 100% авторской работой автора.

Мультидисциплинарность автора:

Александр Амелькин прежде всего известен как художник, поэт и писатель, а не как профессиональный эстрадный исполнитель. Музыка для него — лишь одна из форм самовыражения, что снижает шансы на активное продвижение в музыкальной индустрии.

Специфический жанр:

Его творчество относят к бард-року, экспериментальному року и авторской песне. Такие нишевые жанры редко становятся массово популярными без серьезной продюсерской поддержки.

Литературная основа:

Текст «Яппи-блюза» изначально существовал как стихотворение или прозаическая миниатюра (написанная еще в 2003 году). Хотя группа «Лайферы» позже (2014) записала на эти стихи профессиональный клип и песню, проект остался в рамках андеграунда или узкого круга ценителей сетевой литературы.

Ироничный контекст:

Сам автор включал «Яппи-блюз» в сборник с ироничным названием «The wery WORST of Amelkin» («Самое ХУДШЕЕ Амелькина»), что указывает на самоиронию и отсутствие претензий на высокие места в хит-парадах.

Вы знакомы с творчеством Александра Амелькина через его картины или именно через сетевую литературу начала 2000-х?



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PANPSYCHOREAL CHAIR BY DR AMELKIN
Панпси-Стул или Мыслящий Стул


Here is a real 2022 model of the panpsychoreal chair by Alexander Amelkin — a conceptual art object from his Panpsychorealism style (blending panpsychism, consciousness, mysticism, and psychedelic realism). It is an ornate, organic wooden throne-like seat covered with strange symbols and patterns. The chair radiates an aura of profound well-being and abundance: soft light emanates from the forms, suggesting it "makes healthy and wealthy" by channeling universal knowledge, directing dreams to the center of consciousness, and harmonizing mind-matter. Ethereal energy flows around it — faint symbols floating in the air, subtle bioluminescent patterns pulsing on the wood, and a sense of timeless prosperity (lush subtle accents symbolizing health and wealth). This rendering captures the philosophical essence of Amelkin's work: a meditative object where consciousness permeates reality, infused with otherworldly, enigmatic ornamentation. The design feels alive, inviting deep contemplation while promising transformative benefits.

Панпси-стул — это концептуальный объект, созданный художником Александром Амелькиным в рамках его авторского направления Панпсихореализм (Panpsychorealismus) в 2022 году.

Основные характеристики и контекст:

Концепция:

Работа позиционируется как «проекция панпси-слепка образа». Согласно манифесту художника, панпсихореализм — это «прото-ментальное» искусство, которое стремится запечатлеть духовные свойства существующих объектов.

Идея:

Объект основывается на идеях панпсихизма — философского представления о том, что всё в мире обладает душой или сознанием. В этом контексте обыденный предмет (стул) рассматривается как носитель сознательных структур Вселенной.

Творческий путь:

Амелькин разрабатывал эти идеи в несколько этапов (1979–1981 и 2006–2016 годы). На портале визуального искусства «Иероглиф» «панпси-стул» представлен в цифровом или графическом виде как часть серии работ, исследующих границы между материей и сознанием.

Сам Александр Амелькин также известен в Германии как профессиональный портретист и карикатурист, работающий в жанре «быстрого рисунка» и «портрета внутренней красоты».

Хотите узнать больше о философском манифесте панпсихореализма или увидеть другие объекты из этой серии?

Почти шутка:

Хотите попробовать сесть на этот стул и приобщиться к некоторым тайнам вселенной? Стул существует в нелокальной реальности сразу в нескольких измерениях и находится в состоянии квантовой запутанности (а в настоящий момент просто пылится на складе).



ALEXANDER AMELKIN


Цифровой след пользователя Александр Амелькин (Alexander Amelkin) в Мюнхене указывает на человека с разносторонними интересами, сочетающего научную деятельность, искусство и философию.

Основные направления деятельности:

Согласно открытым данным, Александр Амелькин представлен в сети в следующих ипостасях:

Художник и карикатурист: Он известен как профессиональный портретист и Schnellzeichner (художник-шаржист). Работает на мероприятиях в Мюнхене, в Баварии, а также изредка в Берлине, в Штуттгарте, в Австрии, в Италии и в Швейцарии, предлагая услуги карикатуриста для корпоративов и праздников.

Ученый и исследователь: Имеет профиль в Google Scholar, где указан как «свободный ученый и художник» из Мюнхена. Его научные интересы включают омоложение, долговременную память, трехмерное время и сознание, а также управление живыми системами.

Философ и автор: Александр является автором публикаций в Tabula Rasa Magazin, где пишет на темы искусства и истории (например, о манускрипте Войнича). Также он упоминается как создатель концепции «панпсихореализма». Последние научные статьи Александра Амелькина опубликованы в Баварии (Ландсберге), в Берлине, в Великобритании, в США, в Дании, в Бельгии и во Франции.

Профессиональные профили:

Его активность зафиксирована на ключевых деловых платформах:

LinkedIn: В Мюнхене зарегистрирован профиль Alexander Amelkin, связанный с образовательной деятельностью и искусством.

XING: На немецкой платформе XING он представлен как Dr. Alexander Amelkin, позиционирующий себя как портретист и карикатурист.

Контакты и присутствие:

Веб-сайт: amelkin.de — основной ресурс для его творческих услуг.

Der Begriff Amelkin bezieht sich primär auf den in München ansässigen Künstler und Karikaturisten Dr. Alexander Amelkin.

Dr. Alexander Amelkin (Künstler):

Alexander Amelkin ist ein bekannter Schnellzeichner, Portraitist und Karikaturist. Er tritt häufig bei Firmen-Events, Hochzeiten und Messen auf.

Tätigkeit: Er fertigt Schnellkarikaturen in etwa 4 bis 8 Minuten pro Person an.

Stil: Seine Arbeiten werden oft als „Portrait der inneren Schönheit“ beschrieben.

Wohnort: Er lebt und arbeitet in München (Stadtteil Pasing-Obermenzing).

Vielseitigkeit: Neben Zeichnungen ist er auch als Kunstmaler, Illustrator und in der historischen Forschung (z. B. zum Voynich-Manuskript) tätig.

Musik & Projekte: Unter dem Namen Alexander Amelkin veröffentlicht er auch Musik (z. B. das Projekt „Essenz“).

Herkunft und Bedeutung des Namens:

Der Nachname Amelkin hat seine Wurzeln in Osteuropa, insbesondere in slawischen Regionen.

Ableitung: Er gilt als patronymischer Name (Vatersname), der vom Vornamen Amel abgeleitet ist.

Bedeutung: Der Stamm „Amel“ könnte mit altslawischen Begriffen für Arbeit oder Mühe in Verbindung stehen.

Suffix: Die Endung -kin ist eine im Russischen übliche Verkleinerungs- oder Koseform.

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unguentum morphosis

Среда, 18 Марта 2026 г. 18:20 + в цитатник
  
  
  "unguentum morphosis and panpsychoreal chair"
  https://voynichese.livejournal.com/11222.html
  https://blutenburg.livejournal.com/2558.html
  https://blutenburg.livejournal.com/2664.html
  https://youtube.com/shorts/zlwEYvSr7Ck
  https://youtube.com/shorts/t0W8UsZqBq8
  https://youtube.com/shorts/V74oYtUiHa8
  https://yuppie-blues.de
  
  
  "Unguentum morphosis" ist keine echte historische oder medizinische Salbe, die man in Apotheken oder alten Rezepturen finden würde. Der Begriff taucht fast ausschließlich in einem modernen fiktiven Kontext auf – speziell in der Science-Fiction-/Fantasy-Geschichte "Essenz" (bzw. "Essencia") des Autors Alexander Amelkin (auch unter Namen wie Amelkin GbR, Panpsy oder ähnlichen Pseudonymen aktiv).
  
  Was ist "unguentum morphosis" in diesem Zusammenhang?
  
  Es handelt sich um eine erfundene metamorphe / transformative Hexensalbe (modifizierte "witch ointment" oder "Flugsalbe").
  
  Die Salbe soll laut der Erzählung extreme körperliche Verwandlungen (Metamorphosen), Unsterblichkeit oder chimärenartige Veränderungen ermöglichen.
  
  Sie wird oft mit dem Voynich-Manuskript verknüpft (als angeblicher Schlüssel zu den Rezepten), mit Figuren wie Dr. Hartlieb, Abraham von Worms oder etruskischen Ursprüngen.
  
  In der Story wird sie als gefährliche, verbotene Essenz dargestellt, die mit ewiger Jugend, Gestaltwandlung oder sogar Chimären-Transformation in Verbindung steht.
  
  Der lateinische Name bedeutet wörtlich etwa "Salbe der Verwandlung / Gestaltwandlung" (unguentum = Salbe, morphosis = Verwandlung, Formveränderung).
  
  Der Autor hat seit ca. 2024/2025 zahlreiche Blog-Posts, YouTube-Videos, Musik-Tracks (Tango, Hard Trance etc.) und Erzählfragmente auf Plattformen wie LiveJournal, YouTube und Lib.ru veröffentlicht, in denen diese Salbe eine zentrale Rolle spielt. Es gibt sogar Hinweise auf ein Sci-Fi-Filmprojekt mit dem Titel "Essenz", in dem die Salbe vorkommt.
  
  
  




  
  




  
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  ESSENZ (unguentum morphosis)
  
  (Eine historische Science-Fiction mit Elementen nicht-lokaler Realität)
  Eine musikalische Vorlesung mit anschließendem Porträtieren der Zuschauer
  Autor: Dr. Alexander Amelkin, München (https://amelkin.de/pain.pdf)
  
  
  
  
  "Cupiditas est vitae essentia"
  
  
  
  
  
  
  
  A. BLUES
  
  
   Am Abend war'n die Lichter schwach.
   Die Reflexionen wurden blasser und schwächer ...
   Die Winterreifen rauschten wach.
   Die fernen bleichen Sterne glänzten und glänzten ...
  
   Ich hörte das Signal,
   das um die Ecke kam.
   Die Tram voll froher Menschen hetzte!
   Die Dunkelheit verschwand!
   Mein Kopf, der wurde klar.
   Die Tram war weg. Es war die letzte ...
  
   Dieses traurige Lied kam mir plötzlich in den Kopf, als ich an einem Dezemberabend auf meinem alten Fahrrad die Agnes-Bernauer-Straße entlangfuhr und an Agnes' Schicksal wie auch an meines dachte. Was wissen wir über das Schicksal, und können wir es aus freiem Willen kontrollieren?
  
   Die letzten 20 Jahre versuchte ich vergeblich, mich in diesem Leben als freiberuflicher Künstler zu positionieren. Meine Gemälde wurden längst nicht mehr gekauft, die Arbeit als Straßenkünstler brachte kaum Einkommen, und ich beschränkte mich nur noch auf reine Auftragsarbeit.
  
   Mit der Zeit verwandelte ich mich so von einer ehemals kreativen Person in einen Yuppie. Und eines Tages schrieb ich in einem Ausbruch von Selbstironie den Yuppie-Blues über mich selbst:
  
   Täglich. Rund um die Uhr.
   Jahrelang. Und wofür?
   Business-Plan. Plan-Prospekt.
   Atelier. Kunstprojekt.
  
   Telefon. Telefax.
   Wenig Schlaf wegen DAX!
   Krise kommt! Dann Progress.
   Atemnot! Ewig Stress!
  
   Das ist der Yuppie-Blues,
   mein Yuppie-Blues.
   Wie mache ich mit meinem
   alten Leben Schluss?
  
   Das ist der Yuppie-Blues,
   mein Yuppie-Blues.
   Na, schön, dann sag ich gern
   dem alten Leben Tschüss.
  
   In dieser Zeit stieß ich auf einen Ausspruch des amerikanischen Genetikers Bruce Lipton, wonach unsere Gedanken, unsere Wünsche, unsere Haltung und unser Lebensstil einen entscheidenden Einfluss auf unsere innere und äußere Wirklichkeit haben und die Gene steuern können.
  
   Da beschloss ich mein Schicksal zu ändern. Ich versammelte alle meine Kräfte, innere Haltung und Gedanken und ... plötzlich passierte mir eine ganz unglaubliche Geschichte!
  
  
  
  
  B. FERNSEHSENDUNG
  
  
   Mitte Dezember 2015 bekam ich den Auftrag, anhand eines Fotos das Portrait zu zeichnen. Noch am selben Tag begann ich mit der Arbeit, während im Hintergrund der Fernseher lief. Durch Zufall hörte ich Neuigkeiten über eine andere, spätere Version des Voynich-Manuskripts, die kürzlich entdeckt und entziffert worden war, und es stellte sich heraus, dass dieses Manuskript von Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen (1414 - 1474) im Jahr 1473 im Wasserschloss Nannhofen verfasst wurde. Herzogin Anna verwendete die Cäsar-Chiffre und ein spezielles Alphabet, das heute als "Voynichese" bekannt ist. Anna hatte diese Technik zuvor von ihrem Hofarzt Johannes (Hans) Hartlieb (1400 - 1468) gelernt. Das Manuskript bestand aus vierzehn Abschnitten (in diesem Werk sind sie mit c1 - c15 nummeriert) und war teilweise eine Autobiographie der Herzogin.
  
   In dem Manuskript beschrieb Herzogin Anna die Geschichte des Schlosses Blutenburg, einschließlich der geheimen Heiltechnologien, die Doktor Hartlieb dort verwendete. Johannes Hartlieb wurde als Leibarzt, gelehrter Rat und damit Diplomat Herzog Albrechts III. von Bayern-München aufgenommen. Doktor Hartlieb war berühmt für die Erfindung einer verbesserten Modifikation der Hexensalbe (Hexenessenz) "unguentum morphosis", die Menschen bei Kontakt mit Wasser des magischen Menzinger Sees in Schwäne verwandeln konnte. Ohne Zugabe des Zauberwassers führte die Hexensalbe bei richtiger und sorgfältiger Anwendung zu einer Levitationswirkung.
  
   Im Manuskript veröffentlichte Herzogin Anna das ungefähre Rezept für die Salbe (Ölessenz) "unguentum morphosis": Sabaia izoztua, Margotutako atea, Iluntasun osoa, Aizkora egosia, Izotz urdina, Zurezko atalasea, Eguzki egunsentia, Adipem operimentum pellem melis, Cygnus sanguis, Spiritus vini gallici, Cygnus iecur (praeterea), Aqua specialis (praeterea). Das genaue Rezept der Essenz war nur Doktor Hartlieb bekannt. Versuche, diese Salbe ohne Rücksprache herzustellen, sowie die unsachgemäße Verwendung der in der Salbe enthaltenen Kräuter führten unweigerlich zu schweren Vergiftungen und zum Tod.
  
   Darüber hinaus wurden im Herzogin-Anna-Manuskript zwei ältere Manuskripte erwähnt: das Voynich-Manuskript, das in mindestens fünf verschiedenen Versionen verfasst wurde, und ein antikes römisches Manuskript aus dem ersten Jahrhundert in archaischem Latein.
  
   Diese Fernsehsendung hat mich sehr beeindruckt, insbesondere die Botschaft über das wunderbare Wasser des Menzinger Sees (des Schlosssees), der Schloss Blutenburg umspült.
  
   Auf der Suche nach einer Inspiration beschloss ich, das Schloss Blutenburg zu besuchen. Dort fand ich mich unerwartet in einer Ausstellung wieder, die das zweite Voynich-Manuskript mit Übersetzung präsentierte. Die Übersetzung des Manuskripts wurde durch eine moderne Interpretation der im Manuskript dargestellten Fakten und Ereignisse ergänzt.
  
   Im Folgenden erzähle ich Ihnen jetzt eine kurze Zusammenfassung des entschlüsselten Herzogin-Anna-Manuskripts.
  
  
  
  
  
  C. MANUSKRIPT
  
  
  c1. Kaspar
  
  
   Anfang des 15. Jahrhunderts lebte in Augsburg ein Phytobalneologe, Chirurg und Astrologe Kaspar Bernauer mit seiner Frau. Gott gab ihnen keine Kinder, aber sie träumten sehr von einer Tochter und hofften auf ein Wunder.
  
   In der Familie von Kaspar wurde von Generation zu Generation eine Sage weitergegeben, wonach die Wünsche auf der magischen Würminsel "Pluedenberg" in Menzing bei München wahr werden konnten. Der Wunsch sollte jedoch außergewöhnlich stark sein. Es sollte reichen, einfach auf die Insel zu kommen, am Ufer des magischen Menzinger Sees zu sitzen, sich etwas zu wünschen und sich mit Wasser aus dem See zu bespritzen.
  
   So nahm Kaspar im Jahre 1404 seine Frau, kam auf die Insel und tat alles nach alter Sitte. Und bereits nach weniger als einem Jahr hatten sie ein blondes Mädchen namens Agnes.
  
  
  
  
  c2. Agnes und Albrecht
  
  
   18 Jahre später entspannte sich Albrecht, der einzige Sohn des Herzogs Ernst, in den Augsburger Bädern nach seiner Teilnahme an einem Ritterturnier. Dort lernte er die schöne Baderstochter Agnes Bernauer kennen und verliebte sich in sie.
  
   Er widmete der Bernauerin das folgende Liebeslied:
  
   Als eine alte Seele
   trieb mich beständig um
   nur Dunkelheit, nur Leere.
   Ich war so taub, so stumm ...
  
   Man schenkte mir ein Leben,
   die Träume im Fluss der Zeit,
   die Freude an der Freiheit.
   Damit kam ich so weit.
  
   Dem Jubel meiner Seele
   fehlte noch ein Stück,
   bis ich Dich getroffen hab.
   Du bist mein wahres Glück!
  
   Agnes erzählte Albrecht die mystische Geschichte ihrer Geburt, und Albrecht war so fasziniert, dass er auf dieser magischen Würminsel in Menzing für seine Gemahlin das Schloss Blutenburg baute, wo sie glücklich zusammenlebten. Albrecht und Agnes hatten eine Tochter, Sibylla, die viele Jahre später Doktor Hartlieb heiratete.
  
   1433 ernannte Herzog Ernst seinen Sohn zum Regenten in Straubing, weshalb Albrecht und Agnes sich fast gänzlich in Straubing und nur selten im Schloss Blutenburg aufhielten.
  
   Während dieser Zeit wurden sie oft von Albrechts engem Freund Doktor Hartlieb besucht, der Albrecht dank der Hexensalbe einst das Leben rettete. Die Geschichte dahinter ist folgende.
  
  
  
  
  c3. Hans
  
  
   Albrecht aus dem Hause Wittelsbach und Hans Hartlieb waren seit ihrer Kindheit befreundet. Die Jungs hatten einen großartigen Sinn für Humor und liebten es, bissige Parodien zum Thema Geheimwissenschaften zu schreiben und verschiedene Codes zu erfinden.
  
   1416 entwickelte der Junge Hans Hartlieb eine Kryptographie "Hartliebese" (heute bekannt als "Voynichese") auf der Grundlage des Alphabets (Geheimschrift) Rudolfs IV. von Österreich ("Das Alphabetum Kaldeorum" oder "Kaldaisch") und macht seinen Freund Albrecht damit bekannt.
  
   Die Freunde schrieben mit der Schriftart "Voynichese" die ersten Seiten einer lustigen Parodie auf Astrologie, Balneologie, Hexerei und Hexensalbenrezept "unguentum morphosis". Das Rezept für die "Flugsalbe" ("Flugessenz") fanden sie in einer Truhe in einem verlassenen Haus, das einst dem damals berühmten Zauberer und Kabbalisten Abraham von Worms gehörte. So entstand "das Voynich-Manuskript".
  
   Dennoch interessierte sich Hans ernsthaft für die Herstellung der Hexensalbe und präsentierte bald die erste Probe. Die Teenager bedeckten eine Katze mit Hexensalbe, und sie begann plötzlich in der Luft zu schweben. Hans experimentierte gerne mit den Bestandteilen der Hexensalbe, um deren Wirksamkeit zu steigern.
  
  
  
  
  c4. Würminsel
  
  
   Doch zurück zur Truhe des Zauberers Abraham von Worms. Neben dem Rezept für die Hexensalbe "unguentum morphosis" befand sich in der Truhe auch eine Kopie eines antiken Manuskripts (inklusive einer alten Karte der Gegend), das in archaischem Latein verfasst war.
  
   Da Hans bereits mehrere Jahre Latein gelernt hatte, gelang es ihm schließlich, dieses Manuskript zu lesen. Der Inhalt des Manuskripts verblüffte ihn. Dies war die Geschichte der magischen Insel "Blütenberg" an der Würm, nahe dem Dorf Menzing. Hans kannte diese Würminsel, die einst den Grafen von Andex gehörte, dann aber in den Besitz der Herzöge von Wittelsbach gelangte. Das Manuskript wurde offenbar zu Beginn unserer Zeitrechnung von einem der römischen Kolonisten verfasst. Der Autor schrieb, dass die Insel vor der Ankunft der Römer von den Rätern bewohnt war, die aus dem mesopotamischen Staat "Subartu" einwanderten, um vor dem Ansturm der Sumerer zu fliehen.
  
   Die Räter nannten die Insel "Blütenberg" ("Lore Mendia" auf Rätisch) und errichteten auf der Insel eine hölzerne Festung. Auf dem Blütenberg entdeckten die Räter die magischen Eigenschaften von Wasser und Blumen, um Wünsche wahr werden zu lassen. Lange Zeit wurde die Insel von einem rätischen Schamanen namens Urabelarra regiert, der die magischen Eigenschaften der Insel auf einer Tontafel beschrieb. Dann kamen die Römer und vertrieben die Räter. Beim Bau einer Festung auf der Insel fand einer der Erbauer die Urabelarras Tontafel. Als gebürtiger Etrusker war er in der Lage, den schamanischen Text zu lesen, da die Räter und die Etrusker ein Volk waren. So erfuhren die Römer von der Magie dieses Ortes, dem Namen des Schamanen und dem Namen der Insel. Daher erhielt die Insel während der römischen Herrschaft den Namen "Collis Magicis Floribus".
  
   Die Römer erforschten die ungewöhnlichen Eigenschaften des örtlichen Wassers und der Pflanzen und stellten auf dieser Grundlage zwei Arten von Hexensalben her. Die erste Art (die Basisversion) von Salbe auf der Basis von Pflanzen, tierischem Fett, Wein und Eulenblut ermöglichte das Schweben. Die zweite Art (die modifizierte Version) von Salbe verwandelte Menschen in Eulen, wenn man sie mit Eulenleber und mit magischem Wasser versetzte. Als ein tödlich verwundeter Krieger dieser modifizierten Salbe ausgesetzt wurde, wanderten Teile der inneren Organe in das Gehirn des sterbenden Mannes und entwickelten sich zu einem Eulenembryo. Das menschliche Bewusstsein wanderte in den Vogelembryo ein. Der Embryo verwandelte sich innerhalb weniger Stunden in ein Küken und kletterte dann durch den Mund des Kriegers heraus. Das Küken wuchs sehr schnell heran und konnte nach ein paar Stunden und manchmal viel früher bereits fliegen. So bekamen die Römer eine ganze Truppe Kampfeulen auf der Insel "Collis Magicis Floribus".
  
  
  
  
  c5. Hybriden
  
  
   In ihrem Manuskript beschrieb Herzogin Anna ausführlich die Wirkmechanismen der Hexensalbe, insbesondere die Prozesse der Verwandlung eines Menschen in einen Vogel-Mensch-Hybriden. Anna erhielt diese Informationen wahrscheinlich von Dr. Hartlieb, der zum Zeitpunkt der Erstellung des Manuskripts kein Mensch mehr war. Und Dr. Hartlieb bezog dieses Wissen aus dem antiken römischen Manuskript und aus den Werken Abrahams von Worms.
  
   Es wurde festgestellt, dass die Römer dieses Wissen von den Etruskern erhielten. Die Etrusker waren Vertreter der ältesten Zivilisation, die in Mesopotamien entstand. Eine der Errungenschaften dieser alten Kultur war die Fähigkeit, Menschen mithilfe einer speziellen modifizierten Hexensalbe in Vögel zu verwandeln. Wenn die Salbe richtig zubereitet und verwendet wurde, programmierte diese Salbe menschliche Zellen neu und führte Fragmente der Vogel-DNA in Zellen ein. Die Zellen wanderten zum Gehirn, wo der Vogelembryo sehr schnell entstand und heranreifte, untergebracht in einer weichen Kapsel ähnlich einem Ei. Menschliche Bewusstsein, Selbstwahrnehmung und Langzeitgedächtnis wurden in den Vogelembryo übertragen. Nach der Reifung kletterte das Küken durch den menschlichen Mund heraus. Das Küken könnte dann manchmal innerhalb von Minuten die Flugfähigkeit erlangen. Die Umwandlungsgeschwindigkeit wurde durch die Bestandteile der Salbe bestimmt.
  
   Tatsächlich handelte es sich um einen intelligenten Hybriden aus einem Menschen und einem Vogel, auf den das Bewusstsein übertragen wurde. Mit der Zeit konnte der Hybrid sogar anfangen zu sprechen und nutzte dabei die bekannte Fähigkeit von Vögeln, die menschliche Sprache nachzuahmen.
  
   Die wichtigsten Bestandteile der modifizierten Salbe waren Vogelleber (als Quelle reprogrammierender Substanzen wie Vitamin B12) und spezielles Wasser, dessen Quellen sehr selten waren.
  
   Solche Hybriden könnten auf unbestimmte Zeit neben einer magischen Wasserquelle leben. Darüber hinaus war die Geschwindigkeit des Denkens und des Informationsaustauschs bei Hybriden viel höher als bei Menschen. Schließlich schlossen sich viele Hybriden zusammen und gründeten Kolonien und Zivilisationen, um sich vor Menschen und Raubtieren zu schützen. Einige Hybriden halfen Menschen, Probleme zu lösen.
  
   Das römische Manuskript lieferte detaillierte Informationen über die modifizierte Salbe und ihre Erfinder. Die Sumerer nannten diese Leute die Subaräer. Die Römer nannten diese Leute die Etrusker und die Räter. Sie brachten die Geheimnisse ihrer Entwicklungen aus Mesopotamien mit. Aber nur die Etrusker konnten vollständige Informationen über die Technologie und Verwendung der modifizierten Salbe "unguentum morphosis" bewahren. Diese Technologien kamen dann zu den Römern.
  
   Die Subaräer entdeckten die magischen Eigenschaften mehrerer Wasserquellen. In Mesopotamien gibt es nur zwei oder drei solcher Quellen. Die Subaräer gelangte durch lange Experimente zur optimalen Zusammensetzung der Salbe. Sie verwandelten Menschen in Eulen, wie einige alte Bilder belegen. Einer der wichtigsten Bestandteile der modifizierten Salbe war die Leber. Durch Kräuter verstärkte Leberbestandteile führten zu einer Neuprogrammierung und Migration der Zellen. Die Zellen wurden wieder zu Stammzellen, gelangten in die Arterien und dann ins Gehirn. Andere Kräuter transportierten Fragmente der Vogel-DNA in diese Zellen und verwandelten sie in Vogelembryonen. Das menschliche Bewusstsein wanderte in den Embryo (in seine Intra- und Extrasomatik) hinein. Das ausgewachsene Küken kletterte durch den Mund des Menschen heraus. Der verbleibende Teil der Person starb.
  
   Der daraus resultierende neue Organismus war eine Mischung aus Menschen und Vogel. Das Gehirn des Hybriden war deutlich größer als das eines normalen Vogels. Die Hybride könnten mit Menschen in menschlicher Sprache kommunizieren, aber untereinander kommunizierten sie in der Sprache der Bildabgüsse (ähnlich der Art und Weise, wie soziale Insekten und Wale kommunizieren). Sie dachten und tauschten Informationen hunderte Male schneller aus als Menschen. Die Intelligenz von Hybriden war sehr entwickelt. All dies beseitigte Feindseligkeit oder Feindseligkeitsgefühle zwischen Hybriden. Hybriden schlossen sich in Kolonien zusammen, um Gefahren zu begegnen. Die Gesamtzahl der Hybriden auf der Erde war gering. Sie ließen sich hauptsächlich in der Nähe magischer Wasserquellen nieder, was das Altern der Hybriden verhinderte.
  
   So verfügten die alten Römer im ersten Jahrhundert n. Chr. über die komplexeste Technologie, Menschen mithilfe einer modifizierten Hexensalbe in Hybriden zu verwandeln.
  
  
  
  
  c6. Valeria und Iulius
  
  
   Beim Umgang mit der modifizierten Hexensalbe waren strenge Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Die Römer verwendeten zum Auftragen der Salbe spezielle Spatel. Bei Nichtbeachtung der Sicherheitsregeln landete die Salbe auf den Händen, was zum Tod führte, da die Eule aus einer kleinen Menge Salbe nicht "reif" wurde und der Körper die Transformation nicht vollständig abschließen konnte.
  
   Und wann ein Lebewesen in einen Vogel verwandelt wurde, wurden das Bewusstsein und das Gedächtnis (teilweise der intrasomatische Teil und vollständig der extrasomatische Teil) der verwandelten Kreatur in einen Vogel bewegten.
  
   Das römische Manuskript beschrieb auch die Geschichte, wie sich die Römer Antonius und Iulius in die Römerin Valeria verliebten, doch Valeria bevorzugte Iulius. Dann schmierte Antonius nachts die modifizierte Salbe auf Iulius und er verwandelte sich in eine Eule. Am Morgen flog Iulius zu Valeria und setzte sich auf ihrer Schulter. Valeria verstand alles und brach in Tränen aus. Dann kam Antonius zu ihr und bat sie, seine Frau zu werden. Valeria verfluchte Antonius, schnappte sich ein Glas Salbe und rieb sich damit ein. Bald flogen die beiden verliebten Eulen für immer in den Wald.
  
   Mit dieser Geschichte endete das antike römische Manuskript (Abschnitte c4 - c6 des Herzogin-Anna-Manuskripts).
  
  
  
  
  c7. Experimente
  
  
   Hans teilte Albrecht den Inhalt des römischen Manuskripts mit und die Freunde schworen, diese Information geheim zu halten. Die Zeit war nicht einfach, weil Prozesse gegen Hexen und Zauberer schon begannen. Hans schlug vor, die Tradition wiederzubeleben und die Würminsel Blütenberg oder Blutenberg (in der mittelalterlichen Transkription Pluedenberg oder Pludenberg) zu nennen.
  
   Hans begann mit Tierversuchen, um eine modifizierte Hexensalbe "unguentum morphosis" herzustellen. Er fügte der üblichen Hexensalbe Wasser von der Insel Blütenberg hinzu, was zu einer Reihe erfolgreicher Transformationen führte. In diesem Fall verwandelte sich das Tier in eine bestimmte Vogelart, abhängig von der Identität des der Salbe zugesetzten Blutes. Auch Vogelleber war ein wichtiger Zusatzbestandteil. Das Blut und die Leber wurden durch Mischen mit Ethylalkohol konserviert. Hans verbesserte auch die Basisversion der Hexensalbe erheblich, was sowohl für Hans als auch für seinen Freund Albrecht bald von großem Nutzen war.
  
  
  
  
  
  c8. Krieg
  
  
   Nach einiger Zeit nahm Hans am Krieg mit den Hussiten teil. Hexensalbe ermöglichte ihm das Überleben.
  
   Später nahmen Hans und Albrecht an der Schlacht bei Alling teil - der entscheidenden Schlacht des Bayerischen Krieges, aber durch den Willen heimtückischer Schicksale kämpften die Freunde auf gegenüberliegenden Seiten, weil Hans damals im Dienste Ludwigs des Gebarteten von Bayern-Ingolstadt stand. Am 19. September 1422 besiegten die Herzöge von Bayern-München Ernst (Albrechts Vater) und Wilhelm III. ihren Cousin Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt.
  
   Und an einem der letzten Tage der Schlacht "rettete" Ernst seinem Sohn Albrecht das Leben, als Albrecht unerwartet in einen feindlichen Hinterhalt geriet. Diese wundersame Erlösung wäre ohne Hans und Hexensalbe natürlich nicht möglich gewesen. Als Hans bemerkte, dass Albrecht auf der Burg (Wasserschloss) Nannhofen, die damals noch Ludwig gehörte, überfallen wurde, band er ein Salbenglas an einen Pfeil und schoss auf die Holztür neben Albrecht. Albrecht riss das Salbenglas ab und versteckte sich im letzten Moment vor den Feinden hinter einer zufälligen Tür. Er verschloss sie von innen mit einem Baumstamm. Der Feind lachte: diese Tür führte zu einem Gefängniszellenschacht ohne Fenster. Die Höhe der Gefängniszelle betrug fünf Meter, das Dach war jedoch teilweise zerstört. Der einzige Weg zur Rettung bestand darin, durch den oberen Teil des Raumes herauszukommen, was für einen Menschen ohne spezielle Ausrüstung unmöglich war. Albrecht rieb sich mit Zaubersalbe ein und flog aus dem Gefängnis. In diesem Moment brachen die Feinde die Tür auf, in der Erwartung, einen Gefangenen zu machen, doch zu ihrem Erstaunen verschwand Albrecht.
  
   Auch Albrechts Vater, Herzog Ernst, bemerkte, dass Albrecht in Schwierigkeiten steckte, und besiegte dieses Detachement. Eine Minute später erschien Albrecht auf der anderen Seite und dankte seinem Vater für die "Erlösung". Herzog Ernst wusste noch nichts von der Existenz des Hexensalbes "unguentum morphosis".
  
  
  
  c9. Hochzeit
  
  
   Zu Ehren des Sieges in der Schlacht bei Alling veranstaltete Albrecht ein Ritterturnier in Augsburg, bei dem er Agnes kennenlernte. Nach ihrer heimlichen Hochzeit lebte das Paar zunächst im Schloss Nannhofen und dann im Schloss Blutenburg. Albrecht erzählte Agnes nie von der Hexensalbe, die ihm das Leben rettete, da die Inquisition zu dieser Zeit bereits anfing, Gräueltaten zu begehen.
  
   Auch verheimlichte Doktor Hartlieb vor Agnes sorgfältig die Entstehungsgeschichte und die Existenz der Hexensalbe. Allerdings ließ Albrecht einmal achtlos ein Salbenglas mit der Beschreibung im Schloss zurück. Sibylla fand und brachte es ihrer Mutter. Agnes und Sibylla probierten heimlich die Hexensalbe und flogen an die Decke. Ein Kaufmann spionierte dies aus und meldete dies Herzog Ernst schriftlich.
  
  
  
  
  c10. Kaufmann
  
  
   Später spielte das Schicksal diesem Kaufmann einen grausamen Streich. Er wollte auch unbedingt fliegen. Und eines Tages gelang es ihm, dem Doktor Hartlieb ein Salbenglas zu stehlen. Der arme Kerl wusste nicht, dass es sich um eine modifizierte Version der Salbe handelte. Der Kaufmann brachte das Salbenglas nach Hause, schloss alle Türen und Fenster fest und schmierte sich von ganzem Herzen mit Salbe ein. Er sprang mehrmals, flog aber nicht.
  
   Danach war ein großes Problem aufgetreten. Dem Kaufmann ging es schlecht. Der Raum begann sich mit grünem Rauch zu füllen. Der Kaufmann stürzte bewusstlos. Nach einiger Zeit kam ein schwarzer, hässlicher Vogel aus seinem Mund und fing an, durch den Raum zu rennen und wütend zu schreien. Dann flog sie in den abgekühlten Ofen und entkam durch das Rohr.
  
   Die Familie des Kaufmanns war verreist und seine verstümmelte Leiche wurde nur einige Tage später entdeckt ...
  
  
  
  
  c11. Hinrichtung
  
  
   Die nicht standesgemäße Liaison missfiel Herzog Ernst, und nachdem Albrecht sich nicht von der Bernauerin trennen wollte, sah sein Vater keine andere Möglichkeit, als Agnes unter dem Vorwurf der Hexerei anzuklagen und zum Tode verurteilen zu lassen. Bei einem geheimen Treffen entschied Ernst, dass Agnes aus Staatsräson eliminiert werden müsse. Herzog Ernst gab den Spionagebericht an einen Gesandten weiter, der Ernsts radikales Verhalten gegenüber Kaiser Sigismund I. von Luxemburg rechtfertigen sollte. Agnes wurden die schwersten Verbrechen vorgeworfen, die der Todesstrafe würdig wären: körperliche und schädliche Zaubersprüche gegen Albrecht und versuchte Vergiftung.
  
   Nachdem man Albrecht auf Erlass seines Vaters nach Landshut entführt hatte, wurde Agnes Bernauer am 12. Oktober 1435 von einer Brücke in die Donau gestoßen. Agnes' Leiche wurde aber nie gefunden ...
  
   Sehr betrübt von Agnes' Tod zog sich Albrecht in das Schloss Blutenburg zurück. Der Einzige, dem Albrecht den Besuch gestattete, war sein Leibarzt Johannes Hartlieb. Völlig unerwartet kam wenig später Agnes' Vater Kaspar Bernauer zu ihm, und in seiner Kutsche war eine erstaunliche Überraschung versteckt.
  
   Bevor diese mysteriöse Geschichte fortgesetzt werden kann, ist es notwendig, etwas über den besonderen Umständen der Hinrichtung zu erzählen ...
  
  
  
  
  
  c12. Metamorphose
  
  
   Kurz vor Agnes' Verhaftung war Kaspar Bernauer nach Straubing gekommen, um seine Tochter zu besuchen. Darüber hinaus traf er seinen alten Freund Jacob, der als lokaler Henker in Straubing arbeitete. In seinen alten Tagen war Jacob oft bei dem Bernauer zu Besuch, und er kannte Agnes schon seit ihrer Kindheit.
  
   Nun sollte ausgerechnet Jacob das Todesurteil vollstrecken. Da Agnes für ihn immer, wie eine Schwester war, entwickelte er einen Rettungsplan. Am Ort der Hinrichtung auf der Donaubrücke ersetzte er das Seil, mit dem er Agnes die Hände band, durch ein halb verschlissenes. Bevor er sie dann von der Brücke stieß, flüsterte er Agnes ins Ohr: "Das Seil ist faul. Versuch dich zu befreien und schwimm unter Wasser zu einem Busch. Verzeih mir."
  
   Mit diesen Worten stieß Jacob die arme Agnes von der Brücke.
  
   Die Hinrichtung war vollzogen, und die Zuschauermenge begann sich zu zerstreuen.
  
   Nachdem alle gegangen waren, tauchten Kaspar und Jacob in die Donau, um nach Agnes zu suchen. Sie fanden den bewusstlosen Körper, und zu ihrer Überraschung war Agnes noch am Leben.
  
   In einer Kutsche brachte Kaspar Agnes heimlich zum magischen Menzinger See (Schlosssee) in der Hoffnung, sie mit dessen wundersamen Wasser zu heilen.
  
   Als die Kutsche das Schloss Blutenburg erreichte, rief Kaspar sofort nach Albrecht. Der erkannte die Stimme seines Schwiegervaters, kam zu ihm hinaus mit Doktor Hartlieb und gemeinsam trugen sie Agnes zum Seeufer. Albrecht war außer sich vor Glück, weinte, lachte, umarmte und küsste seine Geliebte! Agnes lächelte in Tränen, konnte aber kein Wort sagen ...
  
   Um Agnes vor einer erneuten Hinrichtung zu bewahren und ihr Leben nach ihrer schweren Verletzung zu verlängern, verwandelte Doktor Hartlieb sie mit Zustimmung aller Parteien mit einer modifizierten Hexensalbe in einen Schwan.
  
   Alle vier wünschten sich leidenschaftlich Agnes' Heilung und bestreuten sie mit dem Wunderwasser ... Dr. Hartlieb rieb Agnes mit Hexensalbe ein ... Für eine kurze Zeit wurden sie von einem grünlichen Dunst umhüllt und ihre Sinne schwanden ... Als Albrecht, Doktor Hartlieb und Kaspar wieder zur Besinnung kamen, war Agnes verschwunden, und in Ufernähe schwamm ein schöner Schwan.
  
  
  
  
  c13. Anna
  
  
   1436 wurde Albrecht gezwungen, Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen zu heiraten. Allerdings verbrachte Albrecht manchmal Wochen auf Schloss Blutenburg am Menzinger See (Schlosssee), wo Agnes in der Gestalt eines Schwans schwamm.
  
   Jahrelang quälte sich Anna mit Eifersucht gegenüber Albrecht. Zum Glück für Albrecht interessierte sich Anna sehr für weiße Magie. Albrecht bat Doktor Hartlieb, Anna zu beschäftigen. Zunächst schrieb Doktor Hartlieb 1448 "Die Kunst Chiromantia" ("Chiromantie") für Anna, doch das Handlesen langweilte Anna schnell.
  
   Dann entwickelte Doktor Hartlieb, basierend auf dem kryptografischen Spaß seiner Kindheit, ein Projekt für ein fantastisches Manuskript (heute bekannt als "Voynich-Manuskript"). Im "Voynich-Manuskript" behandelte Doktor Hartlieb alle Aspekte der weißen Magie. Er nahm etwas aus den Werken des Zauberers Abraham von Worms und fügte etwas anderes hinzu. Doktor Hartlieb gab dieses Manuskript als Geheimwerk Abrahams von Worms aus. Um Authentizität vorzutäuschen, stellte Johannes Hartlieb in der Handschrift mehrere reale Objekte dar und verwendete altes Pergament.
  
   Basierend auf zwei Manuskripten begann Herzogin Anna von Braunschweig in München sowie in den Schlössern Blutenburg und Nannhofen Sitzungen der Weißen Magie (Wahrsagen per Hand, astrologische Vorhersagen usw.) auf Frauenpartys in "Annas Salon" durchzuführen. Beide Bücher zeigten eine verzerrte Realität, was sie zu idealen Wahrsagungswerkzeugen machte. Während der Sitzungen prophezeite Anna mithilfe von Tierkreisdiagrammen und basierend auf Handlesen. Anna sagte Ereignisse im Leben (Schicksal) des Klienten (des Sitzungsgastes) für eine Woche, einen Monat und ein Jahr voraus und empfahl verschiedene Kräutermischungen und Wasserbehandlungen, um mögliche Probleme zu lösen.
  
   Doktor Hartlieb nahm oft an Sitzungen teil und schrieb Rezepte aus. Insbesondere praktizierte Doktor Hartlieb sehr wirksame, aber teure gesundheitsfördernde und verjüngende grüne Bäder, die auf Mikrodosen von Hexensalbe verschiedener Modifikationen basierten.
  
  
  
  
  c14. Voynich-Manuskripte
  
  
   Später wurde diese Praxis auf eine ernsthafte kommerzielle Grundlage gestellt. Doktor Hartlieb bestellte zusammen mit dem Dichter und herzoglich-bayerischen Rat Jacob Pueterich von Reichertshausen und mit dem Münchner Stadtarzt Sigmund Gotzkircher mehrere "Voynich-Manuskripte" beim klösterlichen Schreiberteam. Schriftgelehrte durften auf der Grundlage eines vorgegebenen Alphabets selbstständig Unsinn erzeugen und bedeutungslose Illustrationen anfertigen.
  
   Dann wurden diese Manuskripte an von weißer Magie besessene Herzoginnen übergeben, die in ihren Schlössern Sitzungen mit weißer und medizinischer Magie durchführten und Ratschläge zur Erhaltung der Gesundheit erhielten. Basierend auf Glücksvorhersagen erhielten die Sitzungsteilnehmerinnen Empfehlungen (manchmal in poetischer Form) im Bereich der Verbesserung der Gesundheit und entsprechende Apothekenrezepte sowie Überweisungen an medizinische Einrichtungen.
  
   Die Damen aus der gehobenen Gesellschaft hatten keinen Zugang zu Bildung in den Bereichen der weißen Magie, Medizin, Phytopharmaka, Astrologie, Alchemie und anderen mittelalterlichen Wissenschaften, was die Frauen zu einem bequemen Ziel für solche Manipulationen machte.
  
   Es wurden auch andere Bücher verwendet, etwa die "Chiromantie" von Johannes Hartlieb, die zusammen mit den "Voynich-Manuskripten" den Herzoginnen geschenkt wurden, in deren Schlössern Sitzungen zur weißen Magie stattfanden.
  
   Die Manuskripte amortisierten sich sehr schnell. Diese Praxis wurde mehrere Jahrzehnte lang fortgesetzt ...
  
   Jahre vergingen und Albrecht fühlte, dass seine Tage gezählt waren. Er ging zum Schlosssee und wünschte sich die Wandlung in einen Schwan, um sich endlich mit Agnes zu verbinden. Agnes schwamm auf ihn zu, winkte mit den Flügeln und bespritzte ihren Geliebten mit magischem Wasser. Albrecht trug die Hexensalbe auf. Wieder umhüllte sie ein grüner Nebel, und kurz darauf schwammen zwei Schwäne auf dem See! So blieben Albrecht und Agnes als Schwäne für immer zusammen.
  
   Auch für Doktor Hartlieb ist die Zeit gekommen, diese Welt zu verlassen. Mit letzter Kraft rieb er sich mit modifizierter Zaubersalbe ein, verwandelte sich in einen Vogel und flog aus dem Fenster. Auf seinem Sterbebett blieb ein Körper ohne Teile des Gehirns, einiger Organe und einzelner Knochen zurück. Auf dem Tisch des Arztes lag ein mysteriöses Manuskript ...
  
  
  
  
  c15. Abraham
  
  
   Im letzten Teil ihres Manuskripts beschrieb Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen ihre persönliche Begegnung mit dem großen Magier Abraham von Worms, die im Jahr 1472 stattfand. Abraham war zu diesem Zeitpunkt bereits 110 Jahre alt, sah aber aus wie ein Vierzigjähriger.
  
   Abraham weihte Anna in seine geheime Methode "Wünsche und Metamorphosen" ein, deren Grundlage die Vereinigung der Elemente Wasser und Luft und der Kraft der Wünsche war. Abraham entwickelte ein praktisches System zur Wunscherfüllung, bei dem dem Wasser eines Ortes der Macht, wie beispielsweise der Würminsel mit Wasserschloss Blutenburg drauf, eine besondere Rolle zukam. Der Zauberer testete dieses System an sich selbst und erfüllte sich so seinen Wunsch nach Verjüngung. Das System des Magiers bestand aus fünf Prinzipien:
  
   - der Wunsch muss außergewöhnlich stark sein;
   - zur Verjüngung ist es notwendig, vollständig in Ihr Langzeitgedächtnis einzutauchen und detaillierte Reisen durch Kindheit und Jugend zu unternehmen;
   - spezielle Übungen durchführen, um Details aus der Vergangenheit mit einem Lächeln und einer absolut positiven Einstellung zu modellieren;
   - spezielle Atemübungen und plastische rekonstruktive Gymnastik mit Schwerpunkt auf der Bauchatmung, der Ausatembremse und der Bauchmuskulatur durchführen;
   - den Prozess der Wunscherfüllung zu verstärken und den Mechanismus der Metamorphose in Gang zu setzen, indem man magisches Wasser aus einer Quelle an einem Ort der Macht verwendet, mit dem man Hände und Stirn befeuchtet.
  
   Abraham bewies anhand seines eigenen Beispiels, dass das Langzeitgedächtnis im Zusammenspiel mit dem Wunsch nach Verjüngung, seiner Stärke und seinen emotionalen Komponenten (süße Vorfreude auf Erfüllung und Angst vor übermäßiger Erfüllung) sowie in Kombination mit speziellen physiotherapeutischen Praktiken in der Lage ist, Spuren der Vergangenheit in die Gegenwart zu übertragen und den Körper in einen Zustand aus der Vergangenheit zurückzubringen. Abraham war sich sicher, dass die Zeit eine komplexe Struktur hat, die die Vergangenheit trägt und Realität schafft, und dass Bewusstsein (Langzeitgedächtnis, Selbstbewusstsein) und Materie die wahren nicht-lokalen Projektionen der Zeit sind.
  
   Abraham begann 1469 mit seiner Methode der Wunscherfüllung und wurde innerhalb von drei Jahren 70 Jahre jünger.
  
   Damit endete das Manuskript von Herzogin Anna.
  
  
  
  
  D. WUNSCH
  
  
   Nachdem mich das alte Manuskript aus der Ausstellung so beeindruckte, näherte ich mich dem Schlosssee. Ich hatte den starken Wunsch, wunderbare Porträts schaffen zu können, die positiven Einfluss auf die innere und äußere Wirklichkeit der Menschen haben würden!
  
   Es war niemand in der Nähe. Grüner Dunst verhüllte schneebedecktes Ufer ... Das Geräusch von plätscherndem Wasser weckte mich auf und ich spürte ein paar Spritzer auf meiner Haut. Direkt vor mir im eisfreien Raum des Sees schwammen zwei Schwäne ...
  
  
  
  
  E. ESSENZ DES LEBENS
  
  
   Mir war nicht sofort klar, dass diese beiden Schwäne jene unsterblichen, ewig jungen Hybriden waren, über die Herzogin Anna schrieb. Diese Erkenntnis kam erst, als ich ein weiteres Porträt malte. Und dann wurde mir klar: Da ist es, es ist passiert! Meine Wahrnehmung des Daseins veränderte sich, ein neues, tiefes Gefühl erwachte in mir. Dies waren keine Porträts mehr, sondern etwas Größeres, das ein unabhängiges Leben führte. Und ich begann, sie "Porträts innerer Schönheit" zu nennen.
  
   Um diesen Zustand aufrechtzuerhalten, musste ich jedoch regelmäßig einen Kraftort (Ort der Macht) aufsuchen - die Insel mit Schloss Blutenburg. Und während eines solchen Rituals traf ich zufällig ein ungewöhnliches Paar. Sie hießen Valeria und Luarvik. Sie sahen aus, als wären sie etwa dreißig Jahre alt. Wir kamen ins Gespräch, und ich bot an, ein schnelles Porträt von ihnen als Geschenk zu zeichnen. Zum Glück hatte ich immer alles dabei, was ich zum Zeichnen brauchte. Sie waren freudig einverstanden, und wir ließen uns auf einer Bank unter einer ausladenden Linde im Schlosshof nieder. Wort für Wort erzählten mir Luarvik und Valeria ihre Geschichte.
  
   Die Geschichte erwies sich als so fantastisch, dass ich beim Erzählen kaum einen Bleistift in der Hand halten konnte.
  
   Luarvik behauptete, er sei mit einem Landemodul eines Raumschiffs unter dem den Erdlingen bekannten Namen Objekt 3I/ATLAS auf der Erde angekommen. Vor 100 Millionen Jahren hinterließ unser Held eine elektronisch gefüllte Figur auf dem Gebiet des heutigen Argentiniens, um die Ereignisse auf der Erde zu überwachen. Die Figur enthielt auch die Geheimnisse der Unsterblichkeit und anderes Wissen, das die Figur regelmäßig telepathisch an Menschen übermittelte, die viel später auf der Erde erschienen. So wurde beispielsweise das Rezept für die Salbe "unguentum morphosis" auf diese Weise übermittelt. Luarviks Mission bestand darin, Daten darüber zu sammeln, wie intelligentes Leben auf Planeten wie der Erde entstand und wie das an den Menschen (intelligente Wesen) weitergegebene Wissen die Entwicklung der Zivilisation beeinflusste.
  
   1956 stieß der deutsche Professor Alexander Gasteig aus München bei der Suche nach historischen Dinosaurierresten in Argentinien auf ein versteinertes Versteck mit einer Figur. Paläontologen hoben dieses antike Artefakt sorgfältig aus und reinigten es gründlich. Ihre Freude währte jedoch nur kurz. Die damalige wissenschaftliche Gemeinschaft hielt die Figur für eine Fälschung. Aufgrund der Verfolgung wegen Fälschung des Artefakts war der Professor gezwungen, Argentinien zu verlassen und die Figur in München, unweit von Schloss Blutenburg, zu verstecken.
  
   Auf der Suche nach der Figur reiste Luarvik zunächst nach Argentinien, wo er feststellte, dass die Figur aus ihrem Versteck verschwunden war. In einem argentinischen Museum fand Luarvik eine Bleistiftskizze der Figur mit den Initialen des Professors. Diese Zeichnung führte Luarvik nach München. Im Sommer 2025 traf Luarvik auf der Suche nach der Figur Professor Gasteigs Enkelin, die schöne Valeria. Valeria lebte in einem Privathaus in Obermenzing, wo die Figur seit 1956 aufbewahrt wurde. Luarviks Mission war beendet. Doch Luarvik verliebte sich in Valeria, konnte sie aber noch nicht mitnehmen. Valeria erwiderte Luarviks Gefühle, war jedoch aufgrund der unmenschlichen Belastungen während des Fluges zur Raumsonde 3I/ATLAS körperlich nicht in der Lage, die Erde zu verlassen. Um seine Pläne umzusetzen, wollte Luarvik Valeria mithilfe der neuesten Modifikation der oben genannten Salbe (Essenz) in einen fortschrittlicheren Organismus verwandeln, der lange Raumflüge überstehen und nahezu ewig leben könnte. Valeria selbst war absolut bereit für diese Metamorphose und brannte vor leidenschaftlichem Wunsch, mit ihrem Geliebten davonzufliegen.
  
   Luarvik warnte uns außerdem davor, dass wir während unseres Treffens in Gefahr seien. Das Geheimnis der Figur könne nicht verborgen werden, und um die Statuette und die darin gespeicherten unschätzbaren Informationen zu erbeuten, gerieten Mafiastrukturen, abenteuerlustige Geschäftsleute und undurchschaubare Geheimdienste einiger Länder in Konfrontation mit Luarvik. Dennoch setzte Luarvik seiner Aussage nach außerirdische Schutztechnologie ein, die alle Informationen über die Figur und Luarviks Mission schnell aus dem Gedächtnis und den Akten der Gegner löschen sollte. Luarvik und Valeria sagten, dass sich die Raumsonde 3I/ATLAS am 19. Dezember 2025 automatisch so weit wie möglich der Erde nähern und sich in einer Entfernung von 15 Lichtminuten befinden würde. Luarvik und Valeria hatten sich bis zu diesem Tag darauf vorbereitet, die Erde zu verlassen und zum Schiff zu gelangen.
  
   Ich habe Valeria kürzlich in einem Münchner Jazzclub gesehen. Sie entpuppte sich als professionelle Sängerin und sang von der Bühne aus einem Lied über den Schmerz, den sie überwinden musste, über den Schmerz des Abschieds von der Erde:
  
   Täglich. Rund um die Uhr.
   Jahrelang. Und wofür?
   Regennass. Bahnhof. Zug.
   Ärztehaus. Kein Aufzug.
  
   Telefon. Handynetz.
   Wenig Schlaf wegen Schmerz.
   Krise kommt. Dann Progress.
   Atemnot! Ewig Stress!
  
   Das ist der Schmerzen-Blues,
   mein Schmerzen-Blues.
   Wie mache ich mit meinen
   alten Schmerzen Schluss?
  
   Das ist der Schmerzen-Blues,
   mein Schmerzen-Blues.
   Na, schön, dann sag ich gern
   den alten Schmerzen Tschüss!
  
   Aber was tut man nicht alles für die Liebe? Liebe ist die Essenz des Lebens. Wunsch ist die Essenz des ewigen Lebens.
  
   Und dann passierte letzte Woche etwas, worüber ich nur Vermutungen anstellen konnte. Valeria verschwand und wurde gesucht. Ich las davon in der Lokalzeitung. Gleichzeitig sahen Augenzeugen ein seltsames Objekt über Schloss Blutenburg. Es wurde sogar mit einem Smartphone fotografiert, allerdings war es spät am Abend und die Qualität des Fotos war schlecht.
  
  
  
  
  
  Quellen:
  
   1. "Galante Liebesgeschichten", Liebesfilm, Frankreich/Italien, 1961, Regie: Michel Boisrond
   2. Johannes Hartlieb et altera (1456): "Medizinischastrologischer Kalender." - BSB Cgm 7958, München, Bayerische Staatsbibliothek, Kurzaufnahme einer Handschrift, BSB-ID 991048728419707356, Digitalisiert von Bayerischer Staatsbibliothek am 20.10.2022, Seite 50
   3. Johannes Hartlieb (1448): "Die Kunst Chiromantia"
   4. Manfred Amann (2023): "Wasserschloss und Liebesnest." - Süddeutsche Zeitung GmbH, Oberbayern, Landkreis Fürstenfeldbruck, 29.05.2023, sueddeutsche.de
   5. Lisa Fagin Davis (2022): "Voynich Paleography." - In: Proceedings of the 1st International Conference on the Voynich Manuscript 2022 (VOY2022), The University of Malta
   6. Apuleius: "Metamorphosen" III, 21
   7. Günther Kletetschka (2025): "Three-Dimensional Time: A Mathematical Framework for Fundamental Physics." - Reports in Advances of Physical Sciences. World Scientific Publishing Company.
   8. Adam Hibberd, Adam Crowl, and Abraham Loeb (2025): "Is the Interstellar Object 3I/ATLAS Alien Technology?" - arXiv:2507.12213v1.
   9. Arkady and Boris Strugatsky (1970): "Dead Mountaineer's Hotel"
   10. Christian Schröter (2026): "Panpsychorealismus: Es wurde ein Science-Fiction Filmprojekt mit dem Titel "Essenz" vorgeschlagen" - Karla-Wagner-Stiftung, 06.01.2026
  
  
  
  
  
  
  "panpsychoreal chair"
  
  Der Begriff "panpsychoreal chair" im Zusammenhang mit einem Schöpfer namens Alexander Amelkin scheint sich auf ein spezifisches Kunst- oder Designprojekt zu beziehen, das im Bereich des Pan-Psycho-Realismus angesiedelt ist. Zweck: Alexander Amelkin hat in seinen Werken und Konzepten oft die Verbindung von Materie und Geist (Panpsychismus) thematisiert. Ein für die Meditation entworfener Stuhl würde in dieses Konzept passen, da er die physische Form (Realismus) mit einer tieferen geistigen Ebene (Psyche/Panpsychismus) verknüpfen soll. "Der panpsychoreale Stuhl" ("Panpsy-Stuhl") wurde erstmals 2022 in München entwickelt. Diese Erfindung wurde anschließend verfeinert und im Projekt "Essenz" eingesetzt. Alexander Amelkin ist ein zeitgenössischer Künstler und Philosoph, der den Panpsychorealismus begründet hat. Dieses künstlerische Konzept wurde von ihm zwischen 1979 und 2016 aus den Ideen des Panpsychismus heraus entwickelt. Panpsychorealismus und der Stuhl: Im Panpsychorealismus wird der Stuhl nicht als bloßer Gebrauchsgegenstand, sondern als ein Objekt mit „geistigen Eigenschaften“ und einer eigenen „proto-mentalen“ Präsenz verstanden. Philosophie: Der Begriff verbindet Panpsychismus (die Auffassung, dass alle Dinge eine Form von Bewusstsein oder Seele besitzen) mit Realismus. Künstlerische Umsetzung: Amelkin gestaltet Objekte so, dass ihre immanenten geistigen Qualitäten sichtbar werden. Der "Panpsychoreale Stuhl" fungiert dabei oft als Symbol für die Verbindung von Materie und Geist oder als Träger von Erinnerungen und Identität. Werke: Amelkin präsentiert seine Arbeiten, darunter Malereien und Installationen zum Panpsychorealismus, auf Plattformen wie ArtMajeur. Ein bekanntes interaktives Werk, das diese Philosophie vertieft, trägt den Titel "Essenz".
  
  
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ESSENZ

Суббота, 14 Марта 2026 г. 18:50 + в цитатник
  
  
  ESSENZ
  
  (Eine historische Science-Fiction mit Elementen nicht-lokaler Realität)
  Eine musikalische Vorlesung mit anschließendem Porträtieren der Zuschauer
  Autor: Dr. Alexander Amelkin, München (https://amelkin.de/pain.pdf)
  
  
  
  
  "Cupiditas est vitae essentia"
  
  
  
  
  
  
  
  A. BLUES
  
  
   Am Abend war'n die Lichter schwach.
   Die Reflexionen wurden blasser und schwächer ...
   Die Winterreifen rauschten wach.
   Die fernen bleichen Sterne glänzten und glänzten ...
  
   Ich hörte das Signal,
   das um die Ecke kam.
   Die Tram voll froher Menschen hetzte!
   Die Dunkelheit verschwand!
   Mein Kopf, der wurde klar.
   Die Tram war weg. Es war die letzte ...
  
   Dieses traurige Lied kam mir plötzlich in den Kopf, als ich an einem Dezemberabend auf meinem alten Fahrrad die Agnes-Bernauer-Straße entlangfuhr und an Agnes' Schicksal wie auch an meines dachte. Was wissen wir über das Schicksal, und können wir es aus freiem Willen kontrollieren?
  
   Die letzten 20 Jahre versuchte ich vergeblich, mich in diesem Leben als freiberuflicher Künstler zu positionieren. Meine Gemälde wurden längst nicht mehr gekauft, die Arbeit als Straßenkünstler brachte kaum Einkommen, und ich beschränkte mich nur noch auf reine Auftragsarbeit.
  
   Mit der Zeit verwandelte ich mich so von einer ehemals kreativen Person in einen Yuppie. Und eines Tages schrieb ich in einem Ausbruch von Selbstironie den Yuppie-Blues über mich selbst:
  
   Täglich. Rund um die Uhr.
   Jahrelang. Und wofür?
   Business-Plan. Plan-Prospekt.
   Atelier. Kunstprojekt.
  
   Telefon. Telefax.
   Wenig Schlaf wegen DAX!
   Krise kommt! Dann Progress.
   Atemnot! Ewig Stress!
  
   Das ist der Yuppie-Blues,
   mein Yuppie-Blues.
   Wie mache ich mit meinem
   alten Leben Schluss?
  
   Das ist der Yuppie-Blues,
   mein Yuppie-Blues.
   Na, schön, dann sag ich gern
   dem alten Leben Tschüss.
  
   In dieser Zeit stieß ich auf einen Ausspruch des amerikanischen Genetikers Bruce Lipton, wonach unsere Gedanken, unsere Wünsche, unsere Haltung und unser Lebensstil einen entscheidenden Einfluss auf unsere innere und äußere Wirklichkeit haben und die Gene steuern können.
  
   Da beschloss ich mein Schicksal zu ändern. Ich versammelte alle meine Kräfte, innere Haltung und Gedanken und ... plötzlich passierte mir eine ganz unglaubliche Geschichte!
  
  
  
  
  B. FERNSEHSENDUNG
  
  
   Mitte Dezember 2015 bekam ich den Auftrag, anhand eines Fotos das Portrait zu zeichnen. Noch am selben Tag begann ich mit der Arbeit, während im Hintergrund der Fernseher lief. Durch Zufall hörte ich Neuigkeiten über eine andere, spätere Version des Voynich-Manuskripts, die kürzlich entdeckt und entziffert worden war, und es stellte sich heraus, dass dieses Manuskript von Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen (1414 - 1474) im Jahr 1473 im Wasserschloss Nannhofen verfasst wurde. Herzogin Anna verwendete die Cäsar-Chiffre und ein spezielles Alphabet, das heute als "Voynichese" bekannt ist. Anna hatte diese Technik zuvor von ihrem Hofarzt Johannes (Hans) Hartlieb (1400 - 1468) gelernt. Das Manuskript bestand aus vierzehn Abschnitten (in diesem Werk sind sie mit c1 - c15 nummeriert) und war teilweise eine Autobiographie der Herzogin.
  
   In dem Manuskript beschrieb Herzogin Anna die Geschichte des Schlosses Blutenburg, einschließlich der geheimen Heiltechnologien, die Doktor Hartlieb dort verwendete. Johannes Hartlieb wurde als Leibarzt, gelehrter Rat und damit Diplomat Herzog Albrechts III. von Bayern-München aufgenommen. Doktor Hartlieb war berühmt für die Erfindung einer verbesserten Modifikation der Hexensalbe (Hexenessenz) "unguentum morphosis", die Menschen bei Kontakt mit Wasser des magischen Menzinger Sees in Schwäne verwandeln konnte. Ohne Zugabe des Zauberwassers führte die Hexensalbe bei richtiger und sorgfältiger Anwendung zu einer Levitationswirkung.
  
   Im Manuskript veröffentlichte Herzogin Anna das ungefähre Rezept für die Salbe (Ölessenz) "unguentum morphosis": Sabaia izoztua, Margotutako atea, Iluntasun osoa, Aizkora egosia, Izotz urdina, Zurezko atalasea, Eguzki egunsentia, Adipem operimentum pellem melis, Cygnus sanguis, Spiritus vini gallici, Cygnus iecur (praeterea), Aqua specialis (praeterea). Das genaue Rezept der Essenz war nur Doktor Hartlieb bekannt. Versuche, diese Salbe ohne Rücksprache herzustellen, sowie die unsachgemäße Verwendung der in der Salbe enthaltenen Kräuter führten unweigerlich zu schweren Vergiftungen und zum Tod.
  
   Darüber hinaus wurden im Herzogin-Anna-Manuskript zwei ältere Manuskripte erwähnt: das Voynich-Manuskript, das in mindestens fünf verschiedenen Versionen verfasst wurde, und ein antikes römisches Manuskript aus dem ersten Jahrhundert in archaischem Latein.
  
   Diese Fernsehsendung hat mich sehr beeindruckt, insbesondere die Botschaft über das wunderbare Wasser des Menzinger Sees (des Schlosssees), der Schloss Blutenburg umspült.
  
   Auf der Suche nach einer Inspiration beschloss ich, das Schloss Blutenburg zu besuchen. Dort fand ich mich unerwartet in einer Ausstellung wieder, die das zweite Voynich-Manuskript mit Übersetzung präsentierte. Die Übersetzung des Manuskripts wurde durch eine moderne Interpretation der im Manuskript dargestellten Fakten und Ereignisse ergänzt.
  
   Im Folgenden erzähle ich Ihnen jetzt eine kurze Zusammenfassung des entschlüsselten Herzogin-Anna-Manuskripts.
  
  
  
  
  
  C. MANUSKRIPT
  
  
  c1. Kaspar
  
  
   Anfang des 15. Jahrhunderts lebte in Augsburg ein Phytobalneologe, Chirurg und Astrologe Kaspar Bernauer mit seiner Frau. Gott gab ihnen keine Kinder, aber sie träumten sehr von einer Tochter und hofften auf ein Wunder.
  
   In der Familie von Kaspar wurde von Generation zu Generation eine Sage weitergegeben, wonach die Wünsche auf der magischen Würminsel "Pluedenberg" in Menzing bei München wahr werden konnten. Der Wunsch sollte jedoch außergewöhnlich stark sein. Es sollte reichen, einfach auf die Insel zu kommen, am Ufer des magischen Menzinger Sees zu sitzen, sich etwas zu wünschen und sich mit Wasser aus dem See zu bespritzen.
  
   So nahm Kaspar im Jahre 1404 seine Frau, kam auf die Insel und tat alles nach alter Sitte. Und bereits nach weniger als einem Jahr hatten sie ein blondes Mädchen namens Agnes.
  
  
  
  
  c2. Agnes und Albrecht
  
  
   18 Jahre später entspannte sich Albrecht, der einzige Sohn des Herzogs Ernst, in den Augsburger Bädern nach seiner Teilnahme an einem Ritterturnier. Dort lernte er die schöne Baderstochter Agnes Bernauer kennen und verliebte sich in sie.
  
   Er widmete der Bernauerin das folgende Liebeslied:
  
   Als eine alte Seele
   trieb mich beständig um
   nur Dunkelheit, nur Leere.
   Ich war so taub, so stumm ...
  
   Man schenkte mir ein Leben,
   die Träume im Fluss der Zeit,
   die Freude an der Freiheit.
   Damit kam ich so weit.
  
   Dem Jubel meiner Seele
   fehlte noch ein Stück,
   bis ich Dich getroffen hab.
   Du bist mein wahres Glück!
  
   Agnes erzählte Albrecht die mystische Geschichte ihrer Geburt, und Albrecht war so fasziniert, dass er auf dieser magischen Würminsel in Menzing für seine Gemahlin das Schloss Blutenburg baute, wo sie glücklich zusammenlebten. Albrecht und Agnes hatten eine Tochter, Sibylla, die viele Jahre später Doktor Hartlieb heiratete.
  
   1433 ernannte Herzog Ernst seinen Sohn zum Regenten in Straubing, weshalb Albrecht und Agnes sich fast gänzlich in Straubing und nur selten im Schloss Blutenburg aufhielten.
  
   Während dieser Zeit wurden sie oft von Albrechts engem Freund Doktor Hartlieb besucht, der Albrecht dank der Hexensalbe einst das Leben rettete. Die Geschichte dahinter ist folgende.
  
  
  
  
  c3. Hans
  
  
   Albrecht aus dem Hause Wittelsbach und Hans Hartlieb waren seit ihrer Kindheit befreundet. Die Jungs hatten einen großartigen Sinn für Humor und liebten es, bissige Parodien zum Thema Geheimwissenschaften zu schreiben und verschiedene Codes zu erfinden.
  
   1416 entwickelte der Junge Hans Hartlieb eine Kryptographie "Hartliebese" (heute bekannt als "Voynichese") auf der Grundlage des Alphabets (Geheimschrift) Rudolfs IV. von Österreich ("Das Alphabetum Kaldeorum" oder "Kaldaisch") und macht seinen Freund Albrecht damit bekannt.
  
   Die Freunde schrieben mit der Schriftart "Voynichese" die ersten Seiten einer lustigen Parodie auf Astrologie, Balneologie, Hexerei und Hexensalbenrezept "unguentum morphosis". Das Rezept für die "Flugsalbe" ("Flugessenz") fanden sie in einer Truhe in einem verlassenen Haus, das einst dem damals berühmten Zauberer und Kabbalisten Abraham von Worms gehörte. So entstand "das Voynich-Manuskript".
  
   Dennoch interessierte sich Hans ernsthaft für die Herstellung der Hexensalbe und präsentierte bald die erste Probe. Die Teenager bedeckten eine Katze mit Hexensalbe, und sie begann plötzlich in der Luft zu schweben. Hans experimentierte gerne mit den Bestandteilen der Hexensalbe, um deren Wirksamkeit zu steigern.
  
  
  
  
  c4. Würminsel
  
  
   Doch zurück zur Truhe des Zauberers Abraham von Worms. Neben dem Rezept für die Hexensalbe "unguentum morphosis" befand sich in der Truhe auch eine Kopie eines antiken Manuskripts (inklusive einer alten Karte der Gegend), das in archaischem Latein verfasst war.
  
   Da Hans bereits mehrere Jahre Latein gelernt hatte, gelang es ihm schließlich, dieses Manuskript zu lesen. Der Inhalt des Manuskripts verblüffte ihn. Dies war die Geschichte der magischen Insel "Blütenberg" an der Würm, nahe dem Dorf Menzing. Hans kannte diese Würminsel, die einst den Grafen von Andex gehörte, dann aber in den Besitz der Herzöge von Wittelsbach gelangte. Das Manuskript wurde offenbar zu Beginn unserer Zeitrechnung von einem der römischen Kolonisten verfasst. Der Autor schrieb, dass die Insel vor der Ankunft der Römer von den Rätern bewohnt war, die aus dem mesopotamischen Staat "Subartu" einwanderten, um vor dem Ansturm der Sumerer zu fliehen.
  
   Die Räter nannten die Insel "Blütenberg" ("Lore Mendia" auf Rätisch) und errichteten auf der Insel eine hölzerne Festung. Auf dem Blütenberg entdeckten die Räter die magischen Eigenschaften von Wasser und Blumen, um Wünsche wahr werden zu lassen. Lange Zeit wurde die Insel von einem rätischen Schamanen namens Urabelarra regiert, der die magischen Eigenschaften der Insel auf einer Tontafel beschrieb. Dann kamen die Römer und vertrieben die Räter. Beim Bau einer Festung auf der Insel fand einer der Erbauer die Urabelarras Tontafel. Als gebürtiger Etrusker war er in der Lage, den schamanischen Text zu lesen, da die Räter und die Etrusker ein Volk waren. So erfuhren die Römer von der Magie dieses Ortes, dem Namen des Schamanen und dem Namen der Insel. Daher erhielt die Insel während der römischen Herrschaft den Namen "Collis Magicis Floribus".
  
   Die Römer erforschten die ungewöhnlichen Eigenschaften des örtlichen Wassers und der Pflanzen und stellten auf dieser Grundlage zwei Arten von Hexensalben her. Die erste Art (die Basisversion) von Salbe auf der Basis von Pflanzen, tierischem Fett, Wein und Eulenblut ermöglichte das Schweben. Die zweite Art (die modifizierte Version) von Salbe verwandelte Menschen in Eulen, wenn man sie mit Eulenleber und mit magischem Wasser versetzte. Als ein tödlich verwundeter Krieger dieser modifizierten Salbe ausgesetzt wurde, wanderten Teile der inneren Organe in das Gehirn des sterbenden Mannes und entwickelten sich zu einem Eulenembryo. Das menschliche Bewusstsein wanderte in den Vogelembryo ein. Der Embryo verwandelte sich innerhalb weniger Stunden in ein Küken und kletterte dann durch den Mund des Kriegers heraus. Das Küken wuchs sehr schnell heran und konnte nach ein paar Stunden und manchmal viel früher bereits fliegen. So bekamen die Römer eine ganze Truppe Kampfeulen auf der Insel "Collis Magicis Floribus".
  
  
  
  
  c5. Hybriden
  
  
   In ihrem Manuskript beschrieb Herzogin Anna ausführlich die Wirkmechanismen der Hexensalbe, insbesondere die Prozesse der Verwandlung eines Menschen in einen Vogel-Mensch-Hybriden. Anna erhielt diese Informationen wahrscheinlich von Dr. Hartlieb, der zum Zeitpunkt der Erstellung des Manuskripts kein Mensch mehr war. Und Dr. Hartlieb bezog dieses Wissen aus dem antiken römischen Manuskript und aus den Werken Abrahams von Worms.
  
   Es wurde festgestellt, dass die Römer dieses Wissen von den Etruskern erhielten. Die Etrusker waren Vertreter der ältesten Zivilisation, die in Mesopotamien entstand. Eine der Errungenschaften dieser alten Kultur war die Fähigkeit, Menschen mithilfe einer speziellen modifizierten Hexensalbe in Vögel zu verwandeln. Wenn die Salbe richtig zubereitet und verwendet wurde, programmierte diese Salbe menschliche Zellen neu und führte Fragmente der Vogel-DNA in Zellen ein. Die Zellen wanderten zum Gehirn, wo der Vogelembryo sehr schnell entstand und heranreifte, untergebracht in einer weichen Kapsel ähnlich einem Ei. Menschliche Bewusstsein, Selbstwahrnehmung und Langzeitgedächtnis wurden in den Vogelembryo übertragen. Nach der Reifung kletterte das Küken durch den menschlichen Mund heraus. Das Küken könnte dann manchmal innerhalb von Minuten die Flugfähigkeit erlangen. Die Umwandlungsgeschwindigkeit wurde durch die Bestandteile der Salbe bestimmt.
  
   Tatsächlich handelte es sich um einen intelligenten Hybriden aus einem Menschen und einem Vogel, auf den das Bewusstsein übertragen wurde. Mit der Zeit konnte der Hybrid sogar anfangen zu sprechen und nutzte dabei die bekannte Fähigkeit von Vögeln, die menschliche Sprache nachzuahmen.
  
   Die wichtigsten Bestandteile der modifizierten Salbe waren Vogelleber (als Quelle reprogrammierender Substanzen wie Vitamin B12) und spezielles Wasser, dessen Quellen sehr selten waren.
  
   Solche Hybriden könnten auf unbestimmte Zeit neben einer magischen Wasserquelle leben. Darüber hinaus war die Geschwindigkeit des Denkens und des Informationsaustauschs bei Hybriden viel höher als bei Menschen. Schließlich schlossen sich viele Hybriden zusammen und gründeten Kolonien und Zivilisationen, um sich vor Menschen und Raubtieren zu schützen. Einige Hybriden halfen Menschen, Probleme zu lösen.
  
   Das römische Manuskript lieferte detaillierte Informationen über die modifizierte Salbe und ihre Erfinder. Die Sumerer nannten diese Leute die Subaräer. Die Römer nannten diese Leute die Etrusker und die Räter. Sie brachten die Geheimnisse ihrer Entwicklungen aus Mesopotamien mit. Aber nur die Etrusker konnten vollständige Informationen über die Technologie und Verwendung der modifizierten Salbe "unguentum morphosis" bewahren. Diese Technologien kamen dann zu den Römern.
  
   Die Subaräer entdeckten die magischen Eigenschaften mehrerer Wasserquellen. In Mesopotamien gibt es nur zwei oder drei solcher Quellen. Die Subaräer gelangte durch lange Experimente zur optimalen Zusammensetzung der Salbe. Sie verwandelten Menschen in Eulen, wie einige alte Bilder belegen. Einer der wichtigsten Bestandteile der modifizierten Salbe war die Leber. Durch Kräuter verstärkte Leberbestandteile führten zu einer Neuprogrammierung und Migration der Zellen. Die Zellen wurden wieder zu Stammzellen, gelangten in die Arterien und dann ins Gehirn. Andere Kräuter transportierten Fragmente der Vogel-DNA in diese Zellen und verwandelten sie in Vogelembryonen. Das menschliche Bewusstsein wanderte in den Embryo (in seine Intra- und Extrasomatik) hinein. Das ausgewachsene Küken kletterte durch den Mund des Menschen heraus. Der verbleibende Teil der Person starb.
  
   Der daraus resultierende neue Organismus war eine Mischung aus Menschen und Vogel. Das Gehirn des Hybriden war deutlich größer als das eines normalen Vogels. Die Hybride könnten mit Menschen in menschlicher Sprache kommunizieren, aber untereinander kommunizierten sie in der Sprache der Bildabgüsse (ähnlich der Art und Weise, wie soziale Insekten und Wale kommunizieren). Sie dachten und tauschten Informationen hunderte Male schneller aus als Menschen. Die Intelligenz von Hybriden war sehr entwickelt. All dies beseitigte Feindseligkeit oder Feindseligkeitsgefühle zwischen Hybriden. Hybriden schlossen sich in Kolonien zusammen, um Gefahren zu begegnen. Die Gesamtzahl der Hybriden auf der Erde war gering. Sie ließen sich hauptsächlich in der Nähe magischer Wasserquellen nieder, was das Altern der Hybriden verhinderte.
  
   So verfügten die alten Römer im ersten Jahrhundert n. Chr. über die komplexeste Technologie, Menschen mithilfe einer modifizierten Hexensalbe in Hybriden zu verwandeln.
  
  
  
  
  c6. Valeria und Iulius
  
  
   Beim Umgang mit der modifizierten Hexensalbe waren strenge Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Die Römer verwendeten zum Auftragen der Salbe spezielle Spatel. Bei Nichtbeachtung der Sicherheitsregeln landete die Salbe auf den Händen, was zum Tod führte, da die Eule aus einer kleinen Menge Salbe nicht "reif" wurde und der Körper die Transformation nicht vollständig abschließen konnte.
  
   Und wann ein Lebewesen in einen Vogel verwandelt wurde, wurden das Bewusstsein und das Gedächtnis (teilweise der intrasomatische Teil und vollständig der extrasomatische Teil) der verwandelten Kreatur in einen Vogel bewegten.
  
   Das römische Manuskript beschrieb auch die Geschichte, wie sich die Römer Antonius und Iulius in die Römerin Valeria verliebten, doch Valeria bevorzugte Iulius. Dann schmierte Antonius nachts die modifizierte Salbe auf Iulius und er verwandelte sich in eine Eule. Am Morgen flog Iulius zu Valeria und setzte sich auf ihrer Schulter. Valeria verstand alles und brach in Tränen aus. Dann kam Antonius zu ihr und bat sie, seine Frau zu werden. Valeria verfluchte Antonius, schnappte sich ein Glas Salbe und rieb sich damit ein. Bald flogen die beiden verliebten Eulen für immer in den Wald.
  
   Mit dieser Geschichte endete das antike römische Manuskript (Abschnitte c4 - c6 des Herzogin-Anna-Manuskripts).
  
  
  
  
  c7. Experimente
  
  
   Hans teilte Albrecht den Inhalt des römischen Manuskripts mit und die Freunde schworen, diese Information geheim zu halten. Die Zeit war nicht einfach, weil Prozesse gegen Hexen und Zauberer schon begannen. Hans schlug vor, die Tradition wiederzubeleben und die Würminsel Blütenberg oder Blutenberg (in der mittelalterlichen Transkription Pluedenberg oder Pludenberg) zu nennen.
  
   Hans begann mit Tierversuchen, um eine modifizierte Hexensalbe "unguentum morphosis" herzustellen. Er fügte der üblichen Hexensalbe Wasser von der Insel Blütenberg hinzu, was zu einer Reihe erfolgreicher Transformationen führte. In diesem Fall verwandelte sich das Tier in eine bestimmte Vogelart, abhängig von der Identität des der Salbe zugesetzten Blutes. Auch Vogelleber war ein wichtiger Zusatzbestandteil. Das Blut und die Leber wurden durch Mischen mit Ethylalkohol konserviert. Hans verbesserte auch die Basisversion der Hexensalbe erheblich, was sowohl für Hans als auch für seinen Freund Albrecht bald von großem Nutzen war.
  
  
  
  
  
  c8. Krieg
  
  
   Nach einiger Zeit nahm Hans am Krieg mit den Hussiten teil. Hexensalbe ermöglichte ihm das Überleben.
  
   Später nahmen Hans und Albrecht an der Schlacht bei Alling teil - der entscheidenden Schlacht des Bayerischen Krieges, aber durch den Willen heimtückischer Schicksale kämpften die Freunde auf gegenüberliegenden Seiten, weil Hans damals im Dienste Ludwigs des Gebarteten von Bayern-Ingolstadt stand. Am 19. September 1422 besiegten die Herzöge von Bayern-München Ernst (Albrechts Vater) und Wilhelm III. ihren Cousin Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt.
  
   Und an einem der letzten Tage der Schlacht "rettete" Ernst seinem Sohn Albrecht das Leben, als Albrecht unerwartet in einen feindlichen Hinterhalt geriet. Diese wundersame Erlösung wäre ohne Hans und Hexensalbe natürlich nicht möglich gewesen. Als Hans bemerkte, dass Albrecht auf der Burg (Wasserschloss) Nannhofen, die damals noch Ludwig gehörte, überfallen wurde, band er ein Salbenglas an einen Pfeil und schoss auf die Holztür neben Albrecht. Albrecht riss das Salbenglas ab und versteckte sich im letzten Moment vor den Feinden hinter einer zufälligen Tür. Er verschloss sie von innen mit einem Baumstamm. Der Feind lachte: diese Tür führte zu einem Gefängniszellenschacht ohne Fenster. Die Höhe der Gefängniszelle betrug fünf Meter, das Dach war jedoch teilweise zerstört. Der einzige Weg zur Rettung bestand darin, durch den oberen Teil des Raumes herauszukommen, was für einen Menschen ohne spezielle Ausrüstung unmöglich war. Albrecht rieb sich mit Zaubersalbe ein und flog aus dem Gefängnis. In diesem Moment brachen die Feinde die Tür auf, in der Erwartung, einen Gefangenen zu machen, doch zu ihrem Erstaunen verschwand Albrecht.
  
   Auch Albrechts Vater, Herzog Ernst, bemerkte, dass Albrecht in Schwierigkeiten steckte, und besiegte dieses Detachement. Eine Minute später erschien Albrecht auf der anderen Seite und dankte seinem Vater für die "Erlösung". Herzog Ernst wusste noch nichts von der Existenz des Hexensalbes "unguentum morphosis".
  
  
  
  c9. Hochzeit
  
  
   Zu Ehren des Sieges in der Schlacht bei Alling veranstaltete Albrecht ein Ritterturnier in Augsburg, bei dem er Agnes kennenlernte. Nach ihrer heimlichen Hochzeit lebte das Paar zunächst im Schloss Nannhofen und dann im Schloss Blutenburg. Albrecht erzählte Agnes nie von der Hexensalbe, die ihm das Leben rettete, da die Inquisition zu dieser Zeit bereits anfing, Gräueltaten zu begehen.
  
   Auch verheimlichte Doktor Hartlieb vor Agnes sorgfältig die Entstehungsgeschichte und die Existenz der Hexensalbe. Allerdings ließ Albrecht einmal achtlos ein Salbenglas mit der Beschreibung im Schloss zurück. Sibylla fand und brachte es ihrer Mutter. Agnes und Sibylla probierten heimlich die Hexensalbe und flogen an die Decke. Ein Kaufmann spionierte dies aus und meldete dies Herzog Ernst schriftlich.
  
  
  
  
  c10. Kaufmann
  
  
   Später spielte das Schicksal diesem Kaufmann einen grausamen Streich. Er wollte auch unbedingt fliegen. Und eines Tages gelang es ihm, dem Doktor Hartlieb ein Salbenglas zu stehlen. Der arme Kerl wusste nicht, dass es sich um eine modifizierte Version der Salbe handelte. Der Kaufmann brachte das Salbenglas nach Hause, schloss alle Türen und Fenster fest und schmierte sich von ganzem Herzen mit Salbe ein. Er sprang mehrmals, flog aber nicht.
  
   Danach war ein großes Problem aufgetreten. Dem Kaufmann ging es schlecht. Der Raum begann sich mit grünem Rauch zu füllen. Der Kaufmann stürzte bewusstlos. Nach einiger Zeit kam ein schwarzer, hässlicher Vogel aus seinem Mund und fing an, durch den Raum zu rennen und wütend zu schreien. Dann flog sie in den abgekühlten Ofen und entkam durch das Rohr.
  
   Die Familie des Kaufmanns war verreist und seine verstümmelte Leiche wurde nur einige Tage später entdeckt ...
  
  
  
  
  c11. Hinrichtung
  
  
   Die nicht standesgemäße Liaison missfiel Herzog Ernst, und nachdem Albrecht sich nicht von der Bernauerin trennen wollte, sah sein Vater keine andere Möglichkeit, als Agnes unter dem Vorwurf der Hexerei anzuklagen und zum Tode verurteilen zu lassen. Bei einem geheimen Treffen entschied Ernst, dass Agnes aus Staatsräson eliminiert werden müsse. Herzog Ernst gab den Spionagebericht an einen Gesandten weiter, der Ernsts radikales Verhalten gegenüber Kaiser Sigismund I. von Luxemburg rechtfertigen sollte. Agnes wurden die schwersten Verbrechen vorgeworfen, die der Todesstrafe würdig wären: körperliche und schädliche Zaubersprüche gegen Albrecht und versuchte Vergiftung.
  
   Nachdem man Albrecht auf Erlass seines Vaters nach Landshut entführt hatte, wurde Agnes Bernauer am 12. Oktober 1435 von einer Brücke in die Donau gestoßen. Agnes' Leiche wurde aber nie gefunden ...
  
   Sehr betrübt von Agnes' Tod zog sich Albrecht in das Schloss Blutenburg zurück. Der Einzige, dem Albrecht den Besuch gestattete, war sein Leibarzt Johannes Hartlieb. Völlig unerwartet kam wenig später Agnes' Vater Kaspar Bernauer zu ihm, und in seiner Kutsche war eine erstaunliche Überraschung versteckt.
  
   Bevor diese mysteriöse Geschichte fortgesetzt werden kann, ist es notwendig, etwas über den besonderen Umständen der Hinrichtung zu erzählen ...
  
  
  
  
  
  c12. Metamorphose
  
  
   Kurz vor Agnes' Verhaftung war Kaspar Bernauer nach Straubing gekommen, um seine Tochter zu besuchen. Darüber hinaus traf er seinen alten Freund Jacob, der als lokaler Henker in Straubing arbeitete. In seinen alten Tagen war Jacob oft bei dem Bernauer zu Besuch, und er kannte Agnes schon seit ihrer Kindheit.
  
   Nun sollte ausgerechnet Jacob das Todesurteil vollstrecken. Da Agnes für ihn immer, wie eine Schwester war, entwickelte er einen Rettungsplan. Am Ort der Hinrichtung auf der Donaubrücke ersetzte er das Seil, mit dem er Agnes die Hände band, durch ein halb verschlissenes. Bevor er sie dann von der Brücke stieß, flüsterte er Agnes ins Ohr: "Das Seil ist faul. Versuch dich zu befreien und schwimm unter Wasser zu einem Busch. Verzeih mir."
  
   Mit diesen Worten stieß Jacob die arme Agnes von der Brücke.
  
   Die Hinrichtung war vollzogen, und die Zuschauermenge begann sich zu zerstreuen.
  
   Nachdem alle gegangen waren, tauchten Kaspar und Jacob in die Donau, um nach Agnes zu suchen. Sie fanden den bewusstlosen Körper, und zu ihrer Überraschung war Agnes noch am Leben.
  
   In einer Kutsche brachte Kaspar Agnes heimlich zum magischen Menzinger See (Schlosssee) in der Hoffnung, sie mit dessen wundersamen Wasser zu heilen.
  
   Als die Kutsche das Schloss Blutenburg erreichte, rief Kaspar sofort nach Albrecht. Der erkannte die Stimme seines Schwiegervaters, kam zu ihm hinaus mit Doktor Hartlieb und gemeinsam trugen sie Agnes zum Seeufer. Albrecht war außer sich vor Glück, weinte, lachte, umarmte und küsste seine Geliebte! Agnes lächelte in Tränen, konnte aber kein Wort sagen ...
  
   Um Agnes vor einer erneuten Hinrichtung zu bewahren und ihr Leben nach ihrer schweren Verletzung zu verlängern, verwandelte Doktor Hartlieb sie mit Zustimmung aller Parteien mit einer modifizierten Hexensalbe in einen Schwan.
  
   Alle vier wünschten sich leidenschaftlich Agnes' Heilung und bestreuten sie mit dem Wunderwasser ... Dr. Hartlieb rieb Agnes mit Hexensalbe ein ... Für eine kurze Zeit wurden sie von einem grünlichen Dunst umhüllt und ihre Sinne schwanden ... Als Albrecht, Doktor Hartlieb und Kaspar wieder zur Besinnung kamen, war Agnes verschwunden, und in Ufernähe schwamm ein schöner Schwan.
  
  
  
  
  c13. Anna
  
  
   1436 wurde Albrecht gezwungen, Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen zu heiraten. Allerdings verbrachte Albrecht manchmal Wochen auf Schloss Blutenburg am Menzinger See (Schlosssee), wo Agnes in der Gestalt eines Schwans schwamm.
  
   Jahrelang quälte sich Anna mit Eifersucht gegenüber Albrecht. Zum Glück für Albrecht interessierte sich Anna sehr für weiße Magie. Albrecht bat Doktor Hartlieb, Anna zu beschäftigen. Zunächst schrieb Doktor Hartlieb 1448 "Die Kunst Chiromantia" ("Chiromantie") für Anna, doch das Handlesen langweilte Anna schnell.
  
   Dann entwickelte Doktor Hartlieb, basierend auf dem kryptografischen Spaß seiner Kindheit, ein Projekt für ein fantastisches Manuskript (heute bekannt als "Voynich-Manuskript"). Im "Voynich-Manuskript" behandelte Doktor Hartlieb alle Aspekte der weißen Magie. Er nahm etwas aus den Werken des Zauberers Abraham von Worms und fügte etwas anderes hinzu. Doktor Hartlieb gab dieses Manuskript als Geheimwerk Abrahams von Worms aus. Um Authentizität vorzutäuschen, stellte Johannes Hartlieb in der Handschrift mehrere reale Objekte dar und verwendete altes Pergament.
  
   Basierend auf zwei Manuskripten begann Herzogin Anna von Braunschweig in München sowie in den Schlössern Blutenburg und Nannhofen Sitzungen der Weißen Magie (Wahrsagen per Hand, astrologische Vorhersagen usw.) auf Frauenpartys in "Annas Salon" durchzuführen. Beide Bücher zeigten eine verzerrte Realität, was sie zu idealen Wahrsagungswerkzeugen machte. Während der Sitzungen prophezeite Anna mithilfe von Tierkreisdiagrammen und basierend auf Handlesen. Anna sagte Ereignisse im Leben (Schicksal) des Klienten (des Sitzungsgastes) für eine Woche, einen Monat und ein Jahr voraus und empfahl verschiedene Kräutermischungen und Wasserbehandlungen, um mögliche Probleme zu lösen.
  
   Doktor Hartlieb nahm oft an Sitzungen teil und schrieb Rezepte aus. Insbesondere praktizierte Doktor Hartlieb sehr wirksame, aber teure gesundheitsfördernde und verjüngende grüne Bäder, die auf Mikrodosen von Hexensalbe verschiedener Modifikationen basierten.
  
  
  
  
  c14. Voynich-Manuskripte
  
  
   Später wurde diese Praxis auf eine ernsthafte kommerzielle Grundlage gestellt. Doktor Hartlieb bestellte zusammen mit dem Dichter und herzoglich-bayerischen Rat Jacob Pueterich von Reichertshausen und mit dem Münchner Stadtarzt Sigmund Gotzkircher mehrere "Voynich-Manuskripte" beim klösterlichen Schreiberteam. Schriftgelehrte durften auf der Grundlage eines vorgegebenen Alphabets selbstständig Unsinn erzeugen und bedeutungslose Illustrationen anfertigen.
  
   Dann wurden diese Manuskripte an von weißer Magie besessene Herzoginnen übergeben, die in ihren Schlössern Sitzungen mit weißer und medizinischer Magie durchführten und Ratschläge zur Erhaltung der Gesundheit erhielten. Basierend auf Glücksvorhersagen erhielten die Sitzungsteilnehmerinnen Empfehlungen (manchmal in poetischer Form) im Bereich der Verbesserung der Gesundheit und entsprechende Apothekenrezepte sowie Überweisungen an medizinische Einrichtungen.
  
   Die Damen aus der gehobenen Gesellschaft hatten keinen Zugang zu Bildung in den Bereichen der weißen Magie, Medizin, Phytopharmaka, Astrologie, Alchemie und anderen mittelalterlichen Wissenschaften, was die Frauen zu einem bequemen Ziel für solche Manipulationen machte.
  
   Es wurden auch andere Bücher verwendet, etwa die "Chiromantie" von Johannes Hartlieb, die zusammen mit den "Voynich-Manuskripten" den Herzoginnen geschenkt wurden, in deren Schlössern Sitzungen zur weißen Magie stattfanden.
  
   Die Manuskripte amortisierten sich sehr schnell. Diese Praxis wurde mehrere Jahrzehnte lang fortgesetzt ...
  
   Jahre vergingen und Albrecht fühlte, dass seine Tage gezählt waren. Er ging zum Schlosssee und wünschte sich die Wandlung in einen Schwan, um sich endlich mit Agnes zu verbinden. Agnes schwamm auf ihn zu, winkte mit den Flügeln und bespritzte ihren Geliebten mit magischem Wasser. Albrecht trug die Hexensalbe auf. Wieder umhüllte sie ein grüner Nebel, und kurz darauf schwammen zwei Schwäne auf dem See! So blieben Albrecht und Agnes als Schwäne für immer zusammen.
  
   Auch für Doktor Hartlieb ist die Zeit gekommen, diese Welt zu verlassen. Mit letzter Kraft rieb er sich mit modifizierter Zaubersalbe ein, verwandelte sich in einen Vogel und flog aus dem Fenster. Auf seinem Sterbebett blieb ein Körper ohne Teile des Gehirns, einiger Organe und einzelner Knochen zurück. Auf dem Tisch des Arztes lag ein mysteriöses Manuskript ...
  
  
  
  
  c15. Abraham
  
  
   Im letzten Teil ihres Manuskripts beschrieb Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen ihre persönliche Begegnung mit dem großen Magier Abraham von Worms, die im Jahr 1472 stattfand. Abraham war zu diesem Zeitpunkt bereits 110 Jahre alt, sah aber aus wie ein Vierzigjähriger.
  
   Abraham weihte Anna in seine geheime Methode "Wünsche und Metamorphosen" ein, deren Grundlage die Vereinigung der Elemente Wasser und Luft und der Kraft der Wünsche war. Abraham entwickelte ein praktisches System zur Wunscherfüllung, bei dem dem Wasser eines Ortes der Macht, wie beispielsweise der Würminsel mit Wasserschloss Blutenburg drauf, eine besondere Rolle zukam. Der Zauberer testete dieses System an sich selbst und erfüllte sich so seinen Wunsch nach Verjüngung. Das System des Magiers bestand aus fünf Prinzipien:
  
   - der Wunsch muss außergewöhnlich stark sein;
   - zur Verjüngung ist es notwendig, vollständig in Ihr Langzeitgedächtnis einzutauchen und detaillierte Reisen durch Kindheit und Jugend zu unternehmen;
   - spezielle Übungen durchführen, um Details aus der Vergangenheit mit einem Lächeln und einer absolut positiven Einstellung zu modellieren;
   - spezielle Atemübungen und plastische rekonstruktive Gymnastik mit Schwerpunkt auf der Bauchatmung, der Ausatembremse und der Bauchmuskulatur durchführen;
   - den Prozess der Wunscherfüllung zu verstärken und den Mechanismus der Metamorphose in Gang zu setzen, indem man magisches Wasser aus einer Quelle an einem Ort der Macht verwendet, mit dem man Hände und Stirn befeuchtet.
  
   Abraham bewies anhand seines eigenen Beispiels, dass das Langzeitgedächtnis im Zusammenspiel mit dem Wunsch nach Verjüngung, seiner Stärke und seinen emotionalen Komponenten (süße Vorfreude auf Erfüllung und Angst vor übermäßiger Erfüllung) sowie in Kombination mit speziellen physiotherapeutischen Praktiken in der Lage ist, Spuren der Vergangenheit in die Gegenwart zu übertragen und den Körper in einen Zustand aus der Vergangenheit zurückzubringen. Abraham war sich sicher, dass die Zeit eine komplexe Struktur hat, die die Vergangenheit trägt und Realität schafft, und dass Bewusstsein (Langzeitgedächtnis, Selbstbewusstsein) und Materie die wahren nicht-lokalen Projektionen der Zeit sind.
  
   Abraham begann 1469 mit seiner Methode der Wunscherfüllung und wurde innerhalb von drei Jahren 70 Jahre jünger.
  
   Damit endete das Manuskript von Herzogin Anna.
  
  
  
  
  D. WUNSCH
  
  
   Nachdem mich das alte Manuskript aus der Ausstellung so beeindruckte, näherte ich mich dem Schlosssee. Ich hatte den starken Wunsch, wunderbare Porträts schaffen zu können, die positiven Einfluss auf die innere und äußere Wirklichkeit der Menschen haben würden!
  
   Es war niemand in der Nähe. Grüner Dunst verhüllte schneebedecktes Ufer ... Das Geräusch von plätscherndem Wasser weckte mich auf und ich spürte ein paar Spritzer auf meiner Haut. Direkt vor mir im eisfreien Raum des Sees schwammen zwei Schwäne ...
  
  
  
  
  E. ESSENZ DES LEBENS
  
  
   Mir war nicht sofort klar, dass diese beiden Schwäne jene unsterblichen, ewig jungen Hybriden waren, über die Herzogin Anna schrieb. Diese Erkenntnis kam erst, als ich ein weiteres Porträt malte. Und dann wurde mir klar: Da ist es, es ist passiert! Meine Wahrnehmung des Daseins veränderte sich, ein neues, tiefes Gefühl erwachte in mir. Dies waren keine Porträts mehr, sondern etwas Größeres, das ein unabhängiges Leben führte. Und ich begann, sie "Porträts innerer Schönheit" zu nennen.
  
   Um diesen Zustand aufrechtzuerhalten, musste ich jedoch regelmäßig einen Kraftort (Ort der Macht) aufsuchen - die Insel mit Schloss Blutenburg. Und während eines solchen Rituals traf ich zufällig ein ungewöhnliches Paar. Sie hießen Valeria und Luarvik. Sie sahen aus, als wären sie etwa dreißig Jahre alt. Wir kamen ins Gespräch, und ich bot an, ein schnelles Porträt von ihnen als Geschenk zu zeichnen. Zum Glück hatte ich immer alles dabei, was ich zum Zeichnen brauchte. Sie waren freudig einverstanden, und wir ließen uns auf einer Bank unter einer ausladenden Linde im Schlosshof nieder. Wort für Wort erzählten mir Luarvik und Valeria ihre Geschichte.
  
   Die Geschichte erwies sich als so fantastisch, dass ich beim Erzählen kaum einen Bleistift in der Hand halten konnte.
  
   Luarvik behauptete, er sei mit einem Landemodul eines Raumschiffs unter dem den Erdlingen bekannten Namen Objekt 3I/ATLAS auf der Erde angekommen. Vor 100 Millionen Jahren hinterließ unser Held eine elektronisch gefüllte Figur auf dem Gebiet des heutigen Argentiniens, um die Ereignisse auf der Erde zu überwachen. Die Figur enthielt auch die Geheimnisse der Unsterblichkeit und anderes Wissen, das die Figur regelmäßig telepathisch an Menschen übermittelte, die viel später auf der Erde erschienen. So wurde beispielsweise das Rezept für die Salbe "unguentum morphosis" auf diese Weise übermittelt. Luarviks Mission bestand darin, Daten darüber zu sammeln, wie intelligentes Leben auf Planeten wie der Erde entstand und wie das an den Menschen (intelligente Wesen) weitergegebene Wissen die Entwicklung der Zivilisation beeinflusste.
  
   1956 stieß der deutsche Professor Alexander Gasteig aus München bei der Suche nach historischen Dinosaurierresten in Argentinien auf ein versteinertes Versteck mit einer Figur. Paläontologen hoben dieses antike Artefakt sorgfältig aus und reinigten es gründlich. Ihre Freude währte jedoch nur kurz. Die damalige wissenschaftliche Gemeinschaft hielt die Figur für eine Fälschung. Aufgrund der Verfolgung wegen Fälschung des Artefakts war der Professor gezwungen, Argentinien zu verlassen und die Figur in München, unweit von Schloss Blutenburg, zu verstecken.
  
   Auf der Suche nach der Figur reiste Luarvik zunächst nach Argentinien, wo er feststellte, dass die Figur aus ihrem Versteck verschwunden war. In einem argentinischen Museum fand Luarvik eine Bleistiftskizze der Figur mit den Initialen des Professors. Diese Zeichnung führte Luarvik nach München. Im Sommer 2025 traf Luarvik auf der Suche nach der Figur Professor Gasteigs Enkelin, die schöne Valeria. Valeria lebte in einem Privathaus in Obermenzing, wo die Figur seit 1956 aufbewahrt wurde. Luarviks Mission war beendet. Doch Luarvik verliebte sich in Valeria, konnte sie aber noch nicht mitnehmen. Valeria erwiderte Luarviks Gefühle, war jedoch aufgrund der unmenschlichen Belastungen während des Fluges zur Raumsonde 3I/ATLAS körperlich nicht in der Lage, die Erde zu verlassen. Um seine Pläne umzusetzen, wollte Luarvik Valeria mithilfe der neuesten Modifikation der oben genannten Salbe (Essenz) in einen fortschrittlicheren Organismus verwandeln, der lange Raumflüge überstehen und nahezu ewig leben könnte. Valeria selbst war absolut bereit für diese Metamorphose und brannte vor leidenschaftlichem Wunsch, mit ihrem Geliebten davonzufliegen.
  
   Luarvik warnte uns außerdem davor, dass wir während unseres Treffens in Gefahr seien. Das Geheimnis der Figur könne nicht verborgen werden, und um die Statuette und die darin gespeicherten unschätzbaren Informationen zu erbeuten, gerieten Mafiastrukturen, abenteuerlustige Geschäftsleute und undurchschaubare Geheimdienste einiger Länder in Konfrontation mit Luarvik. Dennoch setzte Luarvik seiner Aussage nach außerirdische Schutztechnologie ein, die alle Informationen über die Figur und Luarviks Mission schnell aus dem Gedächtnis und den Akten der Gegner löschen sollte. Luarvik und Valeria sagten, dass sich die Raumsonde 3I/ATLAS am 19. Dezember 2025 automatisch so weit wie möglich der Erde nähern und sich in einer Entfernung von 15 Lichtminuten befinden würde. Luarvik und Valeria hatten sich bis zu diesem Tag darauf vorbereitet, die Erde zu verlassen und zum Schiff zu gelangen.
  
   Ich habe Valeria kürzlich in einem Münchner Jazzclub gesehen. Sie entpuppte sich als professionelle Sängerin und sang von der Bühne aus einem Lied über den Schmerz, den sie überwinden musste, über den Schmerz des Abschieds von der Erde:
  
   Täglich. Rund um die Uhr.
   Jahrelang. Und wofür?
   Regennass. Bahnhof. Zug.
   Ärztehaus. Kein Aufzug.
  
   Telefon. Handynetz.
   Wenig Schlaf wegen Schmerz.
   Krise kommt. Dann Progress.
   Atemnot! Ewig Stress!
  
   Das ist der Schmerzen-Blues,
   mein Schmerzen-Blues.
   Wie mache ich mit meinen
   alten Schmerzen Schluss?
  
   Das ist der Schmerzen-Blues,
   mein Schmerzen-Blues.
   Na, schön, dann sag ich gern
   den alten Schmerzen Tschüss!
  
   Aber was tut man nicht alles für die Liebe? Liebe ist die Essenz des Lebens. Wunsch ist die Essenz des ewigen Lebens.
  
   Und dann passierte letzte Woche etwas, worüber ich nur Vermutungen anstellen konnte. Valeria verschwand und wurde gesucht. Ich las davon in der Lokalzeitung. Gleichzeitig sahen Augenzeugen ein seltsames Objekt über Schloss Blutenburg. Es wurde sogar mit einem Smartphone fotografiert, allerdings war es spät am Abend und die Qualität des Fotos war schlecht.
  
  
  
  
  
  Quellen:
  
   1. "Galante Liebesgeschichten", Liebesfilm, Frankreich/Italien, 1961, Regie: Michel Boisrond
   2. Johannes Hartlieb et altera (1456): "Medizinischastrologischer Kalender." - BSB Cgm 7958, München, Bayerische Staatsbibliothek, Kurzaufnahme einer Handschrift, BSB-ID 991048728419707356, Digitalisiert von Bayerischer Staatsbibliothek am 20.10.2022, Seite 50
   3. Johannes Hartlieb (1448): "Die Kunst Chiromantia"
   4. Manfred Amann (2023): "Wasserschloss und Liebesnest." - Süddeutsche Zeitung GmbH, Oberbayern, Landkreis Fürstenfeldbruck, 29.05.2023, sueddeutsche.de
   5. Lisa Fagin Davis (2022): "Voynich Paleography." - In: Proceedings of the 1st International Conference on the Voynich Manuscript 2022 (VOY2022), The University of Malta
   6. Apuleius: "Metamorphosen" III, 21
   7. Günther Kletetschka (2025): "Three-Dimensional Time: A Mathematical Framework for Fundamental Physics." - Reports in Advances of Physical Sciences. World Scientific Publishing Company.
   8. Adam Hibberd, Adam Crowl, and Abraham Loeb (2025): "Is the Interstellar Object 3I/ATLAS Alien Technology?" - arXiv:2507.12213v1.
   9. Arkady and Boris Strugatsky (1970): "Dead Mountaineer's Hotel"
   10. Christian Schröter (2026): "Panpsychorealismus: Es wurde ein Science-Fiction Filmprojekt mit dem Titel "Essenz" vorgeschlagen" - Karla-Wagner-Stiftung, 06.01.2026
  
  
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