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Ñîçäàí: 04.06.2009
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Áåç çàãîëîâêà

Ñðåäà, 26 Èþëÿ 2017 ã. 14:48 + â öèòàòíèê
Öèòàòà ñîîáùåíèÿ listra55 Ðóññêèå ïîñëîâèöû ñ íåìåöêèì ïåðåâîäîì è íåìåöêèìè ïîñëîâèöàìè-àíàëîãàìè 2.

Ðóññêèå ïîñëîâèöû ñ íåìåöêèì ïåðåâîäîì è íåìåöêèìè ïîñëîâèöàìè-àíàëîãàìè 2.

 

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È

èç îãíÿ äà â ïîëûìÿ W: aus dem Feuer in die Flamme; Ä: vom (aus dem) Regen in die Traufe kommen

èç ïåñíè ñëîâà íå âûêèíåøü W: aus dem Lied ist kein Wort zu streichen; E: an einer wahren Begebenheit ist nichts zu ändern; auch peinliche Einzelheiten sind nicht zu verschwei­gen ; Ä: was wahr ist, muß wahr bleiben

èç ñïàñèáà øóáû íå øèòü W: aus einem Dankeschön läßt sich kein Pelz nähen; Ä: was nutzt mir ein Lob, wenn ich hab kein Brot; mit Dank schmelzt man keine Suppe; ,,hab’ Dank“ füllt den Beutel nicht

èç òâîèõ óñò, äà áîãó â óøè Ä: dein Wort in Gottes Ohr èçëèøíèå ïîðÿäêè — òå æå áåñïîðÿäêè W: zuviel Ord­nung ist nicht besser als Unordnung; Ä: allzu scharf macht schartig

èëè (ëèáî) ãðóäü â êðåñòàõ, èëè (ëèáî) ãîëîâà â êóñ­òàõ [Syn: èëè ïàí, èëè ïðîïàë; ëèáî â ñòðåìÿ íîãîé,ëèáî â ïåíü ãîëîâîé] W: entweder die Brust mit Ordenskreuzen geschmückt oder den Kopf unter den Büschen gebettet; E:entweder als Held ausgezeichnet werden oder im Gefecht fallen (wenn man altes aufs Spiel setzt)

èëè (ëèáî) ïàí, èëè (ëèáî) ïðîïàë [Syn: ëèáî â ñòðå­ìÿ íîãîé, ëèáî â ïåíü ãîëîâîé] W: entweder Herr oder verloren; E: es steht alles auf dem Spiel; es geht um Gewinn oder völligen Zusammenbruch; Ä: Kaiser oder nichts!

èùè âåòðà â ïîëå (òæ. ëîâè âåòåð â ïîëå) W: suche den Wind im Felde!; E: 1) das ist nicht wiederzufoekommen; 2) er ist nicht mehr einzuholen; Ä: 1) das kannst du in die Esse schreiben; 2) der ist längst über alle Beige

Ê

êàáû çíàë, ãäå óïàñòü, <òàê> ñîëîìêè áû ïîäîñëàë

W: hätte ich gewußt, wo ich hinfalle, so hätte ich Stroh hingelegt; E: wenn ich wissen könnte, was passiert, dann hätte ich mich vorgesehen (verspätetes Bedauern nach einem Zwischenfall); Ä: wenn mancher Mann wüßte, wer mancher Mann wär, gäb mancher Mann manchem Mann manchmal mehr Ehr J

êàæäàÿ êóðèöà ñâîé íàñåñò õâàëèò [ Syn: âñÿê êóëèê ñâî¸ áîëîòî õâàëèò] W: jedes Huhn k>bt seine Hühner Stange; s. â ñÿê êóëéê ñâî¸ áîëîòî õâàëèò j

êàæäûé ïî-ñâîåìó ñ óìà àîäù i âñÿê ïî-Ñâîåìó ñ óìà ñõîäèò I

êàê àóêíåòñÿ, òàê è îòêëèêíåòñÿ Ä: wie man in den Wald hineinruft, so schallt es <wieder> heraus

êàê (ñêîëüêî) âîëêà íè êîðìè, <à> îí âñ¸ â ëåñ ãëÿäèò (ñìîòðèò) W: wie man den Wolf auch füttern mag, er schaut doch immer nach dem Wald; Ä: die Katze lÜBt das Mausen nicht

êàê ïîñòåëåøü, òàê è ïîñïèøü W, Ä: wie man sich bettet, so schläft man

êàê ñ áûêîì íè áèòüñÿ, à âñå ìîëîêà îò íåãî íå äî­áèòüñÿ W: was man mit dem Bullen auch anstellt, man bekommt doch keine Milch von ihm; E: hier ist jede Mühe vergeblich; Ä: man kann vom Ochsen nur Rindfleisch erwarten; da ist Hopfen und Malz verloren

êàê ñîáàêà íà ñåíå <ëåæèò>: <è> ñàìà íå åñò è äðóãèì íå äà¸ò W: wie der Hund, der auf dem Heu liegt, er frißt es selber nicht und laßt keinen anderen ran; Ä: wie des Gärtners Hund

êàêîâ â êîëûáåëüêó (â êîëûáåëüêå), òàêîâ è â ìîãèë­êó (â ìîãèëêå) [ Syn: ãîðáàòîãî ìîãèëà èñïðàâèò; ÷¸ðíî­ãî êîáåëÿ íå îòìîåøü äîáåëà] W: wie in der Wiege, so ins Grab; E: die Natur des Menschen bleibt sein Leben lang unverändert; Ä: was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer­mehr

êàêîâ ïîï, òàêîâ è ïðèõîä W: wie der Pfaffe, so die Gemeinde; Ä: wie der Herr, so’s Gescherr; wie der Hirt, so das Vieh

/vgl lat. Qualis rex, talis grex/

êàêîé (êîòîðûé) ïàëåö íå óêóñè, âñ¸ <îäíî> áäëüíî W: welcher Finger auch gebissen wird, es tut immer weh; E: jedes Kind ist den Eltern gleich teuer; das Leid eines jeden Kindes Wird von den Eltern schmerzhaft empfunden

êàöêÿ <è> êàìåíü äîëáèò (òî÷èò) (ptc. âîäà êàìåíü òî÷èò) steter Tropfen höhlt den Stein /lat. Gutta cavat Iapidem/

êàøó (êàøè) ìàñëîì íå èñïîðòèøü W: Butter kann den Brfei nicht verderben; E: des Guten kann man nicht genug tun; ÄButter verdirbt keine Kost (keinen Kohl)

êëèí êëèíîì âûøèáàþò (âûáèâàþò) W: einen Keil mit döm ändern austreiben; Ä: den Teufel durch (mit) Beel­zebub austreiben; ein Keil treibt den ändern

êîãîòîê óâÿç — âñåé ïòè÷êå ïðîïàñòü W: wenn nur eine Kralle festgeklemmt ist, ist der ganze Vogel verloren; E: ein kleines Vergehen (ein kleiner Fehltritt) ist der Anfang des Falls; Ä: wehret den Anfängen; gibt man dem Teufel einen Finger, so nimmt er die ganze Hand

 

êîìó êàêîå äåëî, ÷òî êóìà ñ êóìîì ñèäåëà W: wen

geht es an, daß die Gevatterin beim Gevatter gesessen hat; E: fremde Privatangelegenheiten (Intimitäten) gehen keinen etwas an; man soll sich nicht um fremder Leute Angelegenheiten kümmern

êîíåö — <âñåìó> äåëó âåíåö W: das Ende ist die Krone des <ganzen> Werkes; Ä: Ende gut, alles gut; das Ende krönt das Werk

/vgl. lat. Finis coronat opus/

êîí÷èë äåëî — ãóëÿé ñìåëî W: hast du die Arbeit been­det, so darfst du unbedenklich feiern; Ä: nach getaner Arbeit ist gut ruhn; erst die Arbeit, dann das Spiel; erst mach dein Sach, dann lach! (

êîíü <è> î ÷åòûðåõ íîãàõ, äà <è òîò> ñïîòûêàåòñÿ [Syn: è íà ñòàðóõó áûâàåò ïðîðóõà] W: auch ein Pferd strauchelt und hat doch vier Beine; E: gegen Fehler ist keiner gefeit; Ä: auch der geschickteste Fuhrmann fährt zuweilen aus dem Gleis; Irren ist menschlich; Fallen ist keine Schände êîïåéêà ðóáëü áåð忏ò W: die Kopeke hilft dein Rubel sparen; Ä: wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers niclit wert êîðîâà íà äâîðå, <è> õàð÷ íà ñòîëå W: die Kuh auf dem Hof bringt Essen auf den Tisch; Ä: eine Kuh ddckt viel Armut zu ,

êîñà — äåâè÷üÿ êðàñà W: der Zopf ist des Mädchens Zierde; E: der Zopf ist das Sinnbild der jungfräulichen Tagend êîòîðûé ïàëåö íå óêóñè, âñ¸ <îäíî> áîëüíî s. êàêîé ïàëåö íå óêóñè, âñ¸ áîëüíî !

êîøêå èãðóøêè, à ìûøêå ñë¸çêè W: für die K^tze - ein Spiel, für die Maus — Tränen; E: was dem einen eiin Ver­gnügen ist, ist dem anderen eine Qual; Ä: des einen Tod, des ändern Brot; was dem einen sin Uhl, ist dem ändern sin Nach­tigall

êîøêó áüþò, à íåâåñòêå íàâåãêè äàþò W: man schlägt die Katze, um der Schwiegertochter einen Wink zu geben; Ä: den Sack schlägt man, den Esel meint man

 

êðàñîòà äî íåíöà, à óì äî êîíöà W: die Schönheit wählt bis zur Hochzeit, der Verstand aber bis zum Ende; Ä: Verstand ist zu beachten, Schönheit zu betrachten

êðèâî ðàê âûñòóïàåò, äà èíà÷å íå çíàåò W: der Krebs schreitet schief, kann aber nicht anders; Ä: die Katze läßt das Mausen nicht; Art läßt nicht von Art (, der Bock nicht seinen Bart); die Elster läßt das Hupfen nicht, der Frosch das Quaken nicht

êðèêîì èçáà íå ðóáèòñÿ <, äåëî íå ñïáðèòñÿ> W: mit Geschrei <aflein> wird kein Haus gebaut <, kein Werk voDbracht>; Ä: viel Geschrei und wenig Wolle

êòî áîãó íå ãðåøåí, öàðþ íå âèíîâàò? óñò. [Syn: âñå ìû ëíùè, âñå ÷åëîâåêè] W: wer ist vor Gott ohne Sünde und vor dem Zaren ohne Schuld?; E: niemand ist ohne Makel tRechtfertigungsformet)

êòî â êîíè ïîø¸ë, òîò è âîäó âîçè [Syn: íàçâàëñÿ ãðóçäåì, ïîëåçàé â êóçîâ; ïîø¸ë â ïîïû, ñëóæè è ïàíèõè­äû; âçÿëñÿ çà ãóæ, íå ãîâîðè, ÷òî íå äþæ] W: wer unter die Pfetde gegangen ist, muß Wasser fahren; Ä: wer sich für einen Ochsen au^gibt, der muß für einen Ochsen ziehen

êòî äðóãîìó ÿìó ðîåò, òîò ñàì â íå¸ ïîïàä¸ò W, Ä: wer ändern eine Grube gräbt, fallt selbst hinein; s. íå ðîé äðóãîìó ÿìó, ñàì â íå¸ ïîïà䏸ü

êò© åñò ñêîðî, òîò è ðàáîòàåò ñïîðî W: wer schnell ißt, der arbeitet tüchtig; Ä: wie einer ißt, so arbeitet er auch

êòî ëþáèò øèòà, êòî ïîïàäüþ, êòî ïîïîâó äî÷êó [Syn: Íà âêóñ íà öâåò òîâàðèùà íåò] W: der eine liebt den Popen» der andere — die Frau des Popen, und der dritte — die Popentochter; E, Ä: über den Geschmack läßt sich nicht streiten

êþ ðàíî âñòàåò, òîìó áîã äà¸ò óñò. W: wer früh auf­steht, den beschenkt Gott; Ä: was einer früh um viere tut, das kommt ihm nachts um neun zugut; Morgenstunde hat Gold im Munde; früh nieder und früh auf, verlängert den Lebens­lauf

 

êòî ñìåÿ, òîò äâà ñúåë W: wer wagt, frißt das Doppelte; Ä: wer wagt, gewinnt! (von schlauen, gerissenen Menschen)

êòî ñòàðîå ïîìÿíåò (âñïîìÿíåò), òîìó ãëàç âîí W: wer vdjährtes Unrecht nachträgt, soll ein Auge verlieren; ein Auge verliere, wer Vergangenes nachträgt; Ä: wer alte Suppe aufrührt, den holt der Kuckuck

êóäà äåðåâî êëîíèëîñü, òóäà è ïîâàëèëîñü Ä: man fällt nach der Seite, nach der man sich neigt

êóäà èãîëêà, òóäà è íèòêà W: wohin die Nadel, dahin auch dar Faden; E: der eine muß dem anderen folgen {meist von Eheleuten gesagt); Ä: legt der Abt die Würfel dar, so spielen die Mönche ohne Gefahr

êóäà êîíü ñ êîïûòîì, òóäà è ðàê ñ êëåøí¸é W: wohin das Pferd mit seinen Hufen will, dahin will auch der Krebs mit der Schere; wo der Gaul seinen Huf setzt, da will auch der Krebs hin; E: was sich der Starke (der Geschickte) erlaubt, das möchte ihm auch der Schwache (der Ungeschickte) nach­machen

êóé æåëåçî, ïîêà ãîðÿ÷î W, Ä: man muß das Eisen schmie­den, solange es heiß ist; schmiede das Eisen solange es glüht

êóïèëî ïðèòóïèëî W: das Kaufwerkzeug ist abgestumpft; E: <die Kauflust ist groß, aber> das Geld reicht nicht

êóðî÷êà (êóðèöà) ïî ç¸ðíûøêó êëþ¸ò, äà ñûòà áûâàåò W: das Huhn pickt nur einzelne Körner, aber wird doch satt; E: man soll auch den kleinsten Gewinn (Vorteil) nicht verschmähen; Ä: Kleinvieh gibt auch Mist

 

J1

ëàñêîâîå òåëÿ (ëàñêîâîå òåëÿòêî, ëàñêîâûé òåë¸íîê) äâóõ ìàòîê (äâå ìàòêè) ñîñ¸ò W: das anschmiegsame Kalb saugt zwei Mütter; E: mit Schmeichelei und Anbiederung läßt sich viel Gunst erwerben; Ä: freundliche Worte vermögen viel und kosten wenig

 

ëáîì ñòåíû (ñòåíó, ñòåíêó) íå ïðîøèáåøü [Syn: ïðî­òèâ ðîæíà íå ïîïð¸øü] Ä: es kann keiner mit dem Kopf durch die Wand

ëåæà÷åãî íå áüþò W: den Gestürzten (den am Boden Liegenden) schlägt man nicht; E: wer unterliegt, den soll man schonen; Ä: auf dem, der unterliegt, soll man nicht sitzen

ëåçåò â âîëêè, à õâîñò ñîáà÷èé W: er will Wolf werden, aber hat doch einen Hundeschwanz; E: er hat Ambitionen, aber ist seinen Wünschen nicht gewachsen

ëåñ ðóáÿò — ùåïêè ëåòÿò (òæ. <ãäå> äðîâà ðóáÿò, <òàì è> ùåïêè ëåòÿò) W: wenn man Bäume fällt, fliegen Späne umher; Ä: beim Hobeln fliegen Späne; wo Holz gehauen (wo gehobelt) wird, da fallen Späne

ëåòî — ïðèïàñéõà, çèìà — ïðèáåðèõà (ïîäáåðèõà) [Syn: ëåòî ðàáîòàåò íà çèìó, à çèìà íà ëåòî] W: der Sommer schafft Vorrat, der Winter verbraucht ihn; Ä: wer im Heu nicht gabelt, in der Ernte nicht zappelt, im Herbst nicht früh aufsteht, seh’ zu, wie’s im Winter geht; wer nicht in der Hitze arbeiten will, muß in der Kälte Hunger leiden; wer Rosen nicht im Sommer bricht, der bricht sie auch im Winter nicht

ëåòî ðàáîòàåò íà çèìó, à çèìà íà ëåòî [Syn: ëåòî — ïðèïàñéõà, çèìà — ïðèáåðèõà] W: der Sommer sorgt für den Winter, und der Winter für den Sommer

ëèáî â ñòðåìÿ íîãîé, ëèáî â ïåíü ãîëîâîé [Syn: èëè ïàí, èëè ïðîïàë; èëè ãðóäü â êðåñòàõ, èëè ãîëîâà â êóñ­òàõ] W: entweder mit dem Fuß in den Steigbügel oder mit dem Kopf gegen einen Baumstumpf; E: entweder siegreich oder verloren; es steht alles auf dem Spiel

ëèáî ãðóäü â êðåñòàõ, ëèáî ãîëîâà â êóñòàõ s. èëè ãðóäü â êðåñòàõ, èëè ãîëîâà â êóñòàõ

ëèáî ïàí, ëèáî ïðîïàï s. èëè ïàí, èëè ïðîïàë ëèõà áåäà íà÷àëî W: das Schlimmste ist der Anfang; Ä: aller Anfang ist schwer

ëîâè âåòåð â ïîëå s. èùè âåòðà â ïîëå

ëîæêà ä¸ãïî â áî÷êó ì¸äó W: ein Löffel Teer in einem Faß Honig; Ä: ein Tropfen Wermut im Freudenbecher; ein faules Ei verdirbt den Brei; in jeder Freude ist ein Tropfen Wermut; ein Tropfen Wermut fiel in den Becher der Freude

ëó÷øå ïîçäíî, ÷åì íèêîãäà W, Ä: besser spät als nie; Ä: Spät kommt ihr, doch ihr kommt (Schiller)

/lat. Potius sero quam nunquam/

ëþáè íå ëþáè, äà ïî÷àùå âçãëÿäûâàé W: lieben mußt du nicht, wenn du mich nur oft genug ansiehst; E: es kommt <in der Ehe> weniger auf die Liebe an, als auf die Aufmerk­samkeit

ëþáèøü êàòàòüñÿ, ëþáè è ñàíî÷êè âîçèòü W: wenn du gern Schlitten fährst, mußt du ihn auch gern ziehen; E: für sein Vergnügen muß man auch etwas Beschwerliches auf sich nehmen; Ä: wer will fahren, zieh’ auch den Karren; wer das Feuer haben will, muß den Rauch leiden; wer den Kern essen will, muß die Nuß knacken; ohne Fleiß kein Preis

ëþáëþ ìîëîäöà çà îáû÷àé W: ich liebe den guten Bur­schen für seine Sitten; E: das ist lobenswert; Ä: alle Achtung!, Hut ab!

ëþáîâü çëà — ïîëþáèøü è êîçëà [Syn: ïîëþáèòñÿ ñàòàíà ïóùå ÿñíîãî ñîêîë£] W: die Liebe ist böse, sie läßt dich auch einen Ziegenbock Heben; E: Liebe ist blind und macht blind; Ä: Minne verkehrt die Sinne; keinem ist sein Liebchen ungestaltet

ëþáîâü íå êàðòîøêà, íå âûáðîñèøü â (çà) îêîøêî W: die Liebe ist keine Kartoffel, man kann sie nicht zum Fenster hinauswerfen; E: die Liebe kann man nicht auf Wunsch unterdrücken; dem hebenden Herzen ist nicht zu befehlen; Ä: gegen die Liebe ist kein Kraut gewachsen

ëþäè ïàõàòü, à ìû (òû, âû, îí, qhh) ðóêàìè ìàõàòü W: die Leute gehen pflügen, und wir (du, ihr usw.) mit den Armen fuchteln; E: während die einen arbeiten, tun die anderen nur so, als ob sie etwas machen

 

 

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ìàé õîëîäíûé — ãîä õëåáîðîäíûé W: kalter Mai - ertragreiches Jahr; Ä: Mai kühl und naß füllt dem Bauern Scheun’ und Faß

ìàë çîëîòíèê, äà äîðîã [Syn: ìàëà ïòè÷êà, äà íîãîòîê âîñòåð] W: der Solotnik ist klein, aber teuer (çîëîòíèê — alte russische Gewichtseinheit, ca. 4,3 g, oft für Edelmetalle verwendet); Ä: klein, aber fein; Großsein tut’s nicht allein, sonst holte die Kuh den Hasen ein

ìàëà (íåâåëèêà) ïòè÷êà, äà íîãîòîê âîñò¸ð (îñòåð) [Syn: ìàë çîëîòíèê, äà äîðîã] W: das Vögelchen ist nicht groß, aber es hat scharfe Klauen; Ä: klein aber oho; kleine Kröten haben auch Gift; magere Läuse beißen scharf

ìàëåíüêàÿ (ìàëàÿ) ñîáà÷êà äî ñòàðîñò ùåíîê W: ein kleiner Hund bleibt zeitlebens ein Welpe; E: wer klein geraten ist, der wird nie für voll genommen

ìåäâåäü <è> íå óìûâàåòñÿ, äà çäîðîâ æèâ¸ò W: der Bär wäscht sich nicht, ist aber immer gesund; E: Reinlichkeit allein schafft keine Gesundheit

ìåëåâà ìíîãî, äà (à) ïîìîëó æòóñò. W: es wird viel ge­mahlen, aber es kommt kein Mehl davon; Ä: es wird viel gere­det, aber nichts erreicht; Ä: leeres Stroh dreschen

ìåëè, Åìåëÿ, òâîÿ íåäåëÿ [Syn: ïîåõàëà êóìà íåâåäî­ìî êóäà] W: mahle, Jemelja (Name), es ist deine Woche (nach der Arbeitsfolge in der bäuerlichen Großfamilie)• E: rede nur, es ist doch nichts dabei

ì¸ðòâûõ ñ ïîãîñòà íå íîñÿò [Syn: ïðîëèòóþ âîäó íå ñîáåð¸øü; ÷òî ñ âîçó óïàëî, òî ïðîïàëî] W: die Toten trägt man nicht vom Friedhof zurück; E: was verloren ist, ist nicht zu retten; Ä: hin ist hin

ìåòè âñÿê ïåðåä ñâîèìè âîðîòàìè W: jeder kehre vor seiner Tür!; Ä: kehre erst vor deiner Tür, denn du hast Schmutz genug dafür; jeder schaue in seinen Rinnstein

ìåòèë â âîðîíó, à ïîïàë â êîðîâó W: er zielte auf die Krähe, aber traf die Kuh; E: er verfehlte sein Ziel; er ist ein schlechter Schütze; Ä: er traf ins Blaue; er schoß eine Fahrkarte

ìèëîñòè ïðîøó ê íàøåìó øàëàøó W: willkommen in unserem Zelt; E: scherzhafte Einladung zu Tisch, in eine Gesellschaft u. dgl.

ìèëûå áðàíÿòñÿ — òîëüêî òåøàòñÿ W: wenn sich Lieben­de zanken, macht es ihnen nur Spaß; Ä: was sich liebt, das neckt sich; kleine Händel stärken die Liebe; Zwist unter Liebes- leuten hat nicht viel zu bedeuten

jv^l. lat. Amanti(um) irae amoris integratio est/ ìèð íå áåç äîáðûõ ëþäåé s. ñâåò íå áåç äîáðûõ ëþäåé ìíîãî (âñ¸) áóäåøü çíàòü, ñêîðî ñîñòàðèøüñÿ (ñîñòà- ðååøüñÿ) W: wenn du zuviel weißt, wirst du früh alt; E: du brauchst nicht alles zu wissen {abweisende Antwort auf eine neugierige, indiskrete Frage): Ä: viel Wissen macht Kopfweh; viele wissen viel, keiner alles

ìíîãî äåíåã — ìíîãî è õëîïîò (çàáîò) Ä: je mehr Geld, desto mehr Sorgen

ìîëîäåö ïðîòèâ (ñðåäè, íà) îâåö, à ïðîòèâ (ñðåäè, íà) ìîëîäöà <è> ñàì îâöà W: ein Held gegenüber Schafen, aber gegenüber einem Helden — selbst ein Schaf; E: tapfer gegen den Feigen, feige gegen den Tapferen

ìîëîäî — çåëåíî, ïîãóëÿòü âåëåíî W: die Jugend ist grün, sie muß sich austoben; Ä: Jugend muß sich austoben; Jugend hat keine Tugend

ìîëîêî ó êîðîâû íà ÿçûêå W: die Kuh hat die Milch auf der Zunge; E: der Milchertrag der Kuh hängt vom Futter ab ìîë÷àíèå — çíàê ñîãëàñèÿ W: Schweigen ist ein Zeichen der Zustimmung; E: wer keinen Einwand erhebt, äußert damit seine Zustimmung; Ä: wer schweigt, bejaht /vgl. lat. Silentium videtur confessio/

<è> Ìîñêâà íå ñðàçó (íå âäðóã) ñòðîèëàñü W: Moskau ist nicht auf einen Schlag erbaut worden; Ä: Rom ist nicht an einem Tage erbaut worden

Ìîñêâà îò êîïåå÷íîé ñâå÷êè (ñâå÷è) ñãîðåëà (çàãî­ðåëàñü) W: Moskau ist durch eine Kopeken-Kerze eingeäschert (in Brand gesteckt) worden (Im Jahre 1443 und 1537); E: auch unbedeutende Ursachen können schwerwiegende Folgen haben; Ä: ein Funken noch so klein, äschert ganze Städte ein; aus einem Funken wird oft ein großes Feuer; kleine Löchlein machen das Schiff voll Wasser; geringe Ursache, große Wirkung Ìîñêâà ñëåçàì íå âåðèò W: Moskau glaubt den Tränen nicht (hist. Anspielung auf die Foltern der moskowitischen Regierung); E: mit Tränen (Klagen) ist nichts zu erreichen

ìîÿ õàòà (èçáà) ñ êðàþ <, ÿ íè÷åãî íå çíàþ> (òæ. íàøà õàòà ñ êðàþ) [Syn: íå ìîé âîç, íå ìíå åãî è âåçòè; íàøå äåëî òåëÿ÷üå^: meine Hütte steht am Rande <, ich weiß von nichts>; Ä: mein Name ist Hase <, ich weiß von nichts>

ìóæ è (äà) æåíà — îäíà ñàòàíà W: Mann und Weib sind derselbe Satan; E: die beiden Ehegatten sind wie eine Person (sie haben gleiche Gedanken, gemeinsame Wünsche usw.); Ä: Mann und Weib sind ein Leib

ìóæ ëþáèò æåíó çäîðîâóþ, à áðàò ñåñòðó áîãàòóþ W, Å: der Ehemann will seine Frau gesund haben, und der Bruder seine Schwester reich

ìÿãêî ñòåëåò, äà æ¸ñòêî ñïàòü W: er bettet weich, aber es ist hart zu schlafen; Ä: Honigrede ist nicht ohne Gift

H

íà áåäíîãî Ìàêàðà âñå øèøêè âàëÿòñÿ W: auf den

armen Makar fallen alle Zapfen; E: einem Pechvogel geht es immer schlecht; Ä: auf des Kahlen Haupt hagelt es am ärgsten íà áåçëþäüå è Ôîìà äâîðÿíèí [Syn: íà áåçðûáüå è ðàê ðûáà; â òåìíîòå è ãíèëóøêà ñâåòèò] W: bei Menschenmangel ist auch Foma Edelmann (Ôîìà — volkstümlicher Männer­name); Ä: unter den Blinden ist ein Einäugiger König

íà áåçðûáüå è ðàê ðûáà [Syn: íà áåçëþäüå è Ôîìà äâîðÿíèí; â òåìíîòå è ãíèëóøêà ñâåòèò] W: bei Fischmangel gilt auch der Krebs als Fisch; Ä: in der Not frißt der Teufel Fliegen; besser eine Laus im Kohl als gar kein Fleisch; unter den Blinden ist ein Einäugiger König

íà áîãà íàäåéñÿ, à ñàì íå ïëîøàé [Syn: áîã-òî áîã, äà ñàì íå áóäü ïëîõ] W: verlasse dich auf Gott, aber bleibe selbst wachsam; Ä: hilf dir selbst, dann hilft dir Gott; Gott gibt wohl die Kuh, aber nicht den Strick dazu

íà áðþõå<-òî> ø¸ëê, à â áðþõå<-òî> ù¸ëê W: auf dem Bauch ist Seide, aber im Bauche ist Zähneklappern (vor Hunger); Ä: Samt am Kragen, Kleie im Magen

íà âêóñ íà öâåò òîâàðèùà íåò [Syn: êòî ëþáèò ïîïà, êòî ïîïàäüþ, êòî ïîïîâó äî÷êó] W: für Geschmack und Farbe findet sich kein Kamerad; Ä: über den Geschmack läßt sich nicht streiten

/vgl. lat. De gustibus non est disputandum/ íà âîðå øàïêà ãîðèò [Syn: áîã øåëüìó ìåòèò] W: auf dem Dieb brennt die Mütze; dem Diebe brennt die Mütze auf dem Kopf (.Dieses Wort ist die Pointe der Erzählung vom findigen Bauern, der einen Pferdedieb dazu brachte, sich zu verraten); E: der Schuldige verrät sich selbst; Ä: das Gesicht verrät den Wicht;getroffene Hunde bellen

íà âñåõ íå óãîäèøü W: man kann es nicht allen recht tun; Ä: allen Menschen recht getan ist eine Kunst, die niemand kann

íà âñÿêèé ðîòîê íå íàêèíåøü ïëàòîê W: man kann nicht jeden Mund mit einem Tuch verdecken; s. íà ÷óæîé ðî­òîê íå íàêèíåøü ïëàòîê

íà âñÿêèé ÷àñ íå îáåð忏øüñÿ W: man kann nicht für jeden Fall Vorsorgen; E: trotz aller Vorsicht sind unerwünschte Vorfälle nicht zu vermeiden

íà âñÿêèé ÷îõ (íà âñÿêîå ÷èõàíüå) íå íàçäðàâñòâóåøü­ñÿ W: man kann nicht bei jedem Niesen „zum WohT‘ sagen;

4*

E: man kann es nicht allen recht machen; Ä: allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann

íà âñÿêîãî (íà êàæäîãî) ìóäðåöà äîâîëüíî ïðîñòîòû W: für jeden Weisen findet sich genug Einfalt; Ä: je gelehrter, desto verkehrter; kein weiser Mann ward je genannt, an dem man nicht eine Torheit fand

/vgl. lat. Nemo mortalium omnibus horis sapit/ íà âñÿêîå õîòåíüå åñòü òåðïåíüå W: für jedes Wollen ist Geduld vorhanden; E: nicht jeder Wunsch ist sofort erfüllbar, man muß sich gedulden können; Ä: Geduld bringt Rosen

íà âñÿêîå ÷èõàíüå íå íàçäðàâñòâóåøüñÿ s. íà âñÿêèé ÷îõ íå íàçäðàâñòâóåøüñÿ

íà ãðåõ ìàñòåðà íåò [Syn: ãðåõ äà áåäà íà êîãî íå æèâ¸ò] W: niemand ist Meister über den Fehler; E: jedem kann ein Unglück passieren; jeder kann einen Fehltritt begehen; Ä: <kein Feuer ohne Rauch,> kluge Leute fehlen auch; auch kluge Hühner legen in die Nesseln

íà êàæäîãî ìóäðåöà äîâîëüíî ïðîñòîòû s. íà âñÿêîãî ìóäðåöà äîâîëüíî ïðîñòîòû

íà êðåïêèé ñóê — îñòðûé òîïîð W: auf einen starken Ast gehört ein scharfes Beil; Ä: auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil

íà ëîâöà è çâåðü áåæèò W: dem Jäger läuft das Wild entge­gen; E: der, den man braucht, kommt wie auf Bestellung (Aus­ruf der Genugtuung)

íà ìèðó (íà ëþäÿõ, ñ ëþäüìè) è ñìåðòü êðàñíà W: in der Öffentlichkeit ist selbst das Sterben schön; in Gesellschaft ist auch der Tod nicht schrecklich; E: in der Gemeinschaft fürch­tet der Mensch den Tod nicht

íà íàø âåê äóðàêîâ õâàòèò W: für unser Leben reichen die Dummen noch; Ä: die Dummen werden nicht alle (Aus­druck der Schadenfreude); Narren wachsen unbegossen

íà íåò è ñóäà íåò W: für nichts ist kein Gericht da; Ä: wo nichts ist, hat <selbst> der Kaiser sein Recht verloren

 

íà îäíîì ìåñòå <è> êàìåíü ìîõîì îáðàñòàåò W:

auf einer Stelle liegend, wird auch ein Stein mit Moos bewach­sen; Ä: rast’ ich, so rost’ ich

íà îõîòó ¸õàòú — ñîáàê êîðìèòü [Syn: ãðîì íå ãðÿíåò, ìóæèê íå ïåðåêðåñòèòñÿ] W: wenn es schon zur Jagd geht, werden erst die Hunde gefüttert; E: man hätte mit den Vorbe­reitungen frühzeitig beginnen müssen ( Vorwurf)

íà ïîãîñòå æèòü, âñåõ íå îïëà÷åøü W: wer auf dem Friedhof wohnt, kann nicht jeden beweinen; E: wer zuviel Leid mit erlebt, wird abgestumpft

íà ñâåòå íå áåç äîáðûõ ëþäåé s. ñâåò íå áåç äîáðûõ ëþäåé

íà ñåðäèòûõ âîäó âîçÿò W: auf den Bösen wird Wasser gefahren; E: wer böse ist (wer sich nicht beherrschen kann), muß es selbst ausbaden

íà òåáå, áîæå, ÷òî íàì íåãîæå W: das hast du, Got, was wir nicht brauchen; E: was man nicht braucht, gibt man leicht weg

íà òî è ùóêà â ìîðå, ÷òîáû (÷òîá) êàðàñü íå äðåìàë W: dazu ist der Hecht im Meer, damit der Karpfen wach bleibt; der Hecht im Meere ist dazu da, daß die Karausche nicht schla­fe; E: man muß stets auf der Hut sein; Gefahren machen den Menschen wachsam ;Ä: in den Karpfenteich gehört ein Hecht íà ÷óæîé êàðàâàé ðîò (ðòà) íå ðàçåâàé W: mach den Mund nicht nach dem fremden Brotlaib auf; E: sei nicht gierig nach fremdem Gut; maße dir nicht an, was dir nicht zusteht; Ä: stecke deinen Löffel nicht in andrer Leute Töpfe; laß es dich nicht nach fremdem Gut gelüsten

íà ÷óæîé (íà âñÿêèé) ðîòîê íå íàêèíåøü ïëàòîê W: man kann nicht fremden Mund mit einem Tuch verdecken; Ä: man müßte viel Brei haben, allen Leuten den Mund zu ver­stopfen

íàä íàìè íå êàïëåò W: über uns tropft es nicht; wir ste­hen nicht im Regen; E: wir haben es nicht eilig; wir können auch warten; Ä: wir sitzen am längeren Hebel

 

íàäåëàëà ñèíèöà ñëàâû, à ìîðÿ íå çàæãëà (òæ: õâàëè­ëàñü ñèíèöà ìîðå çàæå÷ü) W: die Meise rühmte sich, hat aber das Meer nicht angezündet; E: man kann alles versprechen, aber nicht alles ausführen

íàçâàëñÿ ãðóçäåì, ïîëåçàé â êóçîâ [Syn: âçÿëñÿ çà ãóæ, íå ãîâîðè, ÷òî íå äþæ; êòî â êîíè ïîø¸ë, òîò è âîäó âîçè; ïîø¸ë â ïîïû, ñëóæè è ïàíèõèäû] W: wenn du dich Milchpilz nennst, dann kletter’ in den Korb; E: wenn du etwas anpackst, mußt du es auch ausführen; wenn du eine Rolle übernimmst, mußt du sie auch ausfüllen; Ä: wer A sagt, muß auch  sagen; wer sich zum Lamm macht, den jagen die Wölfe; wer sich zu Honig macht, den benaschen die Fliegen; wer sich unter die Kleie mischt, den fressen die Schwei­ne

íàêàçóé äåòåé â þíîñòè, óïîêîÿò òÿ íà ñòàðîñòè óñò. W: strafe die Kinder in der Jugend, sie sorgen für dich im Alter; Ä: besser das Kind weint jetzt, als die Eltern künftig; wer die Rute spart, verzieht das Kind; je lieber das Kind, je schärfer die Rute

íàðÿäè ïåíü, è ïåíü áóäåò õîðîø W: putze einen Baum­stumpf auf, und er wird schön aussehen; Ä: das Kleid macht den Mann; Kleider machen Leute; ein schöner Rock ziert den Stock; schöne Federn machen schönen Vogel

íàñèëüíî ìèë íå áóäåøü (òæ. ñèëîé ìèëîìó íå áûòü) W: mit Gewalt gewinnt man keine Liebe; E: Liebe läßt sich nicht erzwingen; wo keine Liebe ist, hilft keine Mühe; Ä: gezwungene Liebe und gefärbte Schönheit halten nicht Farbe; gezwungene Ehe, des Herzens Wehe

íà÷àë çà çäðàâèå, à êîí÷èë (ñâ¸ë) çà óïîêîé W: er hat mit einer Gesundheitsfürbitte begonnen und mit einer Totenmesse geendet; E: auf einen optimistischen Anfang folgte ein pessimistischer Schluß (in einer Rede); Ä: am Anfang hieß es ,,Lebe lang!“, das Ende klang wie Grabgesang

íàø ïîñòðåë âåçäå ïîñïåë W: unser Wildfang kommt überall zurecht; E: er ist so rührig, daß er sich nichts entgehen läßt; Ä: Hansdampf in allen Gassen sein

íàøà ãîðíèöà ñ áîãîì íå ñïîðèòñÿ W: unsere Stube streitet nicht mit Gott; E: drinnen ist es bei uns genauso kalt wie draußen

íàøà õàòà ñ êðàþ s. ìîÿ õàòà ñ êðàþ íàøå äåëî òåëÿ÷üå <, ïîåë äà â çàêóò> [Syn: ìîÿ õàòà ñ êðàþ; íå ìîé âîç, íå ìíå åãî è âåçòè] W: wir halten es mit den Kälbern <nach dem Fressen zurück in den Stall>; E: ich bin lediglich Befehlsempfänger; ich führe nur aus, was befohlen ist, und frage nicht viel

íàøåãî ïîëêó ïðèáûëî W: unser Haufen hat Zulauf; E: wir werden immer mehr (wenn ein Gleichgesinnter usw. in einen Kreis aufgenommen wird)

íàøëà êîñà íà êàìåíü W: die Sense ist auf einen Stein gestoßen; E: hier prallen unversöhnliche Gegensätze aufeinan­der; keiner von beiden Gegnern will nachgeben; Ä: es geht hart auf hart; hart gegen hart niemals gut ward

íå áîãè ãîðøêè îáæèãàþò W: die Töpfe werden nicht von Göttern gebrannt; E: auch ein gewöhnlicher Mensch ist schwierigen Aufgaben gewachsen (meist als Ermunterung beim Zögern, eine schwierige Aufgabe zu übernehmen)

íå áîéñÿ ñîáàêè, ÷òî ëàåò, à áîéñÿ òîé, ÷òî ìîë÷èò äà õâîñòîì âèëÿåò W: fürchte nicht den Hund, der bellt, sondern den, der schweigend mit dem Schwanz wedelt; E: ein offener Gegner ist weniger gefährlich, als ein Freundschaft heuchelnder Feind; Ä: Hunde, die <viel> bellen, beißen nicht; hüte dich vor den Katzen, die vorne lecken und hinten kratzen

íå áûëî áû ñ÷àñòüÿ, äà íåñ÷àñòüå ïîìîãëî [Syn: íåò õóäà áåç äîáðà] W: es hätte kein Glück gegeben, wenn das Unglück nicht geholfen hätte; Ä: Glück im Unglück

íå áûëî íè ãðîøà, äà <è> âäðóã àëòûí [Syn: íå ñâåòèëî, íå ãîðåëî, äà âäðóã ïðèïåêëî] W: es gab keine halbe Kopeke, und plötzlich gibt’s einen Dreier (ãðîø — altrussische Münze zu einer halben Kopeke; àëòûí — altrussische Münze im Wevon drei Kopeken); E: anfangs nichts, aber dann mehr als erwar­tet (Ausdruck der Freude und Überraschung)', Ä: bald wenig und bald viel, so macht’s das Spiel

íå áûëî ïå÷àëè, òàê (äà) ÷åðòà íàêà÷àëè W: es gab keinen Kummer, aber da haben die Teufel welchen herbeige­schafft; E: alles war gut (ruhig), aber plötzlich mußte doch etwas schiefgehen; es ging uns gut, da mußte uns der böse Kummer bescheren; Ä: das hat uns gerade noch gefehlt

íå áûëî ó áàáû õëîïîò, êóïèëà ïîðîñÿ (òæ. íå çíàëà áàáà ãîðÿ, êóïèëà áàáà ïîðîñÿ) W: die Bäuerin hatte keine Sorgen, da kaufte sie sich ein Ferkel; E: meist ist der Mensch selbst daran schuld, daß er sich Schwierigkeiten schafft

íå â äåíüãàõ ñ÷àñòüå W: das Glück liegt nicht im Geld; Ä: Geld <allein> macht nicht glücklich

íå â ïîðó ãîñòü õóæå òàòàðèíà W: ein ungeladener Gast ist schlimmer als ein Tatar; s. íåçâàíûé ãîñòü õóæå òàòàðèíà íå â ñâîé ñàíè íå ñàäèñü [Syn: íå ñóéñÿ â ðèçû, êîëü íå ïîï] W: setz dich nicht in den Schlitten, der nicht dir ge­hört; E: übernimm dich nicht; maße dir nicht an, was deine Möglichkeiten übersteigt; Ä: Schuster, bleib bei deinem Leisten; was deines Amtes nicht ist, davon laß die Finger (da laß deinen Vorwitz)

íå â ñëóæáó, à â äðóæáó W: nicht als Dienst, sondern aus Freundschaft; E: nicht als Verpflichtung, sondern als Freundschaftsdienst (Bitte um eine Gefälligkeit)

íå âàø âîç, âå âàì åãî è âåçòè s. íå ìîé âîç, íå ìíå åãá è âåçòè

íå âåëè êàçíèòü, âåëè ñëáâî âûìîëâèòü (ìîëâèòü)

W: befiehl nicht mich hinzurichten, befiehl mir ein Wort zu sagen; E: sei nicht unerbittlich, hör dir meine Rechtfertigung an; Ä: laß Gnade für Recht walten!

íå âåðü <÷óæèì> ðå÷àì, âåðü ñâîèì î÷àì W: glaube nicht den <fremden> Worten, glaube deinen Augen; E: verlaß dich nicht auf Worte, sondern nur auf die eigene Erfahrung; ä : ein Bild ist besser als tausend Wörter

 

 

íå âåðü óøàì, âåðü <ñâîèì> î÷àì W: glaube nicht den Ohren, sondern nur den Augen; Ä: man glaubt einem Auge mehr als zween Ohren

íå âîâðåìÿ ãîñòü õóæå òàòàðèíà s. íåçâàíûé ãîñòü õóæå òàòàðèíà

íå âîë÷èé çóá, òàê ëèñèé õâîñò W: wenn nicht der Wolfszahn, dann der Fuchsschwanz; E: was nicht mit Gewalt geht, muß mit List gelingen

íå âñ¸ êîòó ìàñëåíèöà <, áûâàåò è âåëèêèé ïîñò> (òæ. îòîøëà êîòó ìàñëåíèöà) W: es ist nicht immer Butter­woche für den Kater; für den Kater ist nicht immer Butter­woche <, es kommt auch die große Fastenzeit> (ìàñëåíèöà — Butterwoche, Faschingszeit im alten Rußland); E: es ist nicht jeden Tag ein Fest, es gibt auch den grauen Alltag; Ä: es ist nicht allfe Tage Sonntag

íå âñå òî çîëîòî, ÷òî áëåñòèò W, Ä: es ist nicht alles Gold, was glänzt

íå âñÿêîå (íå âñÿêî) ëûêî â ñòðîêó W: nicht jeder Baststreifen gehört in die Reihe (Zeile); E: nicht jedes Wort (nicht jede Tat) ist ernstzunehmen, nicht jeder Fehler ist gegen den Schuldigen auszulegen; Ä: man soll nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen

íå ãîâîðè ãîï, ïîêà íå ïåðåïðûãíåøü (íå ïåðåñêî­÷èøü) W: sage nicht „hopp“ ehe der Sprung gelungen ist; E: juble nicht, bevor die Sache gelungen ist; Ä: man soll den Tag nicht vor dem Abend loben

íå äàâøè ñëîâà, êðåïèñü, à äéâøè, äåðæèñü W: solange du kein Wort gegeben hast, sei standhaft <und gib es nicht>; nachdem du es gegeben hast, halte es; E: man soll keine leicht­fertigen Versprechungen machen, aber ein gegebenes Wort muß man halten; Ä: ein Mann, ein Wort

íå äåðæè ñòî ðóáëåé, äåðæè ñòî äðóçåé s. íå èìåí ñòî ðóáëåé, èìåé ñòî äðóçåé

íå äî æèðó, áûòü áû æèâó W: es geht nicht ums Fett, es geht ums Leben; E: es geht nicht darum, Überfluß zu schaffen, sondern um die nackte Existenz; wir wollen nichts Überflüssiges, sondern nur das Nötigste

íå åäéíûì õëåáîì <áóäåò> æèâ ÷åëîâåê (òæ. íå î õëåáå åäèíîì æèâ ÷åëîâåê) Ä: der Mensch lebt nicht vom Brot allein

/<Bibel, 2. Mose, 8, 3/

íå çíàåøü, ãäå íàé䏸ü, ùå ïîòåðÿåøü W: man weiß nicht, wo man etwas findet und wo man etwas verliert; E: man kann nichts im voraus wissen; das Leben ist voller Überra­schungen

íå çíàëà áàáà ãîðÿ, êóïèëà áàáà ïîðîñÿ s. íå áûëî ó áà­áû õëîïîò, êóïèëà ïîðîñÿ

íå çíàÿ áðîäó, íå ñóéñÿ â âîäó s. íå ñïðîñÿñü áðîäó, íå ñóéñÿ â âîäó

íå èìåé (íå äåðæè) ñòî ðóáëåé, <à> èìåé (äåðæè) ñòî äðóçåé W: man soll nicht hundert Rubel haben, sondern hundert Freunde; E: Freundschaft ist mehr wert als Geld; durch Freunde erreicht man mehr als für Geld; Ä: Freunde sind über Silber und Gold

íå êðàñíà èçáà óãëàìè, à êðàñíà" ïèðîãàìè W: das Bauernhaus schmücken nicht die Ecken, sondern die Kuchen; nicht die Ecken, sondern die reichlich gebotenen Pirogs ver­schönern das Haus (unter „Ecken“ sind die Eckverzierungen eines Hauses im altrussischen Stil zu verstehen); E: man beur­teilt ein Haus (einen Empfang) nicht nach der Einrichtung, sondern nach der Gastlichkeit (Bewirtung); Ä: ein Haus ist nicht schön durch seine Wände, wohl aber durch gastliche Hände

íå êóïè äâîðà, <a> êóïè ñîñåäà W: kauf’ dir nicht einen Hof, sondern kauf’ dir einen Nachbarn; kauf dir kein Haus, kauf dir den Nachbarn; E: wenn man an einem neuen Ort friedlich wohnen will, muß man sich die richtigen Nach­barn auswählen

íå ëþáî — íå ñëóøàé, à âðàòü íå ìåøàé W: wenn’s dir nicht gefällt, brauchst du nicht zuzuhören, aber stör’ den anderen beim Lügen nicht; E: man soll den Erzähler nicht unterbrechen, auch wenn man Einwände hat

íå ìåñòî êðàñèò ÷åëîâåêà, à ÷åëîâåê ìåñòî W: der Mensch ehrt (schmückt) den Platz, nicht der Platz den Men­schen; E: man soll den Menschen nicht nach seiner Stellung beurteilen, weil jedes Amt erst durch seinen Träger erfüllt wird; Ä: der Mann ehrt das Amt, nicht das Amt den Mann /lat. Non locus ornat hominem, sed homo locum/ íå ìîé (òâîé, íàø, âàø) âîç, íå ìíå (òåáå, íàì, âàì) åãî è âåçòè [Syn: ìîÿ õàòà ñ êðàþ; íàøå äåëî òåëÿ÷üå] W: es ist nicht meine (deine, unsere, eure) Fuhre, und nicht ich (du, wir, ihr) muß sie schleppen; E: das geht mich nichts an; ich will damit nichts zu tun haben; Ä: mein Name ist Hase <, ich weiß von nichts>; was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß

íå íàìè íà÷àëîñü, íå íàìè è êîí÷èòñÿ W: es hat nicht mit uns begonnen und wird nicht mit uns enden; E: sowas kann jedem passieren (Rechtfertigung des eigenen Fehlverhal­tens)

íå íàø âîç, íå íàì åãî è âåçòè s. íå ìîé âîç, íå ìíå åãî è âåçòè

íå î õëåáå åäèíîì æèâ ÷åëîâåê s. íå åäèíûì õëåáîì æèâ ÷åëîâåê

íå îáìàíåøü — íå ïðîäàøü (òæ. íå ñîëãàòü, <òàê è> íå ïðîäàòü) óñò. W: ohne Betrug ist nichts zu verkaufen; ohne zu lügen bringst du deine Ware nicht an den Mann (ein ehemals den Moskauer Kaufleuten in den Mund gelegter Grund­satz); E: um eine Ware an den Käufer zu bringen, muß man ihr auch nicht vorhandene Vorzüge andichten; Ä: <im Handel> Betrug ist des Krämers Acker und Pflug; Betrug ist des Krä­mers Acker und Pflug

íå îòêëàäûâàé íà çàâòðà òî, ÷òî ìîæíî ñäåëàòü ñåãîäíÿ W: verschiebe nicht auf morgen, was sich heute tun läßt; Ä: morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute; des Faulen Werktag ist immer morgen, sein Ruhetag heute;

Aufschub ist ein Tagdieb; was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen

íå ïåðâàÿ çèìà âîëêó çèìîâàòü W: es ist nicht der erste Winter, den der Wolf überwintern muß; E: man ist Schwie­rigkeiten (Entbehrungen) gewohnt; Ä: ich habe schon Verschie­denes durchgemacht

íå ïëþé â êîëîäåö (â êîëîäåçü), ïðèãîäèòñÿ âîäû íàøïúñÿ W: spuck’ nicht in den Brunnen, wenn du noch daraus trinken mußt; spuck’ nicht in den Brunnen — du wirst noch aus ihm Wasser trinken müssen; E: verdirb es dir nicht mit Leuten, die du noch brauchen kannst

íå ïî õîðîøó ìèë, à ïî ìèëó õîðîø W. unübersetzbar, etwa: man hebt nicht den, der gut ist, sondern hält den für gut, der einem heb ist; E: wen man hebt, für den ist man voreingenommen; Ä: Liebe macht blind

íå ïîãëÿäåâ â ñâÿòöû, äà <è> áóõ â <áîëüøîé> êîëî­êîë (â êîëîêîëà) óñò. W: die <große> Glocke läuten lassen, ohne im Kirchenkalender nachgesehen zu haben; E: etwas Überstürztes (Unbedachtes, Unpassendes) tun

íå ïîäìàæåøü — íå ïîåäåøü óñò. [Syn: ñóõàÿ ëîæêà ðîò äåð¸ò] W: ohne Schmiere kann man nicht fahren; E: ohne Schmiergelder (Bestechung) läuft nichts; Ä: wer gut schmiert, der gut fährt

íå ïîéìàí — íå âîð W: wer nicht erwischt wurde, ist kein Dieb; E: wem man nichts nachweisen kann, bleibt un­bescholten; Ä: man henkt keinen Dieb, bevor man ihn hat

íå ðàçãðûç¸øü îðåõà, òàê íå ñúåøü è ÿäðà W: wer die Nuß nicht knackt, kann den Kern nicht essen; Ä: wer den Kern essen will, muß die Nuß knacken

íå ðîäèñü êðàñèâ (êðàñèâûì), à ðîäèñü ñ÷àñòëèâ (ñ÷àñòëèâûì) W: man sollte nicht schön, sondern glücklich geboren werden; E: Schönheit allein bringt kein Glück

íå ðîé äðóãîìó ÿìó (ÿìû), ñàì â íå¸ ïîïà䏸ü (òæ. êòî äðóãîìó ÿìó ðîåò, òîò ñàì â íå¸ ïîïàä¸ò) W: du sollst dem ändern keine Grube graben, sonst fällst du selbst hinein; Ä: wer ändern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein

/vgl lat. Malum consilium consultori pessimum est/ íå ñ áîãàòñòâîì æèòü, à ñ ÷åëîâåêîì W: man lebt nicht mit dem Reichtum, sondern mit dem Menschen; E: in der Ehe kommt es nicht auf den Reichtum an, sondern auf die menschlichen Beziehungen der Ehegatten; Geld macht die Ehe nicht glücklich

íå ñ äåíüãàìè æèòü, à ñ äîáðûìè ëþäüìè W: man lebt nicht mit dem Geld, sondern mit guten Menschen; E: gute menschliche Beziehungen sind mehr wert als Reichtum íå ñ ëèöà âîäó ïèòü s. ñ ëèöà íå âîäó ïèòü íå ñ òîé íîãè, êóìà, ïëÿñàòü ïîøëà W: Gevatterin, du hast den Tanz mit dem falschen Bein angefangen; E: so wird nichts gelingen; Ä: du hast den Aal am Schwanz ge­packt

íå ñ ÷åãî <õîäèòü>, òàê ñ áóáåí W: wenn es nichts Fassendes zum Ausspielen gibt, dann spielt man Karo aus; E: wenn man um einen passenden Anfang verlegen ist, beginnt man mit dem ersten besten

íå ñâåòèëî, íå ãîðåëî, äà âäðóã ïðèïåêëî [Syn: íå áûëî íè ãðîøà, äà âäðóã àëòûí] W: es hat nicht geschienen und nicht gebrannt, aber plötzlich ist es heiß geworden; E: das ist eine angenehme Überraschung

íå ñëûòü, à áûòü W: nicht für etwas gehalten werden, sondern es wirklich sein; Ä: mehr sein als scheinen

íå ñîëãàòü, <òàê è> íå ïðîäàòü s. íå îáìàíåøü — íå ïðîäàøü

 

Quelle der Zitate:http://novoe.de

Ðóáðèêè:  Íåìåöêèé
Ìåòêè:  
Ïîíðàâèëîñü: 1 ïîëüçîâàòåëþ

 

Äîáàâèòü êîììåíòàðèé:
Òåêñò êîììåíòàðèÿ: ñìàéëèêè

Ïðîâåðêà îðôîãðàôèè: (íàéòè îøèáêè)

Ïðèêðåïèòü êàðòèíêó:

 Ïåðåâîäèòü URL â ññûëêó
 Ïîäïèñàòüñÿ íà êîììåíòàðèè
 Ïîäïèñàòü êàðòèíêó