Die_Lieder обратиться по имени
Воскресенье, 04 Июля 2010 г. 21:51 (ссылка)
Erlkönig
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind.
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er halt ihn warm.
Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
Siehst Vater, du den Erlkönig nicht!
Den Erlenkönig mit Kron' und Schweif?
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.
Du liebes Kind, komm geh' mit mir!
Gar schöne Spiele, spiel ich mit dir,
Manch bunte Blumen an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.
Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht?
Sei ruhig, bleib ruhig, mein liebes Kind,
In den Blättern sauselt der Wind.
Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Tochter am dusteren Ort?
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau
Es scheinen die alten Weiden so grau.
Du liebes Kind, komm geh' mit mir!
Gar schöne Spiele, spiel ich mit dir,
Manch bunte Blumen an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.
Dem Vater graust, er reitet geschwind,
Er halt in den Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Muhe und Not,
In seinen Armen das Kind war tot.