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Deutsche Grammatik. Pronomen. Indefinitpronomen. |

Indefinitpronomen sind z.B: etwas, nichts, jeder, man, jemand, niemand und die jeweils deklinierten Versionen. Sie stehen an Stelle von Personen oder Dingen die nicht genau bestimmt werden können. Nicht alle müssen dekliniert werden.
Indefinitpronomen sind also Stellvertreter für Personen oder Sachen genau wie die Personalpronomen. Der Unterschied zu den Personalpronomen liegt darin, dass Indefinitpronomen immer eine allgemeine Bedeutung haben. Sie können also keiner bestimmten Person oder Sache zugeordnet werden.
Beispiel:
(= allgemein, nichts Konkretes, es ist dir egal, was für ein Essen dir mitgebracht wird.)
(= Konkretes, es soll dir ein Döner mitgebracht werden, nichts anderes!)
Indefinitpronomen, die nur mit Personen benutzt werden können, sind: „man“ – „jemand“ – „niemand“
„Man“ ist unpersönlich und kann für eine oder mehrere Personen stehen. Es steht immer in der 3. Person Singular und muss dekliniert werden:
|
Nominativ |
Akkusativ |
Dativ |
|---|---|---|
|
man |
einen |
einem |
Beispiel:
„Jemand“ und „niemand“ können nur in der 3. Person Singular stehen. „Jemand“ bezieht sich auf eine unbestimmte Person und „niemand“ verneint „jemand“. „Jemand“ und „niemand“ müssen theoretisch dekliniert werden. Die Deklination wird aber oft weggelassen und ist daher nur noch optional:
|
Nominativ |
Akkusativ |
Dativ |
|---|---|---|
|
jemand |
jemand(en) |
jemand(em) |
|
niemand |
niemand(en) |
niemand(em) |
Beispiele:
„Jemand“ kann auch mit irgend- kombiniert werden. Dadurch wird es noch unbestimmter.
Die Indefinitproomen nur für Sachen sind: „etwas“ – „nichts“ – „alles“ – „welch-“.
„Etwas“ ist unveränderlich. ⇒ Du musst es nicht deklinieren. Es ist Stellvertreter für eine unbestimmte Sache oder Situation. Auch etwas kann mit „irgend-“ verstärkt werden. Beispiele:
In der Umgangssprache wird „etwas“ oft zu „was“ gekürzt. Achtung: „Etwas“ hat auch noch eine 2. Bedeutung im Sinne von „ein bisschen“ oder „ein wenig“.
„Alles“ hat eine sehr stark verallgemeinernde Bedeutung. Alles steht für eine Sache oder eine Handlung.
„Nichts“ ist die Verneinung zu / das Gegenteil von „alles“ „alles“ bezieht sich auf Situationen, Dinge und Handlungen, bei denen wir keinen Genus haben.
„Nichts“ ist die Verneinung von „etwas“ und „alles“ und ist ebenfalls unveränderlich.
Verwechsel es nicht mit dem Negativpartikel „nicht“.
Indefinitpronomen für Personen und Dinge können auch als Artikelwörter benutzt werden. Sie sind einfach von der Version des Pronomens zu unterscheiden. Es ist ein Artikelwort, wenn das Nomen direkt dahinter steht. Wenn kein Nomen dahinter steht, ist es ein Pronomen. Das ist wichtig, da die Deklination im Singular teilweise unterschiedlich ist.
Beispiel:
„Jede“ muss wie ein bestimmter Artikel (der, die, das…) dekliniert werden. „Jede“ bekommt also genau dieselben Endungen, wie die bestimmten Artikel. (der ⇒ jeder, …) Das Bezugswort muss im Singular stehen. „Jede“ beschreibt alle Teile einer Gruppe.
„All-“ muss wie ein bestimmter Artikel (der, die, das…) dekliniert werden. (Achtung: Immer Plural) Das Bezugswort muss im Plural stehen. „All-“ beschreibt die komplette Gruppe.
Im Singular beziehen sich „einige“ und „manche“ immer auf Sachen und bekommen somit die Endung „es“ Im Plural können sie sich auch auf Personen beziehen und bekommen die Endungen der bestimmten Artikel im Plural. (Nominativ: einige, Akkusativ: einige, Dativ: einigen, Genitiv: einiger) Sie geben eine unbestimmte Menge an.
„Einige“ und „manche“ werden meistens als Artikelwort genutzt und nur sehr selten als Pronomen.
Die Indefinitpronomen „ein-“ und „kein-“ stehen für ein bereits erwähntes oder bekanntes unbestimmtes Nomen.
„Kein-“ ist die Verneinung von „ein-“. (Siehe Lektion Verneinung) Die Deklination entspricht, der Deklination der Possessivpronomen. Im Plural wird „ein“ zu „welch-“.
|
Nominativ |
Akkusativ |
Dativ |
Genitiv |
|
|---|---|---|---|---|
| Maskulin |
einer |
einen |
einem |
eines |
| Feminin |
eine |
eine |
einer |
einer |
| Neutral |
eins |
eins |
einem |
eines |
| Plural |
welche |
welche |
welchen |
welcher |
„Kein-“ bekommt dieselben Endungen und existiert auch im Plural.
Beispiele:
– „Ja, ich habe eins.“ / „Nein, ich habe keins.“
– „Ja, hier hast du welche.“ / „Nein, du bekommst keine mehr.“
Wenn wir über etwas nicht zählbares sprechen muss „ein“ auch im Singular durch „welche“ ersetzt werden. Überall sonst ist es im Singular optional. Achtung: Das gilt nur für Dinge, da Personen immer „zählbar“ sind.
Quelle der Zitate und Bilder:https://easy-deutsch.ru
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